Vor der Pandemie sind viele von uns täglich einkaufen gegangen. Jetzt sollten wir genau das meiden, aber gleichzeitig nicht „hamstern“.

Deshalb habe ich dir meine Tipps, wie du es schaffst, seltener einzukaufen, aufgeschrieben. Das meiste beherzige ich schon viele Jahre: Wenn du mir schon länger folgst, weißt du bestimmt schon, dass ich kein Fan davon bin, täglich einzukaufen, sondern zeige dir, wie du klug planen und einkaufen kannst.

Denn eine gute Planung hilft mir schon seit vielen Jahren, mich auch in stressigen Zeiten gesund zu ernähren und letzten Endes auch, Geld beim Einkaufen zu sparen.

Einen Wochenplan und eine Einkaufsliste erstellen

Ich rate schon immer dazu, dir einen Wochenplan zu erstellen und dir einmal pro Woche zu überlegen, was du essen möchtest. Die Mahlzeiten werden dann in einem Wochenplan notiert.

Wenn du nicht alleine bist und auch für deine Familie kochst, binde sie am besten in die Planung ein – dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es am Ende auch allen schmeckt. ;-)

Aus dem Wochenplan erstellst du dann eine Liste mit Zutaten, die du benötigst. Überprüfe dann noch einmal, welche Lebensmittel du noch vorrätig hast und streiche sie. Der Rest ist deine Einkaufsliste.

Die Einkaufsliste strukturieren

Aktuell wollen wir so wenig Zeit im Supermarkt verbringen, wie möglich – oder? Mir geht es jedenfalls so.

Was ich mache, um schnellstmöglich durch den Supermarkt zu kommen (übrigens auch schon lange vor der Corona-Krise): Ich strukturiere die Lebensmittel, die ich einkaufen möchte, auf meinem Einkaufszettel.

Ich weiß ja, wo welche Lebensmittel in den Supermärkten, in denen ich einkaufe, stehen. Entsprechend gestalte ich meine Einkaufsliste: Ganz oben stehen Obst und Gemüse, danach kommt die Kühltheke und so gehe ich einmal durch den Supermarkt.

Und manchmal sortiere ich sogar noch genauer: Die Kräuter stehen in „meinem“ Supermarkt ganz am Anfang, dahinter sind Kartoffeln und anderes Knollengemüse, dann kommen Tomaten und Co.

Die Einkaufsliste fortlaufend schreiben

Was ich ebenfalls schon lange mache: Eine „fortlaufende“ Einkaufsliste schreiben. Damit meine ich: Sobald ein Lebensmittel aufgebraucht wurde, schreibe ich es mir auf die Einkaufsliste, damit ich es beim nächsten Mal direkt wieder einkaufe und dann wieder vorrätig habe.

Ich verwende nämlich gerade jetzt viele Basics, die ich immer vorrätig habe, improvisiere viel und koche viel „Reste Essen“. Mit meinem Mann habe ich schon gescherzt, dass nun endlich mal alle (naja, wahrscheinlich nicht alle) Vorräte aufgebraucht werden. ;-)

Lebensmittel konservieren

Aktuell konserviere ich noch mehr Lebensmittel, als sonst. Ich habe sowieso immer einen Grundstock an gesunden und konservierten Lebensmitteln wie vollwertiges Getreide, Hülsenfrüchte und TK-Obst, Gemüse und Kräuter vorrätig.

Hinzu kommen beispielsweise selbstgemachte Gemüsebrühe und tiefgekühlte Ingwer-Shots. Aktuell außerdem zusätzlich TK-Knoblauch, den ich gekauft habe (ich bin großer Fan!). Selbst eingefroren habe ich beispielsweise gerade erst Bärlauch, denn ich liebe Bärlauch, aber er ist ja leider nicht sooo lange haltbar und die Saison ist kurz.

Außerdem fermentiere ich gerade wieder viel und auch mein Dörrgerät nutze ich aktuell wieder vermehrt.

Dadurch, dass ich diese Lebensmittel konserviert habe, muss ich ebenfalls seltener einkaufen.

Lebensmittel richtig lagern

Außerdem habe ich nochmal besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass wir unsere Lebensmittel richtig lagern, damit sie länger halten und wir entsprechend seltener einkaufen müssen.

Äpfel und Kartoffeln lagern wir beispielsweise oft nicht kühl und dunkel, sondern kaufen sie oft ein bzw. verbrauchen sie schnell. Das haben wir nun geändert.

In meinem Buch „Zuckerfrei für Berufstätige“ dreht sich alles rund um die Themen Meal Prep, Vorrat und Vorbereitung – darin findest du neben weiteren Tipps vor allem viele leckere Rezepte, die schnell zubereitet sind. Auch im Home Office. :-)

Und in meinem E-Book „14 Tage kochen aus dem Vorrat“ findest du Wochenpläne und Einkaufslisten, mit deren Hilfe du zwei Wochen mit nur einem Einkauf versorgt bist.

Bleib gesund!

2 Kommentare
  1. Angela Prinz
    Angela Prinz sagte:

    Sehr gute Idee . Mein Mann hat jetzt begonnen einen Wochenplan zu erstellen, Vorteil des Home Office. Das ist viel strukturierter und spart Zeit und Geld.
    Ein Dörrgerät habe ich auch,nutze es zu wenig. Mich würde interessieren ,was Du alles mit dem Gerät machst. Schönen Sonntag
    Angela

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