Liebt ihr Kokosjoghurt auch so sehr, wie ich? Ich setze die vegane Joghurt-Alternative gerne anstelle von „normalem“ Joghurt auf Milchbasis ein. Hier auf meinem Blog habe ich Kokosjoghurt auch schon mehrmals in Rezepten eingesetzt, beispielsweise in meinen Overnight Oats Erdbeere-Limette mit Kokosjoghurt, dem Mango-Lassi und in den Auberginen mit Dattel-Mandel-Quinoa und Minz-Kokosjoghurt. Und zum Erdbeer-Kokos-Trifle mit Kokos-Mandel Energy Balls passt es natürlich auch hervorragend. Kokosjoghurt ist  (wenn man Kokosprodukte mag ;-)) unglaublich lecker – aber leider auch nicht gerade günstig. Ich wollte deshalb wissen, wie man Kokosjoghurt selbst herstellen kann und zeige euch meine Anleitung!

Porridge mit gebratener Zimt-Banane und Kokos-Joghurt

Benötigte Zutaten und Zubehör:

Basis für den selbstgemachten Kokosjoghurt ist Kokosmilch. Die könnt ihr im Laden kaufen oder selbst herstellen – wie man Kokosmilch selbst zubereitet, habe ich euch in diesem Beitrag erklärt. Der Kokosmilch werden Bakterienkulturen zugefügt. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:
  1. Vegetarisch: Der Kokosmilch gekauften Naturjoghurt (nicht vegan, auf Kuhmilch-Basis) hinzufügen.
  2. Vegan: Der Kokosmilch Joghurt-Reinzucht-Kultur aus speziellem Joghurt Ferment zufügen (Johurt-Ferment sind gefriergetrocknete Joghurt-Mikroorganismen zur Herstellung von Joghurt, die ihr z.B. im Reformhaus oder online bekommt, ich habe „Holo Balance Joghurt mild Ferment“* verwendet) hinzufügen. Beachtet unbedingt die Rezeptangaben des Ferments! Ich habe die vegane Variante zubereitet.

Overnight Oats Erdbeere-Limette mit Kokosjoghurt

Anleitung:
  1. Bei der Herstellung von Kokosjoghurt sind einige Dinge zu beachten. Ich habe zunächst 400 ml Kokosmilch in einem Kochtopf aufgekocht und die Pfeilwurzelstärke*, die hier als Binde- bzw. Verdickungsmittel dient, unter Rühren dazugegeben. Alternativ könnt ihr auch andere vegane Bindemittel wie beispielsweise Johannisbrotkernmehl* verwenden. Die restliche Kokosmilch hinzugefügen und kurz aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und auf 38 Grad abkühlen lassen (wichtig, da die Joghurtkulturen bei höheren Temperaturen absterben – ich messe die Temperatur mit einem Thermometer*). Sobald die Temperatur (38°C) erreicht ist, wird das Ferment mit einem  Schneebesen in die Kokosmilch eingerührt.
  2. Die auf 38°C erwärmte Kokosmilch mit eingerührter Pfeilwurzelstärke und Joghurt-Ferment wird in luftdicht verschließbare Gefäße gefüllt und entweder für 4-6 Stunden im Backofen bei 50°C zum Gären stehen, oder im Joghurtbereiter 5-6 Stunden ruhen gelassen. Danach braucht der Joghurt noch weitere  8-12 Stunden im Kühlschrank, bis er verzehrfertig ist.
Davon, den Joghurt im Backofen zuzubereiten, rate ich allerdings eher ab – der Stromverbrauch ist sehr hoch und ich persönlich finde die Variante im Alltag unpraktisch. Insgesamt dauert die Zubereitung mit 12-18 Stunden vergleichsweise lang.
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Tipp: Ihr könnt eine Portion (ca. 50 g) des Kokosjoghurts für weitere Joghurtherstellungen aufbewahren, und anstelle des Ferments verwenden.
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