Los geht’s! #PROJEKTZUCKERFREI

Ihr seid der Wahnsinn, wenn ich das mal so sagen darf! Dass so viele von euch beim Projekt: Zuckerfrei mitmachen würden, hätte ich nie für möglich gehalten! Die Motivation hier auf dem Blog und in den sozialen Medien zu sehen ist einfach unglaublich! Genau eine solche Dynamik habe ich mir gewünscht! 🙂 Da mir in den letzten Tagen immer wieder die gleichen Fragen gestellt wurden, die ich schon letztes Jahr in einem Beitrag beantwortet habe, gebe ich euch an dieser Stelle noch einmal Antworten auf die häufigsten Fragen.

„Wo ist denn eigentlich überall Zucker versteckt? Und wie meide ich ihn?“
Vielen fällt es schwer, die versteckten Zucker ausfindig zu machen, denn Zucker steckt in den meisten industriell verarbeiteten Lebensmitteln: in Ketchup, Brot, Wurst, Fertigmüsli, Fastfood, (Soja-)Joghurt… Wer sich zuckerfrei ernähren möchte, sollte sich möglichst gesund und “clean” ernähren, also weitestgehend auf hochverarbeitete Lebensmittel verzichten und so viel wie möglich selbst kochen. Bereitet euch abends euer Frühstück und Mittagessen / Snacks für die Arbeit und Schule vor, sodass ihr gar nicht erst in Versuchung kommt, unterwegs was ungesundes zu kaufen. Plant eure Mahlzeiten. Und zweitens: wenn ihr industriell hergestellte Lebensmittel kauft, lest immer die Zutatenliste. Nach ein paar Wochen wisst ihr, wo Zucker enthalten ist und wo nicht. Die erste Zeit ist bestimmt mühsam, aber nach zwei, drei Wochen habt ihr den Dreh raus und wisst, was ihr essen könnt und was nicht. Ich kaufe viele Lebensmittel im Bio-Supermarkt ein, unter anderem auch deshalb, weil dort in den Produkten oftmals keiner bzw. viel weniger Zucker enthalten ist, als im “herkömmlichen” Supermarkt.

“Isst du jetzt auch kein Obst mehr?”
Natürlich esse ich weiterhin Obst! Ich käme nie im Leben auf die Idee, kein Obst mehr zu essen. Obst ist gesund – bitte hört nicht auf, Obst zu essen! Aber auch das sollte in einem gesunden Maße passieren. 30 Bananen pro Tag zähle ich nicht dazu. 😉 Ich esse zwei bis drei Stücke Obst pro Tag und bin damit glücklich 😉

“Was machst du bei Heißhunger?”
Diese Frage wurde mir am häufigsten gestellt. Hier sind meine zehn Tipps gegen Heißhunger:

  1. Kaufe immer mit Einkaufszettel ein! So kaufst du wirklich nur das, was du brauchst und die Gefahr, dass Süßigkeiten in deinem Einkaufswagen landen, ist geringer – vorausgesetzt, du hältst dich an deinen Einkaufszettel und hast nichts Ungesundes drauf geschrieben 😉 Wenn du erst gar keine Süßigkeiten zu Hause hast, ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass du im Falle von Heißhunger noch schnell zum Supermarkt rennst und Schokolade und co. einkaufst. Außerdem solltest du nie mit leerem Magen einkaufen, auch dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass ungesunde Lebensmittel im Einkaufswagen landen, erhöht.
  2. Iss Obst! Obst ist nicht nur gesund, sondern hilft auch gut bei Heißhunger auf Süßes.
  3. Iss Nüsse! Wenn der Appetit auf Süßigkeiten kommt, hilft mir auch eine Hand Nüsse dabei, ihn loszuwerden.
  4. Trinke ausreichend! Zwei bis drei Liter pro Tag sollte jeder von uns trinken. Am besten Wasser oder Tee. Das füllt den Magen, befreit den Körper von Giftstoffen und beugt Heißhungerattacken vor.
  5. Trinke eine heiße Zitrone mit Chili oder Cayennepfeffer. Auch das hilft akut bei Heißhunger.
  6. Iss regelmäßig! Wenn man den ganzen Tag über nichts oder nur wenig isst, reagiert der Körper oftmals mit Heißhunger. Iss am besten neben den drei Hauptmahlzeiten noch zwei oder drei Snacks zwischendurch.
  7. Putze deine Zähne! Der Klassiker – durch den minzigen Geschmack der Zahnpasta wird der Heißhunger auf Süßigkeiten gemindert. Außerdem: wenn ich abends meine Zähne geputzt habe, esse ich danach natürlich nichts mehr.
  8. Beweg dich! Einer der Hauptgründe für Heißhunger ist Stress. Mit Sport baust du deinen Stress ab und so wird auch Heißhunger vorgebeugt.
  9. Lenke dich ab! Simpel aber wirksam.
  10. Rieche an Vanille. Klingt blöd, wirkt aber! Rieche an einer Vanilleschote oder zünde eine Duftkerze an, dadurch wird der Appetit auf Süßes vertrieben. Denn wenn wir Vanille riechen, wird das “Glückshormon” Serotonin freigesetzt, das auch freigesetzt wird, wenn wir Schokolade essen.

Und noch ein allerletzter Tipp: Öffentlichkeit erzeugt Druck. Das funktioniert bei mir immer prima. Ich erzähle meinen Freunden, meiner Familie und euch einfach, dass ich momentan keinen Zucker esse. Wie peinlich wäre es denn bitte, wenn mich doch jemand dabei erwischt? 😉 Also: erzählt eurem Umfeld einfach, dass ihr momentan zuckerfrei esst, und macht bei #projektzuckerfrei mit! So ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr schwach werdet, gleich viel geringer. Wenn ihr euch auf Facebook mit den anderen Teilnehmern der #projektzuckerfrei – Challenge austauschen wollt, könnt ihr der privaten Gruppe beitreten und an der Veranstaltung teilnehmen.

Ich wünsche euch allen (und mir :-)) viel Erfolg beim Zuckerfasten und freue mich auf eure Berichte und Erfahrungen!

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Hannah Frey
Ich bin Hannah Frey, Gesundheitswissenschaftlerin, Bloggerin und Kochbuch- und Ernährungsratgeber-Autorin. Ich helfe dir dabei, dich auch im stressigen Alltag mit wenig Aufwand gesund zu ernähren. Ich möchte dich zu einem gesunden Leben motivieren und inspirieren. Deshalb findest du hier jede Menge schnell zubereitete, einfache und alltagstaugliche Rezepte aus natürlichen Zutaten und ohne raffinierten Zucker – aber mit 100 % Geschmack!

15 Kommentare zu „Los geht’s! #PROJEKTZUCKERFREI“

  1. Liebe Hannah,
    ich finde deine Idee grundsätzlich wirklich super!Trotzdem hat sich mir die Frage gestellt ob sich Stevia als Zuckerersatzstoff nutzen lässt? Bisher sind mir noch keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt und von auch Heißhungerattacken nach Stevia-Einsatz habe ich noch nichts gemerkt… Ich würde gerne deine Meinung dazu hören bzw. falls du schon einmal einen Blogeintrag darüber geschrieben hast, verlinke ihn mir doch 🙂 Liebe Grüße

  2. Pingback: Projekt Zuckerfrei: Frühstücksinspirationen |

  3. Tolle Sache =) Ich lebe seit dem letzten Oktober ohne Zucker und muss sagen, sobald man sich daran gewöhnt hat, lebt es sich so sehr angenehmer. Man fühlt sich viel besser, ist fitter, hat mehr Energie und auch das Geschmacksempfinden ändert sich dadurch. Spannend, ich werde mich auf dem Laufenden halten wie es dir bei deinem Projekt geht =)
    Grüsse aus der Schweiz, Nadine

  4. Ein tolles Projekt. ich muss gestehen ich ahbe gemerkt, dass mir das zu schwer ist.
    Ich verzichte den Feber über auf Süßigkeiten und bin schon voll ausgelastet 😉
    Ich habe aber in dieser Zeit immer wieder mal drauf geachtet wo Zucker drinnen ist und es ist wirklich eine Herausforderung. Dosengemüse ist so oft gezuckert, von den ganzen Namen für Zucker ganz abgesehen.

    Ich werde aber das Projekt mit Freude verfolgen und freue mich über zuckerfreie Inspiration 🙂

  5. franziska ehrecke

    Halli hallo,

    Vielen Dank für das Projekt. Ich mache gerne mit…obwohl es mit 2 kleinen Kindern nicht ganz so einfach ist. Habe es vor ein paar Wochen schon mal probiert. Ich habe aber doch eine Frage. Mir fällt es nämlich sehr schwer auf Brot zu verzichten. Hast du einen zuckerfreien brottipp? Ich kaufe jetzt immer 100% Roggen…weil kein Weizen, aber ich weiß eigentlich nicht, ob es Zucker enthält. Vielen dank und auf eine schöne zuckerfreie Zeit :).

  6. Ich find die „Kein-Zucker-Challenge“ richtig gut und bei dem Foto da oben freu ich mich schon richtig auf den Sommer, wenns wieder Erdbeeren, Himbeeren & Co. gibt… Das „Obst-Sushi“ werd ich definitiv mal testen 🙂

  7. Eine wirklich tolle Challenge! Ich bin inzwischen seit zwei Jahren zuckerfrei-das war für mich sogar die ersten Monate eine echte Herausforderung. Inzwischen fehlt mir ohne Zucker nichts mehr. Ich mache inzwischen sogar meine geliebte Schokolade „zuckerfrei“ hier verwende ich zur Ausnahme mal etwas ahornsirup und kokosblütenzucker. Ganz viel Erfolg und Freude allen Teilnehmern der Challenge! Ich kann nur sagen das es für mich ein großer Gewinn war die Ernährung auf clean um zu stellen. Ganz liebe grüße Esther

  8. Anne von Frisch Verliebt

    Danke für so viele tolle Tipps. Es freut mich, dass sich so viele deinem Projekt anschließen. Es klingt wirklich super. Ich drücke dir für die nächsten Wochen die Daumen & hoffe, dass sich bei dir der Appetit auf Zucker in Grenzen hält.

    Ganz liebe Grüße
    Anne von Frisch Verliebt

  9. Der Tipp mit der Vanille funktioniert echt gut und Vanille kann man eh super verwenden wenn man Naturjoghurt Smoothies & Co „süßen“ möchte. Ein paar frische Erdbeeren dazu oder gefrorene pürierte Früchte und ich kann etwas Süßes schleckern ohne 30% raffinierten Zucker mitzuessen 🙂

    LG Lisa

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  11. Pingback: Zuckerfrei und Spass dabei | kaluepso

  12. Pingback: Rezept: Selbstgemachtes Nutella & 2 Ideen für ein süßes Frühstück - provinzkindchenprovinzkindchen

  13. Hallo Hannah,
    ich bin so gestresst zur Zeit (Abschlussprüfung, viel lernen sitzen, wenig Bewegung, nebenher arbeiten..) eine Freundin meinte ich solle doch mal eine Woche zum runterkommen Fasten und mich neu sortieren. Hast du das schon mal gemacht? Hältst du das für empfehlenswert?
    Liebe Grüße Steffi

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