Nachdem ich euch im letzten Beitrag mein Rezept für Pumpkin Spice gezeigt habe, folgt heute ein Vorschlag, wie ihr das Gewürz verwenden könnt. Ich trinke im Winter gerne einen Pumpkin Spice Latte und gebe die Kürbis-Gewürzmischung auch einfach so ins Porridge, in Overnight Oats oder andere FrühstücksvariantenDie Kürbis-Waffeln, die ich euch in diesem Beitrag zeige, können sowohl als Frühstück, als auch als Hauptgericht gegessen werden. Als Frühstück würde ich es aber eher am Wochenende essen, wenn ich morgens etwas mehr Zeit habe. Ich liebe Waffeln – auch wenn ich sie viel zu selten mache. Wunderbar herbstlich werden sie mit Cranberry-Kompott und Pekan- oder Walnüssen.

Vielleicht ist euch schonmal aufgefallen, dass es getrocknete Cranberrys nur gesüßt zu kaufen gibt. Das hat einen einfachen Grund, den ihr kennt, wenn ihr schon einmal frische Cranberrys  gegessen habt: sie sind verdammt sauer! Wenn ich getrocknete Cranberrys kaufe, dann solche, die statt mit Haushaltszucker mit Apfel- oder Ananasdicksaft gesüßt sind (gibt’s im Bio-Laden).  Cranberrys sind super gesund und werden – genau wie Kürbis – oftmals als Superfoods bezeichnet. Mehr über Cranberrys findet ihr in diesem Beitrag. Hier kommt aber erst einmal das Rezept:

Kürbiswaffeln mit Cranberry-Kompott

Herbstliche Waffeln, die nur mit ein wenig Reissirup gesüßt werden.
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Zubereitungszeit: 15 Minuten
Arbeitszeit: 25 Minuten
Gericht: Desserts, Frühstück, Hauptgerichte
Eigenschaft: laktosefrei, Phase 2 (Zuckerfrei-Challenge), vegan, vegetarisch
Portionen: 2 Portionen

Equipment

Zutaten

Anleitungen

  • Für das Kürbispüree den Kürbis entkernen und in Stücke schneiden. Etwas Wasser in einem Topf erhitzen. Den Kürbis dazugeben und 15 Min. köcheln lassen, bis er weich ist. Das Wasser abschütten und den Kürbis pürieren.
  • Für das Kompott die Cranberrys waschen und in 50 ml Wasser ca. 10 Min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Zwischendurch umrühren. Dann 4 EL Reissirup und die Vanille unterrühren.
  • Für die Waffeln das Mehl, Backpulver und Pumpkin Spice in einer Schüssel vermengen. Das Kokosöl schmelzen und 1 EL Kokosöl und 2 EL Reissirup mit dem Mandeldrink und Kürbispüree zu den trockenen Zutaten geben. Alles zu einem Teig verkneten.
  • Das Waffeleisen nach Gebrauchsanweisung erhitzen und mit dem restlichen Kokosöl einfetten. Aus dem Teig 4 Waffeln backen – je nach Modell und Größe des Waffeleisens die Waffeln portionsweise oder auf einmal backen. Jeder Backdurchgang dauert 3-4 Min.  Mit dem Cranberry-Kompott anrichten. Pekannusskerne grob hacken und darüber geben.
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Projekt: Gesund leben – Die Rezepte

 

Reissirup süßt recht mild, je nach Geschmack einfach noch etwas mehr hinzufügen. Ich finde Reissirup besonders praktisch, wenn ich nicht möchte, dass Gebäck oder andere Speisen die dunkle Farbe von Süßungsmitteln wie Trockenfrüchten, Kokosblütenzucker oder -sirup nicht annehmen, weil Reissirup fast farblos ist.

Die Waffeln können auch gut vorbereitet und sogar eingefroren werden – dann einfach kurz vor dem Verzehr auftauen lassen und noch einmal auftoasten.

Weitere zuckerfreie Rezepte findet ihr in meinem Buch “Zuckerfrei – Die 40 Tage-Challenge”!

8 Kommentare
  1. Ariane
    Ariane sagte:

    Schade,leider nicht glutenfrei. … :-(
    Für mich ist es ziemlich schwer geeignete Rezepte zu finden. Viele. Vorschläge sind zwar vegan und zuckerfrei – jedoch glutenhaltig. Da die Rezepte (für mich) schwer zu wandeln sind, ist die Auswahl an umsetzbaren Rezepten doch sehr klein….

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    • Lisa
      Lisa sagte:

      Du brauchst doch nur das Mehl durch gf Mehl ersetzen z.b. das vom Schär (Farine)… das benutz ich auch immer für meine Pancakes oder Waffeln! ;)

      Antworten
  2. Johannes
    Johannes sagte:

    Hey Hannah mir gefällt dein Blog sehr gut. Ich verfolge dich seit kurzem und finde deine Rezepte sehr lecker. Die 40 Tage-Challenge hört sich sehr interessant an. Mach weiter so!

    Antworten
  3. Nina
    Nina sagte:

    Liebe Hannah,

    ich bin mal gespannt auf die Waffeln, denn Kürbispüree habe ich noch nicht verwendet. Brauche ich wirklich einen EL Backpulver, meist ist es doch eher ein TL?

    LG
    Nina

    Antworten

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