Ich habe heute ein einfaches, schnell zubereitetes und super leckeres Zucchini-Rezept für dich: Einen glutenfreien Zucchini-Feta-Nudelsalat mit Mais!

Der Zucchini-Feta-Nudelsalat mit Mais ist…

  • super lecker (klar, oder?! ;-))
  • gesund & vollwertig
  • alltagstauglich
  • schnell & einfach zubereitet (nur 20 Min.!)
  • flexibel (du kannst die Zutaten ganz einfach austauschen)
  • vegetarisch
  • glutenfrei
  • gut vorzubereiten
  • zum Mitnehmen geeignet

Weshalb ich heute gerade dieses Rezept mit dir teile? Nicht nur, weil es alltagstauglich, schnell zubereitet und super lecker ist. Sondern auch, weil es perfekt in den Sommer passt. Es ist leicht und erfrischend. Und hinzu kommt, dass ich momentan total im Zucchini-Fieber bin. Das liegt daran, dass ich dieses Jahr meine ersten Hochbeete bepflanzt und mich unter anderem für den Anbau von Zucchini entschieden habe.

Zucchini sind nämlich ideal für den Anbau im Freiland- oder Hochbeet – und vor allem für Einsteiger wie mich geeignet. Sie benötigen nur einen sonnigen Platz und ausreichend Wasser und sind ansonsten robust und pflegeleicht und bringen im Sommer hohe Erträge. Lediglich die Schneckenabwehr ist eine Wissenschaft für sich. ;-) Aber keine Sorge, darum soll es hier nicht gehen. ;-)

Saison & Ernte

Zucchini bekommt man als Importware oder aus dem Gewächshaus im Supermarkt inzwischen zu jeder Jahreszeit. Freilandware hat hierzulande aber erst ab Juli und bis Oktober Saison.

Zucchini schmecken am besten, wenn sie etwa 2 Monate gereift und noch recht klein sind (ca. 15-20 cm). Je größer sie werden, desto mehr verlieren sie ihr Aroma und desto härter wird ihre Schale.

Unter anderem deshalb sind Zucchini, die man im Laden kaufen kann, auch immer recht klein, obwohl sie noch viel größer wachsen könnten.

Wer seine Zucchini selber anbaut, sollte die jungen Früchte rechtzeitig ernten. Einfach mit einem scharfen Messer etwa ein bis zwei Zentimeter hinter dem Stielansatz abschneiden. Regelmäßiges Ernten regt die Pflanze an, weitere Zucchini auszubilden.

Ich habe meine ersten Zucchini diese Woche geerntet und das war ein ziemlich cooles Gefühl!

Lagerung / Aufbewahrung

Nach der Ernte sind Zucchini dann bis zu 14 Tage haltbar. Zucchini mögen es kühl, aber nicht zu kalt. Sie sollten nicht unter 8°C gelagert werden und gehören deshalb nicht in den Kühlschrank.

Gleichzeitig sollten sie aber auch nicht in der Nähe von Äpfeln oder Tomaten gelagert werden. Das enthaltene Ethylen lässt sie schneller reifen und verderben.

Obwohl Zucchini keine kalten Temperaturen mögen, können sie gut eingefroren werden (ganz oder z. B. in Scheiben geschnitten). Die tiefgekühlten Zucchini können dann insbesondere für Suppen, Pfannen- oder Ofengemüse verwendet werden.

Verwendung & Zubereitung von Zucchini

Zucchini können vielseitig verwendet werden. Sie haben keinen starken Eigengeschmack und können deshalb sowohl süß als auch herzhaft zubereitet werden. Zudem können sie roh gegessen werden (z. B. gerieben, in dünne Scheiben oder mit dem Spiralschneider in „Nudeln“ geschnitten). Sie können aber auch gekocht oder gebacken werden. Zucchini schmecken warm und kalt.

Zucchini im Kuchen

Aufgrund des geringen Eigengeschmacks eignen Zucchini sich beispielsweise auch sehr gut zum Backen. In meinem Buch „Zuckerfrei backen“ habe ich beispielsweise ein Kuchen-Rezept mit Zucchini veröffentlicht.

„Zoats“ – Zucchini-Porridge

Auch können Zucchini beispielsweise geraspelt unter den Frühstücks-Porridge gehoben werden. Das fällt durch den nur sehr geringen Eigengeschmack kaum auf, ist aber eine tolle Möglichkeit, um mehr Gemüse ins Essen zu „schmuggeln“. Mein Grundrezept für „Zoats“ (Zucchini-Oats) findest du hier.

„Zoodles“ – Low Carb Nudel-Ersatz

 „Zoodles“ sind lange, schmale Zucchini-Nudeln, die am einfachsten mit einem Spiralschneider zubereitet werden können. Eine leichte, kalorienarme Alternative zu Nudeln aus Getreide. Also ideal für alle, die weniger Kohlenhydrate essen, aber trotzdem nicht auf Nudeln verzichten wollen. „Zoodles“ können roh gegessen oder kurz gegart werden.

Normalerweise werden sie mit einem Spiralschneider geschnitten. Du kannst sie aber auch mit einem Messer in feine Streifen schneiden – das ist dann natürlich aufwändiger, als einen Spiralschneider zu verwenden.

Hier ist nun aber erstmal das Rezept:

Zucchini-Feta-Nudelsalat mit Mais

Super schnell zubereiteter Zucchini-Feta-Nudelsalat mit Mais. Dank Nudeln aus Hülsenfrüchten ist der Salat glutenfrei.
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Arbeitszeit: 20 Minuten
Gericht: Hauptgerichte, Pastagerichte, Salate
Eigenschaft: glutenfrei, Phase 1 (Zuckerfrei-Challenge), Phase 2 (Zuckerfrei-Challenge), vegetarisch, zuckerfrei
Portionen: 2 Portionen

Zutaten

  • 150 g Kichererbsen-Nudeln
  • 250 g Zucchini
  • 100 g Schafskäse (Feta)
  • 140 g Mais (aus dem Glas, ohne Zucker)
  • ½ Zitrone
  • 2 EL Olivenöl*
  • ½ Bund Basilikum (ca. 15 g)
  • Salz*
  • Pfeffer*

Anleitungen

  • Die Nudeln nach Packungsanweisung bissfest garen, in ein Sieb abtropfen lassen und abkühlen lassen.
  • Die Zucchini putzen, waschen und mit dem Spiralschneider oder Julienneschneider zu langen, dünnen Streifen schneiden. 
  • Den Schafskäse in kleine Stücke schneiden. Den Mais abtropfen lassen. Zucchini, Schafskäse, Mais und Nudeln in eine Schüssel geben.
  • Den Saft der Zitrone auspressen und mit dem Olivenöl unter den Salat mengen.
  • Das Basilikum waschen und trocken schütteln, die Blätter abzupfen. Den Nudelsalat mit dem Basilikum bestreuen und mit Salz und Pfeffer würzen.
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Projekt: Gesund leben – Die Rezepte

Abwandlungen & Hinweise zu den verwendeten Zutaten

Ich habe für dieses Rezept Kichererbsen-Nudeln verwendet. Du kannst aber natürlich auch Nudeln aus anderen Hülsenfrüchten (z. B. aus roten Linsen). Pasta aus Hülsenfrüchten ist inzwischen in vielen Supermärkten und sogar beim Discounter und im Drogeriemarkt erhältlich. Im Bio-Laden gibt es in der Regel das größte Angebot.

Alternativ kannst du beispielsweise auch Dinkelvollkornnudeln verwenden (dann ist das Rezept allerdings nicht mehr glutenfrei). Oder du lässt die Nudeln ganz weg und verwendest mehr Zucchini, das geht natürlich auch.

Auch der Feta-Käse kann natürlich weggelassen werden, wenn du dich beispielsweise vegan ernährst. Alternativ passen z. B. auch Mini-Mozzarella-Kugeln dazu oder als vegane Zutat Kichererbsen.

Der Salat kann übrigens auch sehr gut vorbereitet bzw. vorgekocht werden (bspw. als Meal Prep-Mahlzeit).

Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachkochen! Wenn du keine neuen Rezepte und Beiträge mehr verpassen willst, hol dir mein kostenloses „Zuckerfrei“ E-Book und du bekommst in Zukunft alle News direkt in dein E-Mail-Postfach! 

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