Apfelessig – weshalb er so gesund ist und wie du ihn in deine Ernährung integrieren kannst

Apfelessig ist super gesund: er hat entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften und wirkt antiseptisch – er dämmt also die Verbreitung von Bakterien ein und hemmt Entzündungen. Außerdem fördert Apfelessig die Fettverbrennung, sorgt für reinere Haut und soll sogar Cellulite reduzieren. Apfelessig reguliert den Säure-Basen-Haushalt, wenn er regelmäßig getrunken wird, er regt die Verdauung an und beugt Heißhungerattacken vor.
x
 
Apfelessig01
 x

Apfelessig trinken – mit Zitronenwasser oder als Switchel

Ich trinke morgens direkt nach dem Aufstehen (ja, vor dem ersten Kaffee) ein großes Glas (400 ml) mit lauwarmem Wasser, dem Saft einer halben Zitrone (oder manchmal Limette) und 1 EL Apfelessig.
 x
Apfelessig sollte in Getränken gering dosiert werden, sonst wird es schnell ungenießbar. Wem das Wasser mit Apfelessig zu sauer ist, der kann das Ganze natürlich auch etwas „abmildern“ – beispielsweise mit Apfel- oder Traubensaft, oder ein wenig Honig (ich rate aber eher dazu, das nur übergangsweise zu machen und sich lieber Schritt für Schritt an den sauren Geschmack des Essigs zu gewöhnen).
 x
Wenn ich etwas mehr Zeit habe, bereite ich auch sehr gerne Switchel zu, das liebe ich auch. Das Rezept habe ich im Sommer hier auf meinem Blog veröffentlicht
 

Apfelessig mit der Nahrung aufnehmen

Der Obstessig muss natürlich nicht getrunken werden, sondern kann auch zum Kochen verwendet werden. Brote enthalten beispielsweise oft Apfelessig – so auch mein Haferflocken-Brot mit Buttermilch und das glutenfreie Quinoa-Brot. Und auch meinem Rote-Bete-Brotaufstrich gebe ich ein wenig Apfelessig hinzu.

Banner Inner

Apfelessig selbst herstellen?

Apfelessig wird durch Fermentation aus Apfelwein hergestellt – was auch problemlos selbst gemacht werden kann. Die Gärung dauert aber mit 4-6 Wochen doch recht lange, weshalb ich ihn selbst noch nicht zubereitet habe. Da Apfelessig auch in Bio-Qualität sehr günstig ist, sehe ich dazu auch für mich keine Notwendigkeit. Falls du es trotzdem einmal ausprobieren möchtest, findest du bei smarticular eine genaue Anleitung.
x

Apfelessig02

Es muss nicht immer Apfelessig sein – weitere Obstessige

Um etwas Geschmack in mein Wasser zu bringen, greife ich auch gerne zu anderen Essig-Sorten, denn manchmal wird pures Wasser ja einfach langweilig. Ob Himbeer-, Quitten-, Granatapfel- oder Heidelbeeressig* – ich habe viele Sorten zu Hause und im Büro* und gebe immer mal wieder ein wenig davon in mein Wasser.
x
 
Viel Spaß beim Ausprobieren! 🙂

Zuckerfrei E-Book

Hol dir mein kostenloses Zuckerfrei E-Book und du erfährst:

  • Was „zuckerfrei“ überhaupt bedeutet – und was nicht
  • Was mit der „Zuckerfreiheit“ gemeint ist und wie du sie erreichst
  • Die drei wichtigsten Schritte, die du gehen musst, um den „Teufelskreis Zucker“ endlich dauerhaft zu durchbrechen
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Deine Einwilligung in den Versand der E-Mails kann jederzeit über einen Link am Ende jeder Mail oder an die im Impressum angegebenen Kontaktdaten widerrufen werden. Der E-Mail-Versand erfolgt entsprechend der Datenschutzerklärung:
https://www.projekt-gesund-leben.de/datenschutzerklaerung/

Hannah Frey
Ich bin Hannah Frey, Gesundheitswissenschaftlerin, Bloggerin und Kochbuch- und Ernährungsratgeber-Autorin. Ich helfe dir dabei, dich auch im stressigen Alltag mit wenig Aufwand gesund zu ernähren. Ich möchte dich zu einem gesunden Leben motivieren und inspirieren. Deshalb findest du hier jede Menge schnell zubereitete, einfache und alltagstaugliche Rezepte aus natürlichen Zutaten und ohne raffinierten Zucker – aber mit 100 % Geschmack!

13 Kommentare zu „Apfelessig – weshalb er so gesund ist und wie du ihn in deine Ernährung integrieren kannst“

  1. Hallo Hannah,
    vielen Dank für deinen aufschlussreichen Beitrag.
    Habe in letzter Zeit öfter vom gesunden Apfelessig gehört und gelesen,
    allerdings nur Verwendung im Kartoffelsalat dafür gefunden.
    Habe es auch gleich einmal ausprobiert und muss sagen, dass es so schlecht garnicht schmeckt.
    Vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig 🙂
    LG, Kirsten

    1. Hallo Kirsten,
      ja – gewöhnungsbedürftig ist’s auf jeden Fall. Ich habe mich mittlerweile dran gewöhnt, aber mein Mann hält sich beim Trinken immer die Nase zu (dann schmeckt man nicht richtig). 😉 An Kartoffelsalat hab ich Apfelessig noch nie gegeben, das merke ich mir mal. 🙂
      Liebe Grüße,
      Hannah

  2. Hallo Hannah. Ich trinke immer mal wieder morgens ein Glas Wasser mit etwas Apflelessig…werde Ich in Zukunft noch öffter machen. Lg Miri

    1. Muss nicht – ich habe vorher morgens schon immer Zitronenwasser getrunken und es dann irgendwann einfach „erweitert“. Ich find’s mit Zitrone aber auch leckerer. Andere Obstessige gebe ich pur ins Wasser, aber ich glaube, mit Apfelessig würde mir das nicht schmecken.

  3. Hallo Hanna,
    ich habe noch eine kurze Frage.
    Macht es für dich auch Sinn, dass man das Getränk am Abend trinkt?
    Meiner Meinung nach würde es auch sinnvoll sein, so als „Schlummi-Fix“.
    Gruß

    1. Das würde mich auch interessieren. Morgens kommt man wahrscheinlich mehr in Schwung dadurch, aber vielleicht ist es auf die Nacht auch reinigend? Ich möchte das als Ritual in meine 40-Tage-Zuckerfrei-Challenge einbauen…

  4. Hallo Hannah. Trinkst du das Zitronen/EssigWasser vor oder nach dem Ölziehen? Oder ist das egal? Ich würde es gerne davor machen da man ja nach dem Trinken eine halbe Stunde bis zum Frühstück warten sollte nach Meinung unzähligen Blogs/Büchern…..

  5. Hallo Hannah,
    Apfelessig in Kartoffelsalat kenne ich auch. Ich mache ihn aber auch gerne in „rustikale“ Salate wie gemischte Blattsalate, Salate mit Beeren, und Wurzelsalate. Das gibt immer noch mal eine passende fruchtige Note. Aber Apfelessig-Wasser werde ich jetzt auch mal ins Programm aufnehmen.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Auch interessant:

* = Affiliate Link
Affiliate Links kennzeichne ich mit einem Sternchen (“*”) hinter dem jeweiligen Link. Diese Links führen zu Produkten, die ich empfehle. Wenn du über einen dieser Links einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Damit unterstützt du meine Arbeit, ohne dass der Artikel für dich teurer wird.
Weitere Informationen findest du hier.

Scroll to Top