FAQ Projekt: Zuckerfrei

In wenigen Tagen ist es so weit: Die diesjährige Projekt: Zuckerfrei-Challenge startet! In der Fastenzeit vom 10.02. – 26.03.2016 werde ich wieder zuckerfrei leben und ihr seid herzlich eingeladen, mitzumachen. Mir werden sehr viele Fragen zum Projekt: Zuckerfrei gestellt, weshalb ich die häufigsten Fragen in diesem Beitrag beantworten werde.

Mein Projekt: Zuckerfrei entstand übrigens im Jahr 2014. Zumindest schrieb ich ihn diesem Jahr zum ersten Mal darüber:

Hier findet ihr alle Beiträge zum Projekt gesammelt.

Macarons Projekt Zuckerfrei Banner

#projektzuckerfrei – Welche Regeln gibt es?

Beim #projektzuckerfrei stellt jeder seine eigenen Regeln auf. Mir persönlich ging es von Anfang an immer darum, Industrie- / Haushaltszucker aus meiner Ernährung zu streichen und meine Leser dafür zu sensibilisieren, wie viel Zucker in verarbeiteten Nahrungsmitteln enthalten ist. Vor allem auch in solchen Nahrungsmitteln, von denen man nie vermuten würde, dass Zucker enthalten ist. Schaut einfach beim Einkaufen einmal auf die Zutatenlisten der Lebensmittel, die ihr einkauft – wenn ihr das nicht sowieso schon macht! :-)

Alternative Süßungsmitte hingegen sind für mich in Ordnung, da ich sie sowieso nur selten verwende und sie immerhin noch einige wenige Nährstoffe enthalten (im Gegensatz zu Haushaltszucker).

Ich backe zum Beispiel gerne mit Kokosblüten- oder Rohrohrzucker, da ich Rezepte damit leicht abwandeln kann – aber ich backe sowieso nur selten. Ich gehöre nicht zu den Frauen, die jeden Sonntag einen Kuchen backen (obwohl ich Kuchen liebe!). Auch Kokosblütennektar, Dattelsirup, Agaven- oder Apfeldicksaft nutze ich gerne als Süßungsmittel – aber eben in Maßen. 

Im Rahmen von Projekt: Zuckerfrei entscheidet jeder selbst, „wie weit er gehen möchte“. Für jemanden, der sonst jeden Abend eine Tafel Schokolade gegessen hat, ist es schon ein großer Schritt, während der Fastenzeit auf Schokolade zu verzichten. Wer nur ab und an ein Stück Kuchen isst, mag vielleicht versuchen, auch alternative Süßungsmittel ganz zu streichen.

Wie kann ich zuckerfrei backen?

Ich habe hier darüber geschrieben, wie backen nach dem Clean-Eating-Konzept funktioniert – ohne Zucker und Weißmehl.

Darf ich noch Obst essen?

Weil Obst Fruchtzucker enthält, sind sich manche unsicher, ob sie nun auch auf Obst verzichten müssen. Obst ist sehr gesund und enthält viele Vitamine und Mineralstoffe. Ich käme im Leben nicht auf die Idee, auf Obst zu verzichten (und hoffe, dass ich niemals eine Fructoseintoleranz bekomme).

Gleichzeitig bin ich aber auch kein Fan davon, übermäßig Obst zu essen. Auch hier sollte die Balance stimmen. Vor einigen Jahren sind mit in den sozialen Medien Leute begegnet, die 30 Bananen und 20 Datteln am Tag essen und das als gesund verkaufen (Stichwort „Monodiät“). Dass ich davon überhaupt nichts halte, könnt ihr euch sicher vorstellen. Ich esse 2-3 Stücke Obst pro Tag.

Natürliche Fructose, wie sie in Obst vorkommt, sollte aber natürlich nicht mit zugesetzter Fructose verwechselt werden, wie sie z.B. in Softdrinks enthalten ist (Maissirup).

Hier noch weitere Beiträge zum Thema: Wem es schwer fällt, ausreichend Obst zu essen, der findet hier Tipps. Wer hingegen Schwierigkeiten damit hat, genügen Gemüse zu essen, findet hier Tipps.

Welche Bücher kannst du empfehlen?

Meine Buchtipps habe ich hier zusammengefasst.

Wie kann ich teilnehmen?

Am Projekt: Zuckerfrei kann selbstverständlich jeder immer teilnehmen – es geht schließlich einfach darum, auf Zucker zu verzichten. In der Fastenzeit vom 10.02. – 26.03.2016 werde ich jedoch auf dem Blog und meinen Social-Media-Kanälen wieder über das Projekt berichten und es begleiten. Hier habt ihr also die Chance, die Dynamik und die Motivation der Gruppe zu nutzen! 

Um Verbindlichkeit zu signalisieren, könnt ihr an der Facebook-Veranstaltung zum Projekt: Zuckerfrei teilnehmen. Wenn ihr euch mit anderen Teilnehmern austauschen möchtet, könnt ihr der geschlossenen Facebook-Gruppe beitreten. 

Nutzt in den sozialen Medien gerne den #projektzuckerfrei – so können alle Teilnehmer die Beiträge zum Projekt schnell und einfach finden.

Kann ich eine individuelle Ernährungsberatung bei dir buchen?

Leider nein, ich biete kein Coaching oder individuelle Beratungen kann. Ich versuche, auf dem Blog und auf meinen Social-Media-Kanälen so viele Fragen wie möglich zu beantworten – so, dass alle Leser etwas davon haben. Ich schaffe es leider zeitlich aber derzeit nicht, euch so viele Informationen zur Verfügung zu stellen, wie ich es mir selbst wünsche. Zum Thema „zuckerfreie Ernährung“ ist noch viel mehr geplant, aber leider wird es noch etwas dauern, bis ich euch die Ergebnisse präsentieren kann.

Welche Fragen habt ihr noch zum Projekt: Zuckerfrei? Schreibt sie mir gerne in die Kommentare.

30 Comments

  • Maria sagt:

    Hallo Hannah!

    Ich habe gestern eine Übersicht über einige Fastenaktionen, die mich besonders angesprochen haben, veröffentlicht.

    Mit dabei ist auch das Projekt zuckerfrei von Dir. Ursprünglich hatte ich einen anderen Beitrag verlinkt, das habe ich nun auf Deinen aktuellen hier geändert.

    https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2016/02/06/aktionen-in-der-fastenzeit-ein-unvollstaendiger-ueberblick/

    Ich bin auf jeden Fall mit dabei und freue mich schon darauf!

    lg
    Maria

  • Katharina sagt:

    Welche Alternative zum Zucker würdest du denn empfehlen? Was hältst du z. B. von Stevia?

    Danke für den tollen Blog :)!

  • Frieda sagt:

    Liebe Hannah,
    ich finde es sehr gut, dass Du die natürliche Fructose nicht verteufelst- bin nämlich auch ein sehr großer Obstfan. Wie viel Obst würdest Du täglich empfehlen? meinst du mit 3 Stück 3 Obstsorten? Ich esse z.B. eigentlich täglich 1Apfel, 1 Banane und dann vielleicht noch 2 weitere Sorten. Und wie hälst Du es mit Trockenfrüchten? Auf Industriezucker verzichte ich eigentlich schon seit ca. 2 Jahren komplett, bzw. esse den sehr selten. Süßen tue ich- wenn überhaupt- mit Reissirup, Ahornsirup oder Honig. Bin gespannt auf Deine Berichte.
    LG Frieda

    • Hannah Frey sagt:

      Liebe Frieda,
      mit 3 Stück meine ich nicht 3 Sorten, sondern 3 „Teile“, also z.B. 1 Apfel, 1 Banane, 1 Orange. Trockenfrüchte esse ich ab und zwischendurch als Snacks, meist statt 1 Stück Obst.
      Viele Grüße,
      Hannah

  • Tanja sagt:

    Hallo Hannah,

    ich wage dieses Jahr das Projekt Zuckerfrei und bin soweit auch startklar.
    Allerdings brennt mir noch eine Frage auf den Nägeln:
    Was hälst du von Erythrit? Es hört sich ja wirklich klasse an. Wo ist hier der Haken?
    Freue mich auf deine Antwort und schicke liebe Grüße,
    Tanja

  • Uli Dörrzapf sagt:

    Liebe Hannah,
    vielen Dank für das tolle Projekt „Zuckerfrei“.
    Seit ich auf Deiner Seite täglich lese und stöbere, hat mich besonders dieses Projekt fasziniert und durch Deine Tipps war ich gestärkt und habe tatsächlich schon öfters 7 – 10 Tage auf Zucker verzichtet. Ich hätte nicht gedacht, dass es so leicht sein kann.
    Jetzt starte ich natürlich ab heute mit Dir / Euch in die Fastenzeit und freue mich auf den Austausch und Motivation der Gruppe.
    Liebe Grüße
    Uli

  • Liebe Hannah,

    danke Dir für Deinen tollen Beitrag. Erst vor kurzem haben wir unsere Zuckerfreie Zeit beendet. Wir hatten sie nach den „fetten“ Tagen vor dem Jahreswechsel, und dann für 4 Wochen, eingeläutet. Eine wunderbar angenehme Zeit. Und das körperlich und geistige Wohlbefinden nahm von Tag zu Tag zu.
    Ich mache dies regelmäßig mit meinen Kunden zusammen, und stoße dabei nur auf positive Resonanz.
    Und weil es sich so gut angefühlt hat, nehme ich einfach an Deiner Fastenzeit teil :)
    Liebe Grüße und einen wundervollen Tag.
    Torsten

  • Catrin sagt:

    Hallo Hannah,

    ich habe grade angefangen das Buch „Voll verzuckert- That Sugar Book“ zu lesen und bin schon jetzt ziemlich entsetzt, was Zucker im Körper anrichten kann. Ich habe eigentlich von mir gedacht, dass ich mich ausgewogen ernähre. Klar, ab und zu war schon mal etwas Süßes dabei, manchmal auch etwas mehr. Aber nachdem ich mir heute früh mein Frühstück genauer angeschaut habe, war ich doch entsetzt.
    Der eigentliche Grund, weshalb ich mich auch damit auseinandersetzte, ist aber, dass ich mich seit längerem einfach nur noch schlapp fühle, auch wenn ich genug geschlafen habe.
    Ich will nun einfach mal ausprobieren, ob es mir mit weniger Zucker (bestenfalls ganz ohne Zucker) besser geht.
    Ich bin gespannt und werde versuchen, tapfer durchzuhalten!
    Beste Grüße aus Berlin,
    Catrin

  • Anja sagt:

    Tolle Sache :) Ich überlege es mir mal :)

  • Dr. Marion Adam sagt:

    Hi Hannah,
    ich finde die Idee zum Projektzuckerfrei einfach spitze! Hab vorgestern noch meinen letzten Faschingskrapfen verspeist und freu mich nun auf die Zeit ohne Zucker und Süßigkeiten. Und das obwohl ich Schokolade, je dunkler desto besser, über alles liebe! Mal sehen wie leicht mir das mit dem Durchhalten bis Ostern fällt :-) Deine Tipps sind auf jeden Fall eine wunderbare Motivation.
    So, jetzt muss ich auf eine deiner anderen Seiten, das Abendessen wartet darauf gekocht zu werden.
    Liebe Grüße
    Marion

  • Nina sagt:

    Ich bin dabei! In den letzten Jahren habe ich immer mal wieder eine zuckerfreie Woche eingelegt und dabei auch gleich Süßstoff, Honig etc. weggelassen. Den offensichtlichen Zucker (in Süßigkeiten, Kuchen, Eis etc.) zu meiden kostete etwas Durchhaltevermögen, ging aber immer ganz gut und hat sich richtig gut angefühlt. Nur leider haben sich dann im Anschluss immer so schnell wieder schlechte Gewohnheiten eingeschlichen….deshalb diesmal: 46 Tage ohne! Ist aber – was den versteckten Zucker angeht – gar nicht so einfach. Kein Ketchup, keine Sojasauce, kein Senf, kein Gemüsebrühe-Pulver, kein Kräuter-Frsichkäse….selbst in meiner Bio-Salami ist Zucker drin! Unfassbar! Wer das ganz zuckerfrei hinkriegen will, der muss wohl zwangsläufig „clean eaten“ :-)

  • Lizzy sagt:

    Grundsätzlich finde ich das Projekt gut und mir gefällt besonders, dass du auch dafür sensibilisierst, dass in vielen Fertigprodukten Zucker enthalten ist. Oft erwartet man das ja gar nicht, vor allem bei eher herzhaften Sachen wie z.B. Essiggurken etc.
    Allerdings frage ich mich, ob man sich nicht irgendwie selbst betrügt, wenn man normalen Zucker einfach durch Rohrohrzucker, Agavensirup usw. ersetzt. Das ist ja dann eigentlich nur Greenwashing, schließlich besteht es auch fast nur aus Zucker und die gesundheitlichen Vorteile halten sich doch sehr im Rahmen. Ein Stück Torte schlemmen und sich dann auch noch vormachen, man hätte jetzt etwas für seine Gesundheit getan, weil der Zucker in Form von Sirup statt Haushaltszucker drin war? Dann doch lieber ehrlich sein, dass das jetzt ungesund ist, aber naschen eben auch mal sein muss.
    Ich bleibe da lieber beim guten alten ehrlichen Haushaltszucker und reduziere stattdessen die Menge. Alles ist Gewöhnungssache, am Anfang nimmt man etwas weniger Zucker und schon bald braucht man nur noch die Hälfte, damit es süß genug schmeckt.
    Ich wünsche allen, die mitmachen viel Erfolg und drücke die Daumen, dass man es wirklich schafft, auf Zucker zu verzichten/Zucker zu reduzieren und sich nicht nur selbst betrügt.
    Liebe Grüße Lizzy

    • Hannah Frey sagt:

      Hallo Lizzy,

      ich glaube ehrlich gesagt, du hast einfach meine Kernaussage einfach nicht verstanden ;-) Ich betone immer wieder, dass es vorrangig darum geht, dafür zu sensibilisieren, wie viel Zucker in industriell hergestellten Lebensmitteln steckt und diesen zu meiden. Selbst das ist für viele schon sehr schwer, weil man Etiketten lesen und viel selbst kochen muss, gerade, wenn vorher viel Fast Food / Fertiggerichte etc. gegessen wurden. Wer schon sehr wenig Industriezucker isst, kann ja zusätzlich auf Zuckeralternativen verzichten, damit die Challenge auch eine Herausforderung ist (so mache ich es, auch wenn ich das hier nicht explizit geschrieben habe). Aber jeder is(s)t doch individuell. Mich nervt es tierisch, dass mangelnde Konsequenz vorgeworfen wird oder das man „sich selbst betrügt“, wenn man erstmal nur auf Haushaltszucker verzichten will. Wie geschrieben ist das für viele schon kaum machbar. Es geht nicht darum, selbstgebackene Torte mit Zuckeralternativen zu essen und sich vorzumachen, man hätte etwas für seine Gesundheit getan, das ist doch Blödsinn und habe ich nirgendwo geschrieben ;-)
      Viele Grüße,
      Hannah

  • Geli sagt:

    Wie schön, dass du die tolle Aktion wieder durchziehst. Ich bin auch dabei! Meine Jungs wollen leider nicht mitziehen, aber ich tu mein bestes, um sie auch vor Zucker zu bewahren ;) Es ist echt heftig, wo überall Industriezucker drin ist…

    Ein wundervolles Wochenende,
    Geli1

  • Anja Bischler sagt:

    Hallo Hannah,
    bin eben erst auf deine Seite gestoßen und finde sie super! Vor allem das Zuckerfrei-Projekt. Ich hatte schon zweimal mit einem Darmpilz zu kämpfen und den ausgehungert mit einer no-sugar-Diät. Und da ist dann wirklich gar nix erlaubt, weder Honig, noch Früchte (außer Granatapfel, weil der den Darmpilz bekämpft), noch irgendwelche Süßungsersatzmittel wie Agavendicksaft oder Sonstiges. Das ist dann wirklich hart. Aber ich muss wirklich sagen – das Ergebnis war der Wahnsinn. Seither empfinde ich alle möglichen Lebensmittel als viel zu süß und mein Körper schreit förmlich nach natürlicher Ernährung, weil alles andere chemisch schmeckt. Wahnsinn, woran uns die Nahrungsmittelindustrie gewöhnt hat und wie sie uns manipuliert.
    Ich wünsche allen, die bei der zuckerfrei-Zeit mitmachen (oder nächstes Jahr dann wieder) viel Spaß und hoffe, dass ihr es beibehaltet. :-)

    Super Inspiration, Hannah, weiter so! :-)

  • Daniela sagt:

    Hallo Hannah,

    wir sind seit gut 2 Wochen dabei und es fällt uns erstaunlich leicht. Wie siehst Du das hinsichtlich Cola light und Cola Zero ? Das (ja ich weiß, ungesunde Zeug) war bislang mein einziges wirkliches Laster und da fällt der Verzicht am schwersten…

    Viele Grüße

    • Hannah Frey sagt:

      Hallo Daniela,
      ich trinke weder Light- noch Zero-Getränke, da die enthaltenen Zuckerersatzstoffe auch nicht besser sind, als Zucker :-) Ich trinke viel Wasser (wenn ich Geschmack haben will, gebe ich Früchte, Gemüse und Kräuter rein) und Tee.
      Liebe Grüße,
      Hannah

  • Ralf Brockmann sagt:

    Hallo Hannah,

    ja zuckerfrei leben finde ich toll.
    Leider nicht so einfach wie ich dachte – das fängt schon mit Milchprodukten an, egal ob Joghurt, Quark, Milch oder Skyr (ein Frischkäseprodukt ) überall sind laut angaben 3-6g Zucker drin.
    Ob dies natürlicher Milchzucker sprich Laktose ist steht natürlich nicht drauf.
    Daher meine Frage an Dich, ist das Industriezucker oder wie genannt Milchzucker und was ist die Alternative? Soja nicht wirklich die meisten Produkte schmecken mehlig.

    Hoffe Du kannst mir helfen, schon mal Danke im Vorraus.

    Ralf

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