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Welche Obst- und Gemüsesorten sind in welcher Phase erlaubt?

Für unseren Körper ist es ein großer Unterschied, ob der Fruchtzucker in Form eines Apfels in den Körper gelangt, oder in Form von Schokolade, Keksen oder Gummibären. Von Natur aus ist Zucker nicht schädlich: In der Form und der Menge, wie er beispielsweise in Obst und Gemüse vorkommt, ist Zucker vollkommen unbedenklich. Denn Obst enthält neben Fructose auch viele Ballaststoffe. Diese sorgen dafür, dass die Fructose nur langsam ins Blut gelangt. Trotzdem ist es so, dass viele Menschen, die ihren Zuckerkonsum reduzieren wollen, statt zu Süßigkeiten plötzlich zu Obst als Zuckerersatz greifen – und plötzlich werden 4-5 Bananen pro Tag gegessen! Obst sollte kein Zuckerersatz werden, den man maßlos in sich „reinstopft“! Denn dadurch wird das Ziel, vom „süßen Geschmack“ loszukommen, nicht erreicht – sondern eher erschwert.

In Phase 1 der „Zuckerfrei“-Challenge empfehle ich, eher zu fruktosearmen Obstsorten (wie Beeren, Papaya oder Sauerkirschen) zu greifen und sehr stärkehaltige Gemüsesorten wie Kartoffeln, Süßkartoffeln, Kürbis und Mais zu meiden (alle anderen Gemüsesorten können auch in Phase 1 weiterhin gegessen werden!).

Bezogen auf Obst habe ich in der 1. Phase lediglich Bananen ausgeschlossen (hier ist in der 1. Auflage leider der Fehler passiert, dass auch die Rezepte mit Bananen als „Phase 1“ statt „Phase 2“ markiert wurden). Der Grund ist einfach – wie geschrieben – dass gerade Bananen oft als „Zuckerersatz“ gegessen werden. Es ist aber auch absolut in Ordnung, wenn man einmal eine Banane oder andere fructosereichen Obstsorten in Phase 1 isst – seid da nicht zu streng mit euch, aber übertreibt es auch nicht. Balance is the key!

Mein „Zuckerfrei“-Konzept soll genauso undogmatisch sein, wie ich selbst es bin. Mit dem Hinweis in der „Dos & Don’ts“-Tabelle im Buch wollte ich auf keinen Fall erreichen, dass ihr anfangt, Fructosetabellen zu wälzen. Deshalb findet ihr im Buch auch keine Tabelle mit einer Auflistung fructosearmer und -reicher Obst- und Gemüsesorten.

Zwei Portionen Obst pro Tag sind ein gutes Maß und die Ballaststoffe im Obst sorgen dafür, dass die Fruktose nur langsam ins Blut gelangt (siehe Seite 21 und 144 – im Gegensatz zu Fruchtsäften, die keine bzw. kaum noch Ballaststoffe enthalten). Eine Portion Obst entspricht beispielsweise einem Apfel, einer Orange oder einer Handvoll Beeren.

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