fbpx

2013 – Das internationale Jahr der Quinoa

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende entgegen und erst jetzt habe ich mitbekommen, dass UN-Generalsekretär Ban Ki Moon 2013 zum „Internationalen Jahr der Quinoa“ erklärt hat. Grund genug, kurz vor Jahresende noch ein paar Worte dazu zu schreiben, denn in diesem Jahr habe ich Quinoa kennen und lieben gelernt. Quinoa wurde von den Vereinten Nationen zum „Internationalen Jahr der Quinoa“ erklärt, weil es dabei helfen soll, den Hunger auf der Welt zu bekämpfen. Hintergrund ist, dass Quinoa sehr leicht anzubauen und sehr gesund und nahrhaft ist und lange satt macht.

Erdbeer Mango Quinoa Salat05

Quinoa (wird übrigens „kin-wa“ und nicht „ki-noa“ ausgesprochen) wird in Südamerika, wo es seinen Ursprung hat und zu den Grundnahrungsmitteln der Azteken und Inkas gehörte, bereits seit über 6.000 Jahren angebaut. Die Bekanntheit von Quinoa in Europa hingegen wächst erst langsam. Bis ins 20. Jahrhundert war es hierzulande fast unbekannt, was daran liegt, dass es während der Eroberungszüge der Spanier und der damit verbundenen Kriege gegen die Azteken und Inkas im 16. Jahrhundert verboten und unter Todesstrafe gestellt war, Quinoa (und auch Amaranth) anzubauen. So sollten die Völker geschwächt werden, woraus man schon schließen kann, wie wichtig Quinoa für die Inkas und Azteken war und wie wertvoll das Nahrungsmittel ist. In Europa wurde Quinoa daraufhin als „unchristlich“ betrachtet und blieb so bis ins 20. Jahrhundert nahezu unbekannt. Hach ja, da kommen Erinnerungen an meinen Spanisch Leistungskurs hoch – und ich dachte, ich würde nie wieder von Hernán Cortez (der spanische Eroberer, der das Reich der Azteken zerstörte) lesen oder hören… 🙂

Mittlerweile ist Quinoa auch in Europa angekommen. Gerade unter Gesundheitsbewussten wächst die Begeisterung für Quinoa stetig an. Es enthält viel Eiweiß und Eisen sowie viele Mineralstoffe, weshalb Quinoa insbesondere für Vegetarier und Veganer geeignet ist. Auch für Menschen mit Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit) ist Quinoa eine tolle Alternative, denn sie ist kein Getreide, sondern ein Kraut (genau genommen handelt es sich um die Samen des Fuchsschwanzgewächses). Wie Amaranth ist auch Quinoa ein sogenanntes Pseudogetreide, was bedeutet, dass es stärkehaltige Samen bildet, die aber nicht zum Getreide gehören.

Ich esse Quinoa sehr gerne in den verschiedensten Variationen. Hier findest du Rezeptideen:

Quinoa ist im Reformhaus, im Bio-Laden oder natürlich online* erhältlich.

Zuckerfrei E-Book

Hol dir mein kostenloses Zuckerfrei E-Book und du erfährst:

  • Was „zuckerfrei“ überhaupt bedeutet – und was nicht
  • Was mit der „Zuckerfreiheit“ gemeint ist und wie du sie erreichst
  • Die drei wichtigsten Schritte, die du gehen musst, um den „Teufelskreis Zucker“ endlich dauerhaft zu durchbrechen

Deine Einwilligung in den Versand der E-Mails kann jederzeit über einen Link am Ende jeder Mail oder an die im Impressum angegebenen Kontaktdaten widerrufen werden. Der E-Mail-Versand erfolgt entsprechend der Datenschutzerklärung:
https://www.projekt-gesund-leben.de/datenschutzerklaerung/

Hannah Frey
Ich bin Hannah Frey, Gesundheitswissenschaftlerin, Bloggerin und Kochbuch- und Ernährungsratgeber-Autorin. Ich helfe dir dabei, dich auch im stressigen Alltag mit wenig Aufwand gesund zu ernähren. Ich möchte dich zu einem gesunden Leben motivieren und inspirieren. Deshalb findest du hier jede Menge schnell zubereitete, einfache und alltagstaugliche Rezepte aus natürlichen Zutaten und ohne raffinierten Zucker – aber mit 100 % Geschmack!

1 Kommentar zu „2013 – Das internationale Jahr der Quinoa“

  1. Hallo, ich bin Gestern zum ersten Mal auf Deinen Blog gestoßen und finde die Inhalte sehr interessant. Ich habe selbst schon lange den Gedanken, Quinoa und Chia-Samen auszuprobieren und hatte im Vorfeld auch nur die vielen positiven Eigenschaften zur Kenntnis genommen. Bei dem Satz, dass der steigende Quinoa-Konsum auch Gefahren birgt, war ich zuerst erschrocken. Ich dachte du meinst, dass es gesundheitliche Gefahren birgt. Erst wenn man den Link betätigt, erkennt man, dass es sich hier um soziale Gefahren handelt (was natürlich auch nicht gut ist). Ein 2 Sätze zu den Gefahren oder ein umschriebnes Wort, um welche Art von Gefahren es sich handelt, wäre gut gewesen. Bin gespannt, auf viele weitere Beiträge von dir.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Auch interessant:

* = Affiliate Link
Affiliate Links kennzeichne ich mit einem Sternchen (“*”) hinter dem jeweiligen Link. Diese Links führen zu Produkten, die ich empfehle. Wenn du über einen dieser Links einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Damit unterstützt du meine Arbeit, ohne dass der Artikel für dich teurer wird.
Weitere Informationen findest du hier.

Scroll to Top