Für 2014 habe ich mir vorgenommen, öfter auf tierische Lebensmittel zu verzichten, mich also öfter vegan zu ernähren. So habe ich Ende Dezember vegane Kohlrabi“schnitzel“ und Rote-Bete-Gnocchi gekocht – das erste Mal, dass ich Gnocchi selber gemacht habe.  Meinem Freund und mir hat es sehr gut geschmeckt, sodass ich das Gericht auf jeden Fall wieder kochen werde. Dazu gab es Postelein und Pinienkerne.

Vegane Kohlrabischnitzel mit Rote-Bete-Gnocchi

Rezept drucken
Rezept drucken
Vorbereitung 30 Minuten
Kochzeit 40 Minuten
Wartezeit
ZUTATEN:
  • 300 g Kartoffeln mehligkochend
  • 250 g Rote Bete
  • 50 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Prise Salz*
  • 1/2 TL Muskat*
  • 1 große Kohlrabi
  • 4 EL Olivenöl*
  • 8 EL Vollkornmehl
  • 8 EL Vollkornsemmelbrösel
  • 2 EL Pinienkerne
  • 2 Handvoll Postelein
ANLEITUNG:
  1. Kartoffeln und Rote Bete schälen und in Stücke schneiden. Etwa 30-40 Minuten kochen, anschließend abgießen und kurz abkühlen lassen. Anschließend beides durch eine Kartoffelpresse drücken.
  2. Kartoffeln und Rote Bete mit Mehl, Salz und Muskat in eine Schüssel geben und mit sauberen Händen zu einem glatten Teig kneten.
  3. Die Arbeitsfläche bemehlen und den Teig in fingerdicke Rollen formen, diese in 1,5 cm dicke Stücke schneiden und Gnocchi formen. Die Gnocchi mit einer Gabel eindrücken.
  4. Anschließend 2-3 Min. in kochendem Wasser garen, bis die Gnocchi oben schwimmen. Herausnehmen und abtropfen lassen.
  5. Dann die Kohlrabi schälen und in 3-5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben etwa 5 Minuten kochen.
  6. Inzwischen Vollkornmehl mit 3-4 EL Wasser, Muskat und Salz in einer Schüssel vermengen. Die Semmelbrösel in eine zweite Schüssel geben.
  7. Die gekochten Kohlrabischeiben erst in der Mehl-Wasser-Mischung und anschließend in den Vollkornsemmelbröseln wenden. Die Mehl-Wasser-Mischung hält anfangs nicht besonders gut an den Kohlrabischeiben - erst, wenn sie in den Semmelbröseln gewendet wurde.
  8. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Kohlrabischnitzel von beiden Seiten goldgelb braten.
  9. In einer zweiten Pfanne die Pinienkerne ohne Zugabe von Öl 1-2 Min. bei mittlerer Hitze anbraten, anschließend zur Seite stellen. Dann die restlichen 2 EL Olivenöl erhitzen und die Gnocchi 2-3 Min. anbraten.
  10. Den Salat verlesen, waschen und trocken schleudern. Stiele falls nötig abzwicken.
  11. Gnocchi, Kohlrabischnitzel, Salat und Pinienkerne auf zwei Tellern anrichten.
 
NACHGEKOCHT? Teile deine Fotos mit mir (@projekt_gesund_leben) und meiner Community auf Instagram und nutze meine Hashtags #projektgesundleben und #projektzuckerfrei!

 

Guten Appetit! :-)

4 Kommentare
  1. Selina
    Selina sagte:

    Hallo Hannah!

    Ich liebe auch diese Form von Gemüseschnitzel, habe sie bis jetzt immer mit Zuchinnischeiben gemacht! Aber die Variante mit Kohlrabischeiben klingt sehr lecker. Eigentlich kann man dieses gesunde Mittagessen zu jeder Jahreszeit mit saisonalen Gemüse zubereiten. Auch Sellerie lässt sich super in Knusperpanade braten – aber darauf achten, dass das Gemüse wirklich schön weich und durch ist! ;)
    Die Idee, Ei durch Wasser zu ersetzen finde ich toll. So kann man genussvoll vegan speisen und muss auf nichts verzichten!

    Antworten
  2. Pibbi23
    Pibbi23 sagte:

    Huhu,

    lecker schaut das aus :-)

    Ich werd das bestimmt mal machen und auf meinem IG Account teilen und dich dabei taggen :-)

    Liebe Grüße,
    die Pibbi23

    Antworten
  3. Ines
    Ines sagte:

    Hallo Hannah,

    ich habe mich bei diesem Rezept gefragt, ob das nicht genauso ungesund ist wie Schweineschnitzel? Ich meine, Du backst diese Gemüseschnitzel ja auch in Fett aus, damit sie knusprig werden und die Panade saugt sich mit Fett voll. Oder sehe ich das falsch?
    Ansonsten hört sich das lecker an, das werde ich auf jeden Fall auch mal ausprobieren. :-)

    Liebe Grüße
    Ines

    Antworten
    • Hannah Frey
      Hannah Frey sagte:

      Hallo Ines,
      ganz so schlimm wie Schweineschnitzel ist das Kohlrabischnitzel nicht, nein. Es wurden ja nur gute Zutaten verwendet (Vollkornsemmelbrösel, Olivenöl) und die Ölmenge kann man ja selbst bestimmen, ich nehme einfach nicht viel.
      Viel Spaß beim Ausprobieren! :-)
      Liebe Grüße,
      Hannah

      Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.