Vorspeise Weihnachtsmenü: Kleine „Tannenbäume“

Heute habe ich das Rezept für eine super leckere Vorspeise für Weihnachten für dich: kleine „Tannenbäume“, die der erste Teil meines diesjährigen Weihnachtsmenüs sind! Die Vorspeise wird unter anderem aus Avocado, Tomate, Dill und Granatapfelkernen zubereitet. Ich liebe diese Vorspeise für das Weihnachtsmenü und finde die Tannenbäume so süß! 🙂

Alle Rezepte des Weihnachtsmenüs findest du am Ende des Artikels verlinkt.

Vorspeise für Weihnachten: Die „kleinen Tannenbäume“ sind …

• lecker: klar, oder?! 😉
• gesund & vollwertig
• schnell & einfach zubereitet
• zuckerfrei
• vegetarisch
• vegan
• glutenfrei
• laktosefrei

Vorspeise Weihnachtsmenue Tannenbaeume01 10

Hauptzutat der Vorspeise und hauptverantwortlich für den „Tannenbaum“-Look sind Avocados.

Warum sind Avocados so gesund?

Avocados gehören seit einigen Jahren zu den beliebtesten Superfoods. Das cremige Fruchtfleisch ist nicht nur lecker und kann vielseitig eingesetzt werden, sondern kann auch mit vielen guten Inhaltsstoffen punkten:

Avocados enthalten viele gesunde Fette

Avocados sind reich an einfach ungesättigten Fettsäuren, die für den Körper wichtig sind. Diese Fette können den Cholesterinspiegel im Blut senken und somit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren. Außerdem brauchen die ungesättigten Fettsäuren im Vergleich zu Kohlenhydraten und Proteinen länger, um verdaut zu werden. Das kann zu einem schnelleren und längeren Sättigungsgefühl führen.

Sie sättigen lange

Avocados sättigen Danke der rund 7 g Ballaststoffen, die pro 100 g enthalten sind, langanhaltend. Zudem unterstützen sie eine gesunde Verdauung.

Avocados schützen die Zellen

In Avocados sind unterschiedliche Antioxidantien enthalten, wie Vitamin C, Vitamin E und Carotinoide. Diese können unter anderem schädliche freie Radikale im Körper bekämpfen und die Zellen vor oxidativem Stress schützen. Die Carotinoide werden vor allem für den Schutz der Augen und vor allem für die Netzhaut benötigt.

Sie enthalten viel Folsäure

Avocados sind auch eine gute Quelle für Folsäure. Folsäure ist ein wichtiges Vitamin der B-Gruppe, das vor allem für die gesunde Blutbildung sowie für die Neubildung und Teilung der Zellen sehr wichtig ist. Frauen mit Kinderwunsch und werdende Mamas sollten daher viel Folsäure für ihr Baby aufnehmen.

Avocados sind kleine Nährstoffbomben

Neben den Vitaminen sind in Avocados auch viele Mineralien und Spurenelemente enthalten, wie Magnesium, Kalium, Mangan und Kupfer.

Magnesium wird für die Knochen und die Muskulatur und für die optimale Gehirnleistung benötigt. Darüber hinaus hilft der Mineralstoff, den Stoffwechsel im Gleichgewicht zu halten.

Mangan trägt zum normalen Energiestoffwechsel bei. Das Spurenelement wird auch für die Entwicklung der Knochen, die Bildung von Bindegewebe, die Wundheilung und der Regulierung des Blutzuckerspiegels benötigt.

Kupfer ist hingegen für die Bildung der roten Blutkörperchen essenziell. Auch für den Schutz der Zellmembranen, die Energiegewinnung und den Elektronentransport ist das Spurenelement sehr wichtig.

Avocados Warenkunde Pinterest

Wie erkennt man reife Hass Avocados?

Zur Zubereitung der „Tannenbäume“ habe ich Hass Avocados verwendet. Diese erkennst du an ihrer leicht welligen, dicken Schale. Sie werden grün geerntet und reifen nach der Ernte nach, wodurch das zunächst sehr feste Fruchtfleisch eine buttrig-zarte Konsistenz bekommt. Reif zum Verzehr sind sie erst, wenn die Schale sich fast schwarz verfärbt hat. Das dauert bei Zimmertemperatur einige Tage. 

Grün: Die Avocado muss noch 5-7 Tage nachreifen.

Dunkelgrün: Die Avocado muss noch 2-5 Tage nachreifen.

Schwarz: Die Avocado ist für 1-2 Tage genussreif.

Weitere Erkennungsmerkmale reifer Avocados

Außerdem erkennst du eine reife Hass Avocado daran, dass sie auf leichten Druck am Stielansatz etwas nachgibt, obwohl sie sich insgesamt immer noch fest anfühlt. Aber du kannst nicht nur sehen und fühlen, ob Avocados reif sind, sondern du kannst dies auch riechen und sogar hören: Reife Avocados verströmen einen leichten Avocado-Duft, unreife Früchte hingegen nicht. Hören, ob Avocados reif sind, kannst du, indem du eine Avocado an dein Ohr hältst und sie leicht schüttelst: Wenn der Kern im Inneren der Frucht gegen das Fruchtfleisch klappert, ist die Avocado reif.

Mir ist es leider schon öfter passiert, dass ich reife Avocados gekauft habe und direkt verzehren wollte, dann aber gemerkt habe, dass sie bereits überreif waren. Wenn du also beim Aufschneiden bemerkst, dass das Fruchtfleisch bereits dunkle Stellen hat, kannst du diese wegschneiden.

Manchmal sind die Stellen aber schon so groß, dass die komplette Avocado nicht mehr verzehrt werden kann – dann kann man höchstens noch versuchen, die Avocado im Geschäft zu reklamieren.

Vorbeugen kannst du dem, indem du dir den Stielansatz der Avocados genau anschaust. Wenn du diesen entfernst und die Stelle darunter bereits dunkel verfärbt ist, ist die Frucht bereits überreif. Ist sie hingegen hellgrün, ist die Avocado noch gut. Manchmal bildet sich am Stielansatz auch Schimmel – auch dann ist die Avocado natürlich nicht mehr gut und muss entsorgt werden.

Was tun, wenn die Avocado noch nicht verzehrfertig ist?

Oft werden Avocados im Handel bereits verzehrfertig angeboten. Hat man dennoch eine harte, grüne, noch nicht verzehrfertige Avocado gekauft, kann man sie einfach in Zeitungspapier oder in eine Papiertüte einwickeln – das beschleunigt den Reifeprozess.

Ein weiterer Trick, um den Reifungsprozess zu beschleunigen, ist, Avocados neben Äpfeln zu lagern. Denn Äpfel verströmen Ethylen, ein Gas, dass andere Früchte wie Avocados reifen lässt. 

Unreife Avocados sollten immer bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden, denn durch die niedrigen Temperaturen im Kühlschrank würde der Reifungsprozess unterbrochen. Dies kann man sich andersherum natürlich auch zunutze machen, wenn man die reife Frucht nicht sofort verarbeiten möchte – dann kann sie problemlos bis zu drei Tage im Kühlschrank gelagert werden.

Tricks zur Aufbewahrung: Avocadokern, Frischhaltefolie oder Zwiebeln

Wurde die Avocado bereits aufgeschnitten oder verarbeitet, gibt es noch einige weitere Tricks zur Aufbewahrung. Guacamole beispielsweise bleibt länger frisch, wenn man den Avocadokern bis kurz vor dem Servieren in dem Dip lässt. Der Kern enthält Enzyme, die die Avocado – oder aus ihr zubereitete Speisen – länger haltbar macht.

Eine weitere Möglichkeit, Avocados am Braunwerden zu hindern, ist, die Avocado in Frischhaltefolie einzuwickeln. So kann die Avocado bis zu zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Um den Luftkontakt zu minimieren und somit der Oxidation (und damit der Bräunung) vorzubeugen, kann man Avocados außerdem mit einer halbierten Zwiebel in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Hier sorgen die Schwefelausdünstungen der Zwiebel dafür, dass die Avocado länger frisch bleibt. Beachten sollte man hier aber, dass die Avocado den Zwiebelgeruch leicht annimmt – man sollte sie also anschließend für herzhafte Gerichte weiterverwenden. Mit der „Zwiebel-Methode“ kann die Avocado mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Avocados einfach entkernen

Der Stein der Avocado kann ganz einfach ohne Messer entfernt werden. Dafür muss die reife Avocado längs halbiert werden. Dann nimmst du die Hälfte mit dem Stein, legst die Finger um den Kern und drückst dann vorsichtig mit dem Daumen von außen gegen die Schale, wo der Stern liegt. Und schon ploppt der Stein heraus.

Hier ist das Rezept für die Vorspeise:

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Kleine „Tannenbäume“

Den Dill nicht weglassen: Er ist nicht nur Deko, sondern gibt dem Gericht auch seinen besonderen Geschmack!
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Zeit insgesamt: 20 Minuten
Bewerte dieses Rezept:
4.72 von 32 Stimmen
Gericht: Vorspeisen
Eigenschaft: glutenfrei, laktosefrei, nussfrei, Phase 1 (Zuckerfrei-Challenge), Phase 2 (Zuckerfrei-Challenge), vegan, vegetarisch, zuckerfrei
Portionen: 2

Zutaten

  • 1 Tomate
  • 1 rote Zwiebel (klein)
  • 1 Avocado
  • ½ Bio-Zitrone
  • 2 EL Granatapfelkerne
  • 2 EL Olivenöl*
  • 1 EL Senf*
  • Salz*
  • Pfeffer*
  • 2 Stängel Dill

Anleitungen
 

  • Die Tomate waschen, trocknen, den Strunk entfernen und das Fruchtfleisch in feine Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und klein würfeln. Die Avocado halbieren und den Kern entfernen. Das Fruchtfleisch aus den Schalen lösen und ebenfalls in Würfel schneiden. Den Saft der Zitrone auspressen und über die Avocado träufeln.
  • Tomate, Zwiebel, Avocado und Granatapfelkerne in einer Schüssel vermengen. Olivenöl und Senf verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und unter das Gemüse heben. Die Mischung mit einem Löffel auf Teller setzen und kleine Kegel formen.
  • Den Dill waschen, trocken tupfen und die Stängel abzupfen. Die „Tannenbäume“ mit den Dillzweigen dekorieren.
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Tipps zu Haltbarkeit & Aufbewahrung

Die Vorspeise für Weihnachten ist schnell zubereitet und sollte auch erst kurz vor dem Verzehr zubereitet werden. Denn in Avocados ist ein Enzym enthalten, dass das Avocadofruchtfleisch braun färbt, sobald es mit Sauerstoff in Berührung kommt. Um dies zu verhindern, kannst du etwas Zitronensaft über die Avocadostücke geben.

Vorspeise Weihnachtsmenü Tannenbäume02

Mein diesjähriges Weihnachtsmenü

Hier sind die weiteren Rezepte meines diesjährigen Weihnachtsmenüs:

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Picture of Hannah Frey
Ich bin Hannah Frey, Gesundheitswissenschaftlerin, Bloggerin und Kochbuch- und Ernährungsratgeber-Autorin. Ich helfe dir dabei, dich auch im stressigen Alltag mit wenig Aufwand gesund zu ernähren. Ich möchte dich zu einem gesunden Leben motivieren und inspirieren. Deshalb findest du hier jede Menge schnell zubereitete, einfache und alltagstaugliche Rezepte aus natürlichen Zutaten und ohne raffinierten Zucker – aber mit 100 % Geschmack!

13 Kommentare zu „Vorspeise Weihnachtsmenü: Kleine „Tannenbäume““

  1. Das ist so eine geniale Idee! Ich mache Avocado ja oft irgendwie an. Aber das man da nicht selbst draufkommt die so weihnachtlich zu schickten.
    Vielen herzlichen Dank!

  2. Das wird dieses Jahr die Vorspeise für unser Weihnachtsessen mit der Familie!! So genial einfach und schnell gemacht! Voraussichtlich wird es bei uns Fisch auf Ofengemüse als Weihnachtsessen geben, aber ich warte mal ab, was du, liebe Hannah, am Sonntag vorschlägst 🙂

  3. Ich finde die Rezepte gesund und die Hinweise gut, da ich für mich viel lerne für meine Umstellung in eine zuckerfreie und Kohlenhydratearme Ernährung.

  4. Das hat super funktioniert und allen lecker geschmeckt. An meinem Geburtstag werde ich es als Fingerfoot auf gerösteten Brotscheiben machen. Bin gespannt!

  5. Hallo Hannah, das Rezept hört sich sehr lecker an und sieht toll aus :-). Hast Du einen Tipp, wie ich an die Granatapfelkerne komme ohne großen Aufwand und ohne große Sauerei? 🙂 Lieben Dank!

      1. Heidelinde Herzberg

        Hallo,es ist wirklich eine coole Idee. Habe es als Vorspeise zum weihnachtlichem Essen zubereitet und es hat super geschmeckt.Aber leider stand es nicht wie ein Tannenbäumchen, dass war schade. Was habe ich bei der Zubereitung falsch gemacht? Hat jemand einen Tipp? Viele Grüße Heidi

        1. 5 Sterne
          Danke für die tolle Anregung, habe es gerade selber zubereitet und nur „hmms“ und „lecker“ als feedback erhalten.
          Ich habe das Bäumchen hinbekommen indem ich ein kleines zulaufendes Glas befüllt und gestürzt habe. Hat super funktioniert.

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