Rezept: Banana Bread mit Haselnüssen (ohne Zucker)

Wie oft werde ich nach Rezepten für zuckerfreien Kuchen gefragt! Das verstehe ich total, denn es ist gar nicht so einfach, einen leckeren, zuckerfreien Kuchen hinzubekommen. Kuchen ohne Zucker ist nämlich eher Brot! 😉

Zur Feier des Tages (heute ist mein Geburtstag) habe ich gestern ein zuckerfreies Banana Bread gebacken, das heute zum Frühstück gegessen wird. Es ist nur mit Bananen gesüßt und es handelt sich dabei um eine Variante bzw. Abwandlung des Banana Breads mit Walnüssen aus meinem Buch „Clean Eating Basics”.

Das Banana Bread mit Haselnüssen ist …

  • lecker: klar, oder?! 😉
  • gesund & vollwertig
  • alltagstauglich
  • schnell & einfach zubereitet
  • flexibel
  • alternativ gesüßt (mit Bananen)
  • vegetarisch
  • vegan
  • laktosefrei
  • gut vorzubereiten
  • zum Mitnehmen geeignet
  • zum Einfrieren geeignet
Banana Bread mit Haselnuessen03

Die Hauptzutaten des Banana Breads im Überblick

Im Fokus des Banana Breads stehen – natürlich – die Bananen, die für eine milde, natürliche Süße sorgen. Dadurch, dass das Bananenbrot mit Bananen gesüßt wird, wird kein raffinierter Haushaltszucker benötigt.

Außerdem sind Haselnüsse mit ein Hauptbestandteil des Rezeptes. Beide Fokus-Zutaten stelle ich dir im Folgenden einmal genauer vor.

Bananen

Bananen sind in diesem Rezept die Hauptzutat und verleihen dem Brot eine angenehme Süße.

Die gelben Früchte sind aber nicht nur lecker, sondern enthalten auch viele wichtige Nährstoffe, wie B-Vitamine, Vitamin C, Kalium und Magnesium. Das enthaltene Vitamin B6 ist an wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt und unterstützt das Immunsystem. Auch das Antioxidans Vitamin C trägt zur Stärkung des Immunsystems bei, schützt die Körperzellen vor Schäden durch freie Radikale und kann Entzündungen im Körper reduzieren.

Das enthaltene Kalium kann dabei helfen, den Blutdruck zu senken und das Risiko von Herzkrankheiten zu reduzieren. Und sowohl Kalium als auch Magnesium sind für Muskeln, Nerven und das Herz besonders wichtig.

In den Bananen stecken auch viele Ballaststoffe, die die Verdauung regulieren und Verstopfungen verhindern. Zudem sind sie eine gute Kohlenhydrat-Quelle, die als schnell Energie spenden.

Des Weiteren enthalten Bananen Tryptophan, eine Aminosäure, die für die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin sorgt und die Stimmung positiv beeinflussen kann.

Haselnüsse

Haselnüsse sind eine gute Quelle für B-Vitamine, Vitamin E, Ballaststoffe, mehrfach ungesättigte Fettsäuren und viele weitere Nährstoffe und Vitamine.

Außerdem sind die Nüsse aufgrund des hohen Lecithine-, Vitamin-B- und Vitamin-E-Gehalts super Nervennahrung.

In Haselnüssen sind viele Lecithine enthalten. Sie gehören zu den Phosphoglyceriden und sind wichtige Bausteine von Zellmembranen. Lecithine werden zum Beispiel bei der Übertragung von Signalen zwischen Nervenzellen benötigt. Zusätzlich kann Lecithin dazu beitragen, den Cholesterinspiegel zu regulieren und das Herz-Kreislauf-System zu schützen.

Die B-Vitamine sind für viele Funktionen im Körper wichtig, dazu gehören die Energieproduktion, das Zellwachstum und die Entwicklung des Nervensystems. Die Vitamine können auch eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Gedächtnisleistung und der kognitiven Funktion spielen. Für eine stimmungsaufhellende Wirkung sind die Vitamine auch für die Produktion der „Glückshormone“ Serotonin und Dopamin von großer Bedeutung.

Haselnüsse haben im Vergleich zu anderen Nüssen einen hohen Vitamin-E-Gehalt (in 100 g stecken 24 mg Vitamin E). Vitamin E ist ein Antioxidans, das dabei helfen kann, Zellschäden durch freie Radikale reduzieren. Darüber hinaus kann es bei der Verbesserung der Gedächtnisleistung und der kognitiven Funktion helfen. Außerdem ist es dafür zuständig, das Immunsystem zu stärken und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.

In den Nüssen stecken auch viele Ballaststoffe, die nicht nur langanhaltend sättigen, sondern auch für eine gute Verdauung sorgen.

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind leicht verdaulich und unterstützen den Körper dabei, fettlösliche Vitamine aufzunehmen. Zusätzlich bieten sie den Organen einen wichtigen Schutz und können das „schlechte“ Cholesterin reduzieren.

Hier ist das Rezept für das Banana Bread mit Haselnüssen:

Banana Bread mit Haselnuessen07

Banana Bread mit Haselnüssen

Dieses Banana Bread kommt mit einem Minimum an natürlicher Süße aus – es wird nur mit Bananen gesüßt.
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 40 Minuten
Zeit insgesamt: 55 Minuten
Bewerte dieses Rezept:
4.34 von 3 Stimmen
Gericht: Brot & Brötchen, Frühstück, Muffins, Brownies & Gebäck
Eigenschaft: laktosefrei, Phase 2 (Zuckerfrei-Challenge), vegan, vegetarisch, zuckerfrei
Portionen: 1 Brot

Zutaten

Anleitungen
 

  • Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Die Bananen schälen und in Stücke schneiden. Mit dem Öl pürieren.
  • Mehl, Backpulver, Zimt, Vanille und 1 Prise Salz vermengen. Die Haselnusskerne grob hacken. Alles unter die Bananenmasse rühren.
  • Eine Kastenform mit Backpapier auslegen oder einfetten. Den Teig hineingeben und glattstreichen. Im vorgeheizten Ofen (Mitte) 40 Minuten backen. Nach 15 Minuten mit Folie oder einem Teller abdecken, damit das Brot nicht zu dunkel wird.
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So kannst du das Banana Bread mit Haselnüssen ganz einfach abwandeln

Hier habe ich noch einige Tipps zur Abwandlung des Banana Breads mit Haselnüssen für dich.

Das Sonnenblumenöl kannst du einfach in der gleichen Menge durch flüssiges Kokosöl austauschen. Dadurch verändert sich jedoch der Geschmack.

Auch das Dinkelvollkornmehl kann durch Weizenvollkornmehl ersetzt werden. Du kannst aber auch Dinkelmehl Type 1050 verwenden. Dann müssen dem Teig jedoch 10-15 % weniger Öl hinzugegeben werden.

Und falls du keine Haselnüsse verwenden möchtest, kannst du sie 1:1 durch andere Nüsse wie Mandeln*, Pekannüsse* oder Walnüsse ersetzen – was auch den Geschmack verändern wird.

Tipps zu Haltbarkeit & Aufbewahrung

Luftdicht verschlossen hält das Bananenbrot 2-3 Tage. Du kannst es aber auch problemlos einfrieren und bei Bedarf auftauen. Am besten funktioniert das, wenn du das Banana Bread schon vor dem Einfrieren in Scheiben schneidest.

Weitere Rezepte für leckeres Gebäck ohne raffinierten Zucker

Hier auf meinem Blog findest du einige weitere Rezepte für leckeres Gebäck und Kuchen:

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Nachbacken! Und wenn du jetzt Lust auf weitere süße Rezepte ohne raffinierten Zucker hast, findest du in meinem E-Book „Zuckerfrei naschen“ über 60 neue Rezepte! Klicke hier, um direkt zum E-Book zu kommen! 🥰

Hannah Frey
Ich bin Hannah Frey, Gesundheitswissenschaftlerin, Bloggerin und Kochbuch- und Ernährungsratgeber-Autorin. Ich helfe dir dabei, dich auch im stressigen Alltag mit wenig Aufwand gesund zu ernähren. Ich möchte dich zu einem gesunden Leben motivieren und inspirieren. Deshalb findest du hier jede Menge schnell zubereitete, einfache und alltagstaugliche Rezepte aus natürlichen Zutaten und ohne raffinierten Zucker – aber mit 100 % Geschmack!

15 Kommentare zu „Rezept: Banana Bread mit Haselnüssen (ohne Zucker)“

  1. Moin Hannah,

    das wichtigste zuerst, alles Gute zum Geburtstag. 🙂

    Ich wollte nur kurz sagen, dein Blog ist der Hammer und das Rezept für das Banana Bread ebenfalls. Ich bin gerade schwer dabei alles an unnötigem Zucker aus meiner Ernährung zu streichen und da kommt mir dein Rezept wirklich genau zur richtigen Zeit.

    VG
    Alexander

  2. Liebe Hannah,
    erst einmal herzlichen Glückwunsch nachträglich! 🙂
    Danke für dieses tolle Rezept. Ich liebe liebe liebe Banana Bread und freue mich total über ein zuckerfreieres Rezept. Wir auf jeden Fall ausprobiert!
    Liebe Grüße, Jana Kim

  3. Hallo Hannah,
    wie du oben schreibst ist es wirklich schwer gute, zuckerfreie Kuchen zu finden, die dann auch noch etwas von Kuchen haben!
    Dieses Rezept ist eines meiner Lieblingsrezepte, weil es einfach suuuper schokoladig und sehr süß ist, aber gesünder als ein richtiger Kuchen mit allem drum und dran (Zucker, Mehl, …): http://www.fitkurs.de/schokokuchen-zuckerfrei.html
    Vielleicht schmeckt er euch genauso gut wie mir!
    Liebe Grüße, Stephanie

  4. Hallo liebe Hannah,

    erstmal alles Liebe nachträglich! 🙂 Dein Kuchen-Rezept gefällt mir super gut, ich bin nämlich – wie so viele – auch immer auf der Suche nach leckerem zuckerfreien Kuchen, der nicht mit vielen „unnötigen“ Zutaten aufgepumpt wird. Ein paar Kreationen hab ich auch schon gezaubert, aber das hier werde ich auf jeden Fall auch noch ausprobieren!

    Sonnige Banana-Grüße,
    Feli

  5. Hallo Hannah,
    leider schreiben hier alle, daß sie das Rezept ausprobieren wollen, aber Erfahrungsberichte fehlen.
    Nachdem ich (über-)reife Bananen übrig hatte, habe ich es gestern abend ausprobiert.
    Leider ist die Flüssigkeitsmenge 50 ml Öl auf 300 g Mehl viel zu wenig! Mit „rühren“ war da nichts mehr, höchstens kneten. Oder habe ich etwas übersehen?
    Ich habe dann bei anderen Bananenbrotrezepten gespickelt und wie in den meisten Rezepten enthalten, 2 Eier hinzugefügt und ein wenig Milch, bis der Teig die richtige Konsistenz hatte.
    Alles andere blieb gleich, auch die Backzeit hat gepaßt.
    Das Ergebnis war gelungen und schmackhaft. Für mich ein passender Snack, nicht so süß, wenn einen die Lust auf Kuchen packt.

    1. Hallo Susanne,
      dann waren wahrscheinlich die Bananen nicht groß genug, aber so hat es ja zum Glück auch noch gepasst! 🙂
      Liebe Grüße,
      Hannah

  6. Liebe Hannah, fällt denn dieses Rezept in Phase 1 oder Phase 2 der Zuckerfrei-Challenge? Ich blicke da nicht ganz durch, ob oder wann man Bananen essen darf.

    Liebe Grüße,
    Mila

  7. Hallo Hannah,
    ist es richtig, dass keine weitere Flüssigkeit an den Teig kommt? Es wird ja dann doch eher ein Knetteig und kein Rührteig.
    Liebe Grüße!
    PS: Ich verfolge Deinen Blog schon seit Jahren. Danke für die leckeren Rezepte! Du machst eine tolle Arbeit! 🙂 Leider nehme ich mir immer zu selten Zeit, sie auszuprobieren.

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