Grundrezept für ein Powerfrühstück: Porridge / Oatmeal

Vor einiger Zeit habe ich euch bereits mein Grundrezept für ein Powerfrühstück gezeigt: Overnight Oats. Ich habe im Leben nicht damit gerechnet, dass gerade dieser Blogpost einer der am meisten gelesenen auf meinem Blog werden würde. Da euch gesunde Frühstücksmöglichkeiten aber offensichtlich sehr interessieren, habe ich heute das Grundrezept für ein weiteres Powerfrühstück für euch parat: Porridge bzw. Oatmeal.

Ayurvedischer Hirseporridge mit Zimt Aprikosen01

Ayurvedischer Porridge

Porridge, Oatmeal & „Haferschleim“

Porridge wird auch Oatmeal genannt und ist im deutschsprachigen Raum besser als Haferbrei oder Haferschleim bekannt. Eigentlich bin ich kein Freund von Anglizismen, aber ganz ehrlich: Haferschleim hört sich nicht gerade lecker an. Bei mir gibt es Porridge an Tagen, an denen ich morgens genug Zeit habe. Eigentlich Schwachsinn, denn Porridge ist ziemlich schnell zubereitet. Ich nehme mir dazu aber gerne ausreichend Zeit und schmeiße den Herd nicht gerne an, wenn ich morgens Stress habe. Vor allem in der kälteren Jahreszeit ist Porridge für mich ein tolles Frühstück, denn im Gegensatz zu Müsli oder Overnight Oats wird Porridge warm gegessen.

Porridge stammt ursprünglich aus Schottland und war früher eine Mahlzeit, die vor allem ärmere Leute gegessen haben. Der Grund ist naheliegend: die Grundzutaten sind simpel und günstig. Hinzu kommt, dass Porridge, genau wie Overnight Oats lange satt macht und super-gesund ist.

Porridge mit Zimt Birnen01

Porridge mit Zimt-Birnen und Walnüssen

Zutaten für’s Porridge

Das Grundrezept für Porridge ist denkbar einfach: Neben Haferflocken werden nur Wasser oder Milch bzw. eine Milchalternative gebraucht. Die Haferflocken werden einfach auf kleiner Flamme so lange gekocht, bis sie eine cremige Konsistenz haben. Beim Verfeinern sind der Fantasie natürlich wieder keine Grenzen gesetzt. Obst, Nüsse und Gewürze wie Zimt schmecken sehr lecker im Porridge. Die Schotten fügen dem Porridge oft noch eine Prise Salz hinzu, die Engländer hingegen Zucker, Sahne oder Butter. Ich verzichte auf all das. Worauf ich natürlich auch verzichte: Porridge-Fertigmischungen aus dem Supermarkt. Die sind in meinen Augen totaler Schwachsinn, denn Porridge ist sehr schnell zubereitet und selbstgemacht auch viel gesünder, denn in Fertigmischungen steckt meistens viel Zucker.

Grundrezept Zoats Zucchini Porridge01

Zoats (Zucchini-Porridge)

Grundrezept für ein Powerfrühstück

Das Grundrezept ist denkbar einfach: Pro Portion werden 200 ml Flüssigkeit und 40 g Haferflocken verwendet. Die Mengenangaben können natürlich umgerechnet werden, wenn die Portion für euch zu klein ist. 

Die Flüssigkeit kann zum Beispiel eine Nussmilch sein oder auch Kuhmilch. Statt Haferflocken können auch andere (Pseudo-) Getreideflocken verwendet werden. Die Flüssigkeit wird einfach in einem Topf aufgekocht, die Getreideflocken werden hineingegeben und das ganze etwa 5 Minuten gekocht. Zwischendurch umrühren und fertig. 

Porridge Rezepte

Meine Porridge-Rezepte findest du hier gesammelt. Viel Spaß beim Nachkochen!
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Hannah Frey
Ich bin Hannah Frey, Gesundheitswissenschaftlerin, Bloggerin und Kochbuch- und Ernährungsratgeber-Autorin. Ich helfe dir dabei, dich auch im stressigen Alltag mit wenig Aufwand gesund zu ernähren. Ich möchte dich zu einem gesunden Leben motivieren und inspirieren. Deshalb findest du hier jede Menge schnell zubereitete, einfache und alltagstaugliche Rezepte aus natürlichen Zutaten und ohne raffinierten Zucker – aber mit 100 % Geschmack!

19 Kommentare zu „Grundrezept für ein Powerfrühstück: Porridge / Oatmeal“

  1. Apfel Zimt mochte ich schon immer als Kombination für meinen Haferbrei Haferbrei. Im Moment ergänze ich das Ganze mit gemahlenen Haselnüssen. Natürlich wird alles zusammen warm gemacht und nicht erst hinterher die Äpfel hinzugefügt. Und wie immer, fix in der Mikrowelle! Montags und freitags frühstücke ich schon um 6h, da habe ich absolut keine Lust den Herd anzuwerfen.

  2. Ich liebe Porridge. Vor einigen Jahren konnte ich mir kaum vorstellen, am Morgen etwas Warmes zu essen. Mittlerweile kann ich schon fast gar nicht mehr ohne. Es gibt mir einfach zu jeder Jahreszeit ein wohliges Gefühl, stärkt mich für den Tag oder mein Training und so dazu noch so bekömmlich.

  3. Hallo, ich liebe Deine Frühstücksideen. Kannst Du bitte Mengenangaben preisgeben? Ich habe mit Porrige noch keine Erfahrung.
    Ganz lieben Dank.
    Lieb’s Grüßle Antje

    1. Hallo Antje,
      ich mache das immer Pi mal Daumen und gebe ich gerade bei den Frühstücksrezepten nur ungerne Mengenangaben an – meist ist meine Frühstücksschale oder das Glas einfach voll 😉 Im Durchschnitt sind es so 4-5 EL Getreideflocken und 120 ml Milchalternative.

      Viele Grüße!

  4. Meine Variante: einen klein gewürfelten Apfel mit einer Prise Salz ins kochende Wasser, dann erst kernige und später zarte Haferflocken dazu – am liebsten so lange ziehen lassen, bis es ein schön fester Brei wird. Eine Weile lang hab ich einen Teil der Flocken durch Kleie ersetzt.

  5. Ich liebe Porridge auch über alles. An sich mag ich Brei zum Frühstück sehr gerne. Das kann auch welcher mit anderen Getreidesorten sein – Hauptsache, es ist (besonders in den kalten Jahreszeiten) warm. Und was auch nie fehlen darf: Zimt und Apfel. Das verleiht dem Frühstück dann gleich den Wohlfühlfaktor, den auch andere hier schon beschrieben haben.

    Ich bin übrigens total begeistert von deiner Seite, Hannah. Ich beschäftige mich auch seit geraumer Zeit mit Clean Eating und habe schon ganz viel tolle Inspiration von dir erhalten können. Danke! 🙂

    Liebe Grüße

    Jenni

  6. Ich bin gerade dabei meine Ernährung umzustellen und habe deinen Blog entdeckt. Er ist einfach klasse!!! Du machst super Arbeite, vielen Dank!!!

    Porridge ist das erste was ich als MEIN gesundes Frühstück für mich entdeckt habe. Ich frühstücke im Büro und habe hier zarte Haferflocken stehen. Wenn ich komme übergiese ich diese mit kochendem Wasser und mache den Deckel von meiner Dose zu. Eine Zeit lang ziehen lassen und dann eine Banane und einen Apfel klein geschnitten rein… *lecker* Und mir reicht das Frühstück seeeehr lange. 🙂

    Da ich aber davon ausgehe, dass ich es irgendwann nicht mehr sehen kann, schaue ich gerade nach deinen alternativen Powerftühstücksvorschlägen, um nicht wieder in die klassiche „ich schmiere mir ein Brot!“ Phase zu rutschen… 🙂

  7. claudia pastoor

    Ich habe angefangen meine Ernährung umzustellen, ohne zu wissen, dass ich damit voll in das Clean-Eating Konzept passe. Ws gab vor Kurzem eine Reportage bei Gallileo : )Porridge ist für mich ein Superstar in den Tag. Jeden Tag mag ich ihn aber auch nicht essen. Ich bin jetzt gespannt auf den Newsletter und Deinen Blog und hoffe viele tolle Anregungen zu erhalten. Danke schon mal im Vorraus!

  8. Barbara Hüttner

    Hallo Hannah, ich bin 64 Jahre alt und wegen Betriebsstilllegung zum 31.10.2016 arbeitslos! Diese Situation verursacht unruhigen Schlaf (wenn überhaupt) und Magenprobleme. Habe angefangen, morgens Haferschleim zu essen. Die Übersäuerung durch die nervliche Belastung erfährt hier auch spürbare Linderung.
    Viele Grüße, Barabara

    1. Liebe Barbara,

      das glaube ich gerne – in solch einer Situation möchte ich nicht mit dir tauschen! Ich wünsche dir alles Gute und vor allem viel Kraft in dieser schweren Zeit! Klasse, dass der Porridge wenigstens ein kleines bisschen Milderung verschaffen kann! 🙂

      Herzliche Grüße,
      Hannah

  9. Ich mag warmen Haferbrei. Aber Porridge hört sich irgendwie „geschmackvoller“ an. Ich erinnere mich übrigens, dass ich als Kind früher zum Frühstück gern kernige Haferflocken mit kalter Milch gegessen habe. Ging schnell und war fein. Aber warm ist es viel besser. Und mit Apfel und Zimt …. hmmmm

    liebe Grüße
    Renate

  10. Das ist ja eine tolle Seite!
    Ich jabe jahrelang gar nicht gefrühstückt und irhebdwann begonnen, mir Haferflocken mit kalter Milch reingezwungen- der Gesundheit zuliebe. Jetzt habe ich aber das Porridge für mich entdeckt und seitdem ist das Frühstück meine Lieblingsmahlzeit. Ich nehme Milch und Wasser zu gleichen Teilen und mache im Moment am liebsten Zimt, eine Pflaume und eine Mandarine rein. Sehr weihnachtlich! Da ich auch meinen Zuckerkonsum reduzieren möchte, habe ich denn anfänglichen Teelöffel Zucker langsam immer mehr „ausgeschlichen“.

  11. Harald Bäßler

    Ich mahle mir meine Grundzutaten (Haferflocken, Haferschrot, Leinsamen) in einer Schlagmühle. Wenn es schnell gehen muss, kommt einfach heißes Wasser drüber, abwürzen, umrühren und fertig. Herd überflüssig.

  12. Hallo,
    tolle Seite! Meine Version von Power-Porridge:
    Haferflocken, Chia, Leinsamen + Rosinen-aufkochen, wegnehmen. Zimt dazu, mit Mangostückchen verrühren. Mohn, Sesam, Kokosflocken drüber streuen, Bananenstücke als Decko und Mandeln od. Walnüsse.
    Einfach köstlich und hat alles drin was man braucht: B-Vitaminen, Zink, Ca. Mg, Eisen uvm…
    Für eine bessere Aufnahme braucht es Vitamin C – also kann es ein Glas frischgepresster O-Saft zum Schluss sein. Der Tag kann beginnen :O)
    Viele Grüße und weiter so!

  13. Liebe Hannah, ich bin ein großer Fan Deiner Rezepte und koche und backe Vieles im Alltag von Dir nach. Da mein kleiner Sohn aufgrund einer Grunderkrankung sein Leben lang kalorienreduziert leben muss, versuche ich Zucker im Alltag bei ihm fast komplett zu vermeiden. Manchmal enthalten Deine Rezepten natürlich dennoch viele Kalorien obwohl sie zuckerfrei sind. Hast Du zufällig in irgendeinem Buch oder Blog auch Rezepte entwickelt, die nicht nur zuckerfrei sind sondern auch insgesamt nicht zuviele Kalorien enthalten? Danke für Deine Rückmeldung. Viele Grüße, Elisabeth

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