Schon in meinem Grundrezept für Açaí-Bowls, das ich vor 2,5 Jahren hier auf meinem Blog veröffentlicht habe, schrieb ich, dass meine USA-Reise (damals unsere Hochzeitsreise durch Kalifornien und Hawaii) mich zu dem Beitrag inspiriert hat. Und genau so war es auch nach meinem letzten Urlaub, aus dem ich vorletzte Woche zurückgekommen bin (den ersten Beitrag dazu habe ich gestern veröffentlicht). In Vancouver und Kalifornien sind mir Açaí-Bowls an jeder Ecke begegnet und ich habe sie mehrmals zum Frühstück gegessen. Da das Wetter nun auch bei mir in Hamburg schön ist, gab es diese Woche bei mir endlich mal wieder eine selbstgemachte Açaí-Bowl – mit einer Besonderheit!

Durch meine Arbeit bekomme ich immer wieder mit, dass Menschen Bananen nicht mögen oder sogar allergisch auf Bananen reagieren! Wie ihr vielleicht wisst, liebe ich Bananen – habe aber auch nichts dagegen, sie einfach mal auszulassen! ;-)

Açaí-Bowls – Grundrezept mit tiefgekühlten Bananen

Klassischerweise kommen in Açaí-Bowls tiefgekühlte Bananen. Ich friere Bananen oft ein, wenn sie sehr reif sind und ich sie nicht mehr zeitnah verbrauchen kann (zum Beispiel für Banana Bread). Ich schäle sie dann, schneide sie in Scheiben und gebe sie ins Gefrierfach. Die tiefgekühlten Bananen verwende ich dann für Nicecream, ebenfalls für Banana Bread oder eben Açaí-Bowls.

In mein Grundrezept kommen beispielsweise:

  • 1 Banane (TK)
  • 200 g Erdbeeren oder Himbeeren (TK oder frisch)
  • 100 ml Milchalternative und
  • 1 TL Açaí-Pulver*

Abwandlung: Açaí-Bowls ohne Banane

Die Banane habe ich nun einfach durch tiefgekühlte Blaubeeren ersetzt (die im Übrigen auch eine tolle heimische Alternative zu Açaí-Beeren darstellen – mehr zum „Superfood Açaí-Beere“ weiter unten):

Rezept: Açaí-Bowl ohne Banane
Rezept drucken
Rezept: Açaí-Bowl ohne Banane
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Portionen Vorbereitung
1Portion 10Minuten
Portionen Vorbereitung
1Portion 10Minuten
Zutaten
Portionen: Portion
Zutaten
Portionen: Portion
Anleitungen
  1. Die Beeren am Vorabend oder 2-3 Std. vor Verzehr aus dem Tiefkühler holen und antauen lassen.
  2. Beeren und Açaí-Pulver mixen oder pürieren. Ich verwende den Vitamix Pro 750*.
  3. Die Masse in eine Schale geben und mit Heidelbeeren, Himbeeren, Pistazienkernen, Blütenpollen, Hanfsamen, gefriergetrockneten Himbeeren und Goji-Beeren anrichten.

 

Die Açaí-Beere – Nährstoffreiches „Anti-Aging-Food“

Die Açaí-Beere (wird „Ass-a-i“ ausgesprochen) stammt aus dem Amazonas-Regenwald und wächst an der Kohlpalme. Bekannt wurde die leicht säuerlich und erdig schmeckende Açaí-Beere* vor allem, weil sie beim Abnehmen helfen soll, was wissenschaftlich aber bisher nicht nachgewiesen wurde. Fest steht jedoch, dass die Beere sehr gesund ist und unter anderem die Vitamine A und C, B-Vitamine, Magnesium, Kalium, Kalzium und Eisen enthält. Darüber hinaus hat die dunkelblaue bis schwarz-violette Açaí-Beere einen hohen Gehalt an Anthocyanen, die für die dunkle Farbe sorgen und in unserem Körper antioxidativ wirken. Diese Radikalfänger schützen unsere Zellen, beugen Krankheiten vor und können den Alterungsprozess verlangsamen. Leider verdirbt die frische Beere schnell, weshalb sie für den Export getrocknet und pulverisiert wird. Durch das schonende Trocknen bei unter 42°C (Rohkost-Qualität) sollen 95% der Nährstoffe erhalten bleiben. Bei uns ist die Açaí-Beere in Tabletten-, Pulver- oder Kapselform erhältlich. Ich selbst greife zur Pulverform oder verwende tiefgekühlte Açaí-Fruchtpürees (gibt es im Bio-Supermarkt), da diese am wenigsten verarbeitet sind.

Nachdem ich mich mit dem Thema „Superfoods“, „Slow bzw. Anti Aging Food“, Antioxidantien und Co. schon in meinem 3. Buch „Clean Eating – Kochen mit Superfoods“* (das 2015 erschien) intensiv auseinandergesetzt habe, hat mich das Thema seit dem letzten Jahr wieder so richtig gefesselt – ich werde dieses Jahr immerhin 30! ;-) Im Rahmen meiner Retreats gibt bzw. gab es auch einen „Skin Food & Clean Beauty“-Workshop. Interessiert euch das Thema auch so sehr wie mich und wollt ihr mehr darüber erfahren? Dann lasst es mich wissen und hinterlasst einen Kommentar oder schreibt mir per Mail bzw. über Facebook oder Instagram! :-)

Viel Spaß beim Nach“kochen“ der Açaí-Bowl!


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