Herbst ist Kürbiszeit – Heimische Superfoods + Rezepte

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Nachdem ich letzte Woche aus dem Ibiza-Urlaub zurück ins kalte Deutschland gekommen bin, muss ich zugeben, dass ich dem Herbst noch ein wenig trotze. Obwohl die Bäume langsam ihre Blätter verfärben, die ersten Kastanien vom Baum fallen und die Kürbisse Einzug in die Supermärkte genommen haben, trage ich noch immer T-Shirts und offene Schuhe – obwohl ich den Herbst auch sehr gerne mag. Insbesondere auf die Kürbiszeit freue ich mich! Dabei habe ich Kürbis erst vor zwei Jahren für mich entdeckt. Zu Hause gab es nie Kürbis und ich dachte immer, er würde mir nicht schmecken. Da ich dann aber vor zwei Jahren Kürbisrezepte fand, die sich lecker anhörten, musste ich diese ausprobieren. Und was soll ich sagen: Kürbis hat mir geschmeckt und so habe ich den letzten Saisons oft mit Kürbis gekocht. Auch in diesem Jahr freue ich mich wieder darauf, viele neue Kürbisrezepte auszuprobieren, denn Kürbis ist ganz vielseitig verwendbar. Kürbis ist nicht nur kalorienarm, sondern auch super gesund und im Herbst ein ausgezeichneter Lieferant für Vitamine und Mineralstoffe (Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium)! Außerdem enthalten Kürbisse Beta-Carotin, das vor Herz- und Gefäßerkrankungen schützt. Ein wahres heimisches Superfood!

Kürbisse

Der Kürbis ist ein sehr vielseitiges Lebensmittel. Er besteht zu 90-95% aus Wasser und enthält – je nach Sorte – nur 20-40 kcal pro 100 Gramm. Außerdem enthält Kürbis viele Vitamine und Mineralstoffe, wie zum Beispiel Vitamin A und C, Kupfer, Eisen, Magnesium und Kalium. Hokkaido, Butternuss, Muskat- oder Spaghettikürbis sind die in Deutschland gängigsten Kürbissorten – es gibt aber weit über 800 verschiedene Sorten, aus denen sich viele verschiedene Gerichte zubereiten lassen. Der Klassiker ist Kürbissuppe, aber auch Gemüsepfannen, gebackener Kürbis, Kürbispüree, Kürbischutney und sogar Kuchen und sehr viele andere Gerichte lassen sich aus Kürbis zaubern. Auch Kürbiskernöl ist sehr gesund und eine leckere Delikatesse noch dazu. Das Öl ist nicht günstig, aber die Investition lohnt sich! Zu einem leckeren Salat oder in der Kürbissuppe schmeckt es sehr lecker. Und auch geröstete Kürbiskerne sind nicht nur lecker als Topping im Salat oder im Müsli, sondern auch sehr gesund und voller guter Fette.

Meine bisherigen Rezepte mit Kürbis findet ihr hier:

 

Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit! :-)

14 Kommentare
  1. Kathie
    Kathie says:

    Das Risotto im Hokkaido Kürbis ist ja eine tolle Idee :) Ich bin auch total verrückt nach Kürbis. Seit es sie zu kaufen gibt wird mind. 1-2 mal die Woche etwas mit Kürbis gegessen. Am liebsten nur ein bisschen gewürzt und im Backrohr zubereitet – mhh.. ;)
    Liebe Grüße
    Kathi

    Antworten
  2. Thea
    Thea says:

    Liebe Hannah!

    Was für ein toller Post! Endlich treffe ich mal jemanden, der den SuperKürbis entdeckt hat. Wir essen zuhause meistens Hokkaido, weil er am meisten Geschmack hat und sich so einfach verarbeiten lässt! Er hat zwar den höchsten Kohlenhydratgehalt, aber das ist den Geschmack auf jeden Fall wert! Neben unseren eigenen Maronen, Äpfeln und Pilzen verbacken, kochen und braten wir am meisten Kürbis. Was übrigens auch ganz lecker ist: Gebackene Hokkaido Spalten!

    Herbstliche Grüße,

    Thea / http://maedchenvommeer.blogspot.de

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  3. Astrid
    Astrid says:

    Hallo Hannah! :-)

    Was, du hast Kürbis erst vor zwei Jahren für dich entdeckt? Kann ich gar nicht glauben! Bei uns gab es immer die Standard Kürbissuppe und bei meiner Oma eingelegten Kürbis. Nicht zu vergessen – Kürbisbuchteln.
    Leider hat konnte ich dieses Jahr nur einen Kürbis ernten. :-( Die Lage, Hochbeet, hat der Pflanze wohl nicht gepasst. Naja, nächstes Jahr kommt sie auf den Kompost. Dann müsste mehr rauskommen.
    Dein Salat mit Kürbis und Birne wurde vom Mann schon abgesegnet, gibt es nächste Woche. Ansonsten werde ich mich mal an einem Kürbiskuchen versuchen und Kürbis-Gnocchi.

    Viele liebe Grüße und danke für die tollen Rezeptideen!
    Astrid

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    • Hannah Frey
      Hannah Frey says:

      Hallo Astrid,

      danke für deinen Kommentar! Ja, ich esse tatsächlich noch nicht lange Kürbis. Meine Mutter mag ihn nicht, deshalb gab es ihn zu Hause nie. Kürbisbuchteln habe ich erst hier im Norden entdeckt, in meiner Heimat gab es die garnicht. Sei froh, dass du überhaupt etwas ernten kannst – hier in der Großstadt ist das ja fast unmöglich. Kürbis selbst anzubauen ist natürlich der Wahnsinn!

      Kürbiskuchen werde ich dieses Jahr auch ausprobieren und Kürbis-Gnocchi hören sich auch sehr lecker an. Hier hat der Mann mich allerdings schon gewarnt, dass er während der Kürbissaison nicht wieder NUR Kürbis essen möchte, wie im letzten Jahr! ;-)

      Lasst euch den Salat schmecken.

      Liebe Grüße,
      Hannah

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  4. Cathy
    Cathy says:

    Hallo Hannah.

    Also ich muss gestehen, ich habe letztes Jahr erst das erste Mal Kürbis überhaupt probiert. In Suppenform und ich war sehr begeistert.

    Ich habe mich aber noch nie daran getraut selber etwas mit Kürbis zu machen. Habe aber gerade erst einen Kürbis geschenkt bekommen und werde am Wochenende dann doch endlich mal selber Kürbissuppe zubereiten. :)

    Und dass es nebenbei dann noch so gesund ist, ist doch wunderbar, wenn es so lecker schmeckt. :)

    Im Tee kann ich es mir allerdings überhaupt nicht vorstellen …

    Liebe Grüße,
    Cathy

    Antworten
  5. Beauty Butterflies
    Beauty Butterflies says:

    Lustig – ich habe den Kürbis auch erst vor 2 Jahren für mich entdeckt – und jetzt ist es die Ganz Große Liebe! Bei uns zu Hause gab es auch nie welchen, weshalb ich wie du dachte ich mag den nicht. Doch ich bin froh zum Kürbis gefunden zu haben :)
    Er bekommt bei mir demnächst auch eine Ehrung am Food-Hype-Friday :)

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