Vor einigen Monaten habe ich euch hier auf dem Blog schon drei Möglichkeiten gezeigt, wie ihr Gemüsebrühe selber machen könnt – das geht nämlich ganz einfach! Heute habe ich mein Rezept für ein herbstliches Gemüsebrühpulver mit Hokkaido-Kürbis für euch. Besonders wichtig ist mir in meiner Gemüsebrühe übrigens das „Maggikraut“ Liebstöckel, das der Brühe eine leckere Würze verleiht. Und Kürbis liebe ich sowieso! :-)

Herbstliche Gemüsebrühe1

Zutaten:

1 Stange Lauch
1 Pastinake
300 g Möhren

1 Gemüsezwiebel
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 700 g)
500 g Knollensellerie
1/2 Bund Oregano
1 Bund Liebstöckel („Maggikraut“)
100 g Salz

Zubereitung:

Das Gemüse und die Kräuter waschen, ggf. trockentupfen und schälen, dann würfeln oder in Ringe schneiden.

Den Lauch waschen und die Enden entfernen. Längs vierteln. Die Pastinake und die Möhren waschen, schälen und die Enden entfernen. Ebenfalls längs vierteln. Die Zwiebel schälen und in feine Stücke schneiden. Den Kürbis waschen, halbieren, entkernen. Knollensellerie waschen und schälen. Alles in sehr feine Stücke schneiden. 

Oregano und Liebstöckel waschen, trocken tupfen und fein hacken.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und das Gemüse dünn darauf verteilen. 90 – 120 Minuten bei etwa 75 – 80 °C Umluft im Backofen oder Dörrgerät* trocknen lassen. Die Zeit ist abhängig vom verwendeten Gerät, von der genauen Temperatur und davon, wie dick das Gemüse geschnitten und verteilt wurde. Das Trocknen kann unter Umständen auch länger als 120 Minuten dauern. Den Backofen ggf. einen Spalt breit geöffnet lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Das getrocknete Gemüse mit dem Salz vermengen und mixen, um die Instant-Gemüsebrühe zu pulverisieren.

Die getrocknete Gemüsebrühe ist mindestens 1 Jahr haltbar.

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Viel Spaß beim Nachmachen! :-)

Gesundheitswissenschaftlerin aus Leidenschaft: ich bin Hannah, das Gesicht hinter Projekt: Gesund leben. Ich blogge über Clean Eating, Fitness und Entspannung – also alles rund um das Thema Gesundheit. Zu einem gesunden Leben möchte ich auch dich motivieren und inspirieren. Ich freue mich, wenn du mir auf Facebook, Instagram, Twitter und Bloglovin folgst und meinen Newsletter abonnierst.

7 Kommentare
  1. Vanessa
    Vanessa sagte:

    Oh supi :) ich bin seit langem ein Feind der Gemüsebrühe, die mein Freund so sehr liebt (voll mit Zucker und anderem Kruscht). Vielleicht kann ich ihn damit überzeugen :)

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  2. Eva
    Eva sagte:

    Das einzige was mich beim Selbermachen des Pulvers stört, ist die lange Trocknungszeit. 2 – 3 Stunden im Backofen ist auch nicht gerade effizient, was den Energieverbrauch angeht. Es gibt auch eine Variante mit Salz, da bleibt das Gemüse feucht, wird durch das Salz aber haltbar gemacht. Schmeckt sehr frisch und muss überhaupt nicht in den Backofen.
    LG Eva

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  3. Petra
    Petra sagte:

    Diese Gemüsebrühe ist phantastisch – aber ;-)
    Ich habe die Menge irre lange trocknen müssen, bestimmt 6, 7 Stunden und meine Wohnung, ich selbst, das Auto – ich glaube sogar der Hund haben 3 Tage Porree + Zwiebelduft verströmt.
    Für das nächste Mal werde ich Dein anderes Rezept ausprobieren, liebe Hannah
    LG Petra

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    • Conny
      Conny sagte:

      Kann dir nur einen Dörrautomaten empfehlen. Es dauert zwar auch etwas aber der Energieverbrauch ist marginal im Vergleich zum Backrohr. Vor allem hast du mehr Ebenen und weniger unnütze Luft zu wärmen :) lg

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