Grüne Smoothies für Anfänger

Autorin:
Hannah Frey

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, täglich mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen. Das entspricht insgesamt etwa 550 g. Viele Menschen erreichen diese Menge jedoch nicht. Eine einfache Möglichkeit, mehr Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, sind grüne Smoothies. Sie liefern wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe und schmecken dazu auch noch richtig lecker!

Gerade für Anfänger kann der Einstieg jedoch manchmal schwierig sein: Welche Zutaten passen zusammen? Wie kombiniert man Obst und Gemüse richtig? Und wie sorgt man dafür, dass der Smoothie nicht nur gesund, sondern auch lecker wird? In diesem Beitrag gebe ich dir Tipps für die Zubereitung grüner Smoothies und zeige dir, welche Fehler du vermeiden solltest.

Was macht grüne Smoothies so gesund?

Grüne Smoothies bestehen aus einer Mischung aus frischem Obst, grünem Blattgemüse und Flüssigkeit. Besonders grünes Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl oder Mangold liefert viele wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Dazu gehören unter anderem Vitamin C und K sowie verschiedene Pflanzenstoffe mit antioxidativen Eigenschaften.

Grüne Smoothies enthalten außerdem Ballaststoffe, die eine gesunde Verdauung unterstützen und langanhaltend sättigen können. Vitamin C unterstützt das Immunsystem, während Vitamin K wichtig für die Knochen ist. Damit sind grüne Smoothies eine einfache und leckere Möglichkeit, den Körper mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen.

Die 3 Hauptzutaten für grüne Smoothies

Wenn du gerade erst mit grünen Smoothies anfängst, ist es sinnvoll, mit einfachen und milden Zutaten zu starten. So gewöhnst du dich langsam an den Geschmack des grünen Gemüses im Smoothie.

Diese Zutaten, eignen sich besonders gut für Anfänger:

  1. Grünes Blattgemüse: Besonders Babyspinat eignet sich gut für den Anfang, da er einen milden Geschmack hat. Du kannst aber auch Mangold oder Grünkohl verwenden, die etwas kräftiger schmecken. In Kombination mit süßen Früchten schmeckt das grüne Blattgemüse weniger intensiv.
  2. Früchte: Bananen, Mango, Äpfel, Birnen oder Beeren eignen sich sehr gut, um dem Smoothie eine natürliche Süße zu verleihen. Bananen und Mango machen den Smoothie außerdem schön cremig.
  3. Flüssigkeit: Je nachdem, welchen Geschmack du bevorzugst, kannst du Wasser, Kokoswasser oder einen ungesüßten Pflanzendrink wie Mandel- oder Haferdrink verwenden.

Wenn du möchtest, kannst du auch Superfoods wie Goji-Beeren*, Chia-Samen*, Aroniabeeren* oder Matcha* dazugeben. Sie liefern zusätzliche Nährstoffe und sorgen für noch mehr Abwechslung im Smoothie.

Du möchtest direkt einen grünen Smoothie ausprobieren? Hier kommst du zu meinem Rezept für den Glowing Skin Smoothie.

Tipps für den Einstieg

  • Starte mit einfachen Kombinationen: Für den Anfang eignen sich milde Zutaten wie Spinat, Banane und etwas Wasser. So bekommst du einen leckeren grünen Smoothie, der nicht zu intensiv schmeckt.
  • Starte mit kleinen Portionen: Mixe am Anfang lieber kleinere Mengen und probiere aus, welche Kombinationen dir am besten schmecken.
  • Mehr Obst als Gemüse: Wenn dir der Geschmack des grünen Blattgemüses anfangs zu intensiv ist, kannst du einfach etwas mehr Obst verwenden. Nach und nach kannst du den Gemüseanteil erhöhen.
  • Experimentiere mit Flüssigkeiten: Ist dir der Smoothie etwas zu dickflüssig, kannst du einfach noch etwas Wasser dazugeben. Mit etwas Zitronensaft kannst du den Geschmack zusätzlich verändern.
  • Achte auf die Aufbewahrung: Am besten schmecken grüne Smoothies frisch zubereitet. Wenn etwas übrig bleibt, kannst du den Smoothie gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Trinke ihn aber möglichst zeitnah, da er sonst oxidiert und eine unschöne bräunliche Farbe bekommt.
Grüne Smoothies

Häufige Fehler bei grünen Smoothies und du sie vermeidest

Grüne Smoothies sind eine einfache Möglichkeit, deine Ernährung gesünder zu gestalten. Gerade als Anfänger kann es aber passieren, dass der Smoothie nicht so schmeckt, wie du es dir vorgestellt hast. Hier habe ich ein paar typische Fehler und Tipps für dich, wie du sie vermeiden kannst:

  • Zu viel grünes Gemüse: Zu viel Grünkohl oder anderes kräftig schmeckendes Blattgemüse können den Smoothie bitter machen. Beginne deshalb mit kleinen Mengen und steigere den Anteil nach und nach.
  • TK-Spinat oder tiefgefrorenes Gemüse: Tiefgefrorenes Gemüse kann die Konsistenz des Smoothies verändern. Beachte bei TK-Spinat unbedingt die Zubereitungshinweise auf der Verpackung, da viele Produkte vor dem Verzehr erhitzt werden müssen.
  • Zu viele Zutaten: Gerade am Anfang solltest du nicht zu viele Zutaten miteinander kombinieren. Drei bis vier Zutaten reichen oft schon aus, um einen leckeren grünen Smoothie zuzubereiten.

Der richtige Mixer für grüne Smoothies

Die Frage nach dem richtigen Mixer ist wahrscheinlich eine der am häufigsten gestellten, wenn es um grüne Smoothies geht. Für einfache grüne Smoothies reicht oft schon ein guter Standmixer aus. Bei festem Blattgemüse wie Grünkohl kommen viele herkömmliche Mixer allerdings schnell an ihre Grenzen.

Wenn du regelmäßig grüne Smoothies zubereiten möchtest und Wert auf eine besonders feine Konsistenz legst, kann sich die Anschaffung eines Hochleistungsmixers lohnen. Einen ausführlichen Test von zwei Hochleistungsmixern in verschiedenen Preisklassen findest du hier.

Weitere Beiträge zu Grünen Smoothies:

Du willst alle Blog-Rezepte gesammelt haben? Dann ist dieses E-Book für dich!

Du suchst neue Ideen für eine gesunde Alltagsküche – schnell zur Hand, übersichtlich und ohne langes Suchen? Dann habe ich genau das Richtige für dich!

In „Projekt: Gesund leben – Die Rezepte“ haben über 250 gesunde Rezepte von meinem Blog in einem praktischen PDF-E-Book für dich gebündelt. So hast du alles an einem Ort, kannst die Rezepte bei Bedarf ausdrucken oder einfach auf dem Smartphone oder Computer speichern – ganz ohne E-Book-Reader.

Was dich erwartet:

  • Über 250 Rezepte für Frühstück, Hauptgerichte, Snacks, Süßes & mehr
  • Gesunde, alltagstaugliche Gerichte – unkompliziert, vielseitig und lecker
  • PDF-Format für Computer & Smartphone – kein E-Book-Reader nötig
  • Klares, einheitliches Design für eine einfache Nutzung
  • Ideal zum Nachkochen, Planen und Ausdrucken

Hol dir jetzt das E-Book und sichere dir deine Rezeptsammlung für jeden Tag!

Hi,
Ich bin Hannah Frey, Gesundheitswissenschaftlerin, SPIEGEL Bestseller-Autorin und Gründerin von „Projekt: Gesund leben“. Seit 2013 schreibe ich hier über die Frage, wie ein gesundes Leben im Alltag wirklich gelingt. Über die Jahre habe ich dabei eine entscheidende Erkenntnis gewonnen: Zu wissen, was uns guttut, bedeutet noch lange nicht, dass wir es auch umsetzen. Genau diese Erkenntnis hat meinen eigenen Weg verändert. Heute beschäftige ich mich deshalb vor allem damit, wie nachhaltige Veränderung wirklich gelingt. Ich habe das systemisch integrative Gesundheitscoaching (SIGC®) entwickelt und die Akademie für integrative Gesundheit gegründet, an der ich Menschen zu professionellen Gesundheitscoaches ausbilde. Auf „Projekt: Gesund leben“ findest du weiterhin meine Rezepte, Impulse und Inspirationen für ein gesundes, zuckerfreies Leben.

Hier kannst du dich mit mir vernetzen:

20 Kommentare zu „Grüne Smoothies für Anfänger“

  1. Aber ne Gurke lässt sich nicht um den Finger wickeln 😉
    Ich nehm immer nur gefrorenen Spinat, da aber auch nur eine Kugel und dazu Banane und Orangensaft (frisch gepresst)
    Aber ich esse Obst ja immer noch lieber als es zu pürieren 😉

    1. Stimmt, das kann ich mal korrigieren, Gurken sind aber trotzdem ok ;-). Stärkehaltige Gemüsesorten wie Brokkoli, Rosenkohl etc. sollen nicht rein 🙂

  2. Das kommt mir gerade recht, da ich einen Smoothie-Mixer bestellt habe. Kann ich denn eigtl. auch eingeweichte Haferflocken und sowas zum Smoothie geben? Dass er mehr sättigt?

    Liebe Grüße
    Sabrina

  3. Ich liebe eine Kombi aus Banane, Himbeeren und Gurke…auch ziemlich lecker.
    Aber ansonsten mag ich Spinat und Banane sehr gern, plus Wasser oder Kokoswasser. Ich finde die zwei Sorten sind eine super Kombi 🙂 Der Flyer hängt übrigens schon seit knapp einem Jahr an unserem Kühlschrank!
    LG Jenny

    1. Oh wie cool, das freut mich! 🙂 Himbeeren mag ich im Smoothie auch gerne, nur ist er dann ja nicht mehr so „fotografier-fähig“ 😉

      Liebe Grüße!

  4. Danke für die schöne Übersicht! Ich liebe meinen grünen Smoothie am Morgen – am liebsten trinke ich Wasser, Banane, Spinat, einen Löffel Mandelmus und Kokosflocken. Den Spinat kaufe ich schon fein gehackt eingefroren, da dürfte auch ein einfacher Mixer kein Problem mit haben. Bananen kaufe ich oft in größeren Mengen – falls mal eine droht, zu braun zu werden, schneide ich sie in Scheiben und friere sie ein. Dann kommt sie eingefroren zu warmem Wasser und dem in der Mikrowelle angetauten Spinat in den Mixer. 🙂 Den Tipp mit der Avocado werde ich morgen früh mal testen.

    Lieber Gruß
    Steffi

  5. Bei mir kommt immer Gerstengraspulver mit in den Smoothie, die anderen Zutaten variieren. Kokoswasser hört sich interessant an, dass habe ich bisher noch nicht ausprobiert!

  6. Hallo 🙂 danke für die tipps werde sie in nächster Zeit mal ausprobieren 🙂
    Hätte aber noch eine Anmerkung. Gefrorener Spinat sollte man lieber nicht nehmen.Der ist nämlich schon arg brhandelt und verliert dabei viele gesunde Vitamine und Stoffe.Frischer Spinat ist daher empfehlenswert, da er nochmal ein Tick gesünder ist 🙂

  7. Ich würde gerne wissen wie viel man an Chia-Samen täglich zu sich nehmen darf ? Habe von einer Freundin gehört, dass es nur 15g am Tag sein dürfen ?!

    Ich habe mir gerade einen Mixer bei Amazon bestellt und werde nun morgens mal einen Grünen Smoothie probieren *_* Leider bin ich ein totaler Frühstücks-Muffel, habe aber den Tipp bekommen mal Green-Smoothies morgens zu probieren 🙂

    Liebst,
    Aileen <3

    1. Hallo Aileen,

      ich glaube es ist etwas mehr, 25 Gramm?! Müsste aber auf der Packung angegeben sein.

      Viel Spaß beim Ausprobieren der Grünen Smoothies! 🙂

      Liebe Grüße,
      Hannah

  8. Wegen einer Fructoseintoleranz muss ich Smoothies ohne viel Fructose zubereiten (ohne geht ja nicht). Gibt es schon Rezepte, die ausprobiert worden sind? Oder vllt. Tipps….

    Vielen Dank und Gruß M.

  9. Pingback: Süß = Sünde? Es gibt Alternativen! – Zucker-Basics für reueloses Naschen – Bag to Basics

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Das könnte dich auch interessieren:
Gesundheitscoach werden » Könnte das dein beruflicher Weg sein?

Gesundheitscoach werden » Könnte das dein beruflicher Weg sein?

„Gesundheitscoach werden – wäre das etwas für mich?“ Vielleicht hast du dir diese Frage schon einmal gestellt. Gesundheit begleitet dich ...
Systemisch-integratives Gesundheitscoaching Gesundheitsberatung Gesundheitscoach werden

Gesundheitscoach werden » Woran du erkennst, ob dieser Beruf zu dir passt

Irgendwann merkst du, dass dich das Thema Gesundheit anders beschäftigt als viele Menschen. Du fragst dich, ob aus deiner Begeisterung ...

Du möchtest abnehmen? Dann ist das vielleicht der Fehler, der dich immer wieder ausbremst!

Du möchtest abnehmen und ein paar Kilos verlieren. Vielleicht hast du dir sogar vorgenommen, dass diesmal alles anders wird. Du ...

Schnelle Feierabendküche – 50 Rezepte, maximal 30 Minuten

Du kommst nach Hause, der Tag war lang, und eigentlich willst du nur noch auf’s Sofa. Gleichzeitig meldet sich der ...

Süßes ohne Zucker – 50 Rezepte für echten Genuss ohne schlechtes Gefühl (Neues E-Book)

Du sitzt abends auf dem Sofa und hast plötzlich Lust auf etwas Süßes. Also greifst du zu Schokolade oder Fruchtgummi. ...
Energiekugeln – der perfekte Snack für zwischendurch

Rezept: Energiekugeln – der perfekte Snack für zwischendurch

Energiekugeln, auch bekannt als Energy Balls, sind kleine, nahrhafte Snacks, die sich ideal für den schnellen Energieschub zwischendurch eignen. Die ...