Rezept: Süßkartoffel-Brownies und Blogger-Workshops mit den kalifornischen Trockenpflaumen

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Ihr Lieben, heute findet mein „Clean Eating Basics“-Workshop in Wien statt und gleichzeitig ist – wenn ihr ebenfalls am 01.03.2017 mit der „Zuckerfrei“-Challenge begonnen habt – heute der schon der 2. Tag von Phase 2. Das heißt, stärkehaltige Gemüsesorten wie Süßkartoffeln und auch Trockenfrüchte können wieder in den Speiseplan aufgenommen werden. Deshalb habe ich heute ein Rezept aus „Zuckerfrei“ für euch, welches ich leicht abgewandelt habe. Die Süßkartoffel-Brownies, die ich euch heute vorstelle, habe ich unter anderem mit den Teilnehmerin meiner „Projekt: Zuckerfrei“-Workshops zubereitet und auch im Rahmen von zwei Blogger-Events für die kalifornischen Trockenpflaumen, die auch mein Kooperationspartner für die „Zuckerfrei“-Workshops sind. Ein paar Impressionen der Blogger-Workshops zeige ich euch ebenfalls in diesem Beitrag.

Aber ich fange einmal vorne an, nämlich bei der Entstehungsgeschichte zu diesem Rezept: Möglichkeiten, Brownies gesünder herzustellen, gibt es viele. Die bekanntesten Clean-Eating-Alternativen sind wohl Brownies mit schwarzen Bohnen und solche mit Süßkartoffeln. Ganz ehrlich: ich konnte mir am Anfang beides nicht vorstellen. Bohnen im Brownie? Bitte nicht… Mit Süßkartoffeln konnte ich mich da schon eher anfreunden, auch wenn die Vorstellung echt komisch war. 

Schon der erste Backversuch gelang und schmeckte super lecker! Von Süßkartoffel keine Spur, man schmeckt sie nicht heraus. Versprochen! Ich habe den Brownie meinem Mann „untergejubelt“, der Süßkartoffeln absolut nicht mag und für gewöhnlich so gut wie jede Zutat aus meinem Essen herausschmecken kann. Ich habe ihm nicht erzählt, was in den Brownies steckt und erst einmal seine Reaktion abgewartet. Und es war genau so, wie oben geschrieben: er mag sie sehr und schmeckt die Süßkartoffel nicht heraus (und hat nebenbei auch nicht gemerkt, dass die Brownies glutenfrei sind, also kein Mehl enthalten). Nur vegan sind sie nicht, denn sie enthalten Eier. Können aber bestimmt einfach veganisiert werden! 

An Brownies mit schwarzen Bohnen habe ich mich übrigens immer noch nicht rangewagt… Obwohl man sie bestimmt auch nicht herausschmeckt!

Blogger-Workshop in Köln

Das Menü, das wir bei den Blogger-Workshops gekocht haben, ist im Prinzip das gleiche wie bei meinen „Projekt: Zuckerfrei“-Workshops (dort bereiten wir zusätzlich noch einige „Basics“ zu). Wir haben uns einmal durch einen typischen Clean-Eating-Tag gekocht und eine Frühstücksbowl mit Buchweizen-Granola Pflaume-Zimt, Süßkartoffel-Brownies, Energy Balls und Chicorée-Schiffchen mit Orangen und Trockenpflaumen-Creme zubereitet.

 

Blogger-Workshop in Hamburg

Ich habe mich ja bisher immer gegen den Thermomix gewehrt. Vor zwei Jahren wurde ich schon gefragt, ob ich ihn zu meiner kirchlichen Hochzeit geschenkt haben möchte – und habe dankend abgelehnt. Ich liebe das Kochen schließlich und möchte selbst kochen und mir die Arbeit nicht abnehmen lassen. Nun hatten wir den Thermomix beim Workshop in Hamburg als Alternative zu einem Hochleistungsmixer, um beispielsweise das Trockenpflaumenpüree herzustellen, das Grundlage für einige Rezepte war. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert – denn der Thermomix hat das Püree sehr viel besser hinbekommen, als mein Vitamix Pro 750*. Mal schauen, ob ich mir demnächst einen zulege… ;-)

Über die Workshops berichtet haben unter anderem:

Grundrezept Trockenpflaumenpüree:

  • 500 g Trockenpflaumen über Nacht in 200 ml Wasser einweichen. Am nächsten Tag fein pürieren oder mixen.
  • Das Püree ist luftdicht verschlossen und im Kühlschrank gelagert bis zu 4 Wochen haltbar.

Süßkartoffel-Brownies
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Portionen
8Stück
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Zutaten
Portionen: Stück
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Anleitungen
  1. Die Süßkartoffeln schälen, in Stücke schneiden und ca. 10 Minuten gar dünsten.
  2. Den Backofen auf 175°C vorheizen. 30 g Kokosöl in einem Topf erwärmen. Die Eier in eine Schüssel schlagen.
  3. Die Süßkartoffeln abschütten und mit dem Trockenpflaumenpüree mixen oder pürieren. Mit Vanille, Salz, Kakao und Zimt würzen. Das Kokosöl, die Eier und die gemahlenen Mandeln unterrühren.
  4. Die Brownieform mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben. Im Ofen (Mitte) 45 Min. backen, anschließend abkühlen lassen. Dann in etwa 10 cm x 6,5 cm große Stücke schneiden.
  5. 4 EL Kokosöl erwärmen und mit dem Kokosblütensirup, der Vanille, Salz und dem Kakao vermengen. Abkühlen lassen, damit das Kokosöl wieder fest wird und mit Hilfe eines Messers auf die Browniestücke streichen. Die Brownies bis zum Verzehr kalt stellen.

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12 Kommentare
  1. Stephanie
    Stephanie says:

    Hallo Hannah,
    das Rezept hört sich sehr lecker an und ich werde es bestimmt ausprobieren. Ich hätte nur eine Frage dazu: Auf einem Foto von deinem workshop machst du die Walnusshälften in die rohe Browniemasse, auf einem anderen Foto sieht es so aus, als ob du sie erst zur Verzierung auf die fertigen Brownies gemacht hast.
    Was würdest du eher empfehlen? Werden die Nüsse nicht zu dunkel, wenn sie 45 Minuten im Ofen rösten?
    Stephanie

    Antworten
    • Hannah Frey
      Hannah Frey says:

      Hallo Stephanie,
      etwas verspätet: die Teilnehmerinnen haben die Walnusshälften in den Brownie gesetzt, ich würde das eigentlich nicht machen, weil sie zu schnell verbrennen :-)
      Liebe Grüße,
      Hannah

      Antworten
  2. Linda
    Linda says:

    Liebe Hannah,

    ein sehr interessanter Blogeintrag mit einem Rezept, das zum Dahinschmelzen klingt, wird ganz bald nachgebacken :) Zum Thermomix: ich habe anfangs ähnlich gedacht wie Du, habe aber zum Einzug in unsere neue Wohnung den alten meiner Eltern (der noch absolut top ist, sie haben sich aber das neuere Modell geholt) geschenkt bekommen. Und mir ging es dann genauso: ich bin begeistert von der Mixfunktion (mittlerweile aber auch darüber hinaus). Ich hatte vorher keinen Hochleistungsmixer und bei einigen Rezepten immer meine Mühe und Not. Aber seitdem ich ihn habe, sind grüne Smoothies und andere zu pürierende Gerichte kein Problem mehr! :-)

    Liebe Grüße
    Linda

    Antworten
  3. Nina
    Nina says:

    Liebe Hannah,

    ich habe die Süßkartoffel noch gar nicht so lange für mich entdeckt aber ich mag sie wirklich gerne. Bisher habe ich sie aber nur bei herzhaften Gerichten eingesetzt aber Deine Brownies sehen so toll aus, die muss ich unbedingt mal nachbacken. Mein Freund ist bei so „Alternativen“ ja immer sehr kritisch, mal sehen, ob sie ihm schmecken.

    LG
    Nina

    Antworten
  4. Anja
    Anja says:

    Ui sind die fein!
    Hab die Süßkartoffeln nicht geschält, hat trotzdem super geklappt. Vielen Dank für die tolle Idee!!

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