WERBUNG Über zwei Monate ist es schon wieder her, dass ich in Kalifornien war und die Vertriebsgenossenschaft der kalifornischen Pflaumenzüchter und eine Pflaumenfarm in Yuba City besucht habe, was für mich super spannend war! Vor Ort durfte ich auch die Produktion hautnah miterleben und das patentierte Entsteinungsverfahren, bei dem der Stein sanft aus den Trockenpflaumen herausgedrückt wird und die Fruchthaut sofort wieder versiegelt wird, sehen. Der Vorteil dieses Verfahrens: Es verhindert, dass die Früchte austrocknen, sie sind dadurch runder und leckerer – und erhalten so übrigens auch ihre typische „Donut“-Form. 

Ich esse die Trockenpflaumen gerne einfach pur zwischendurch, wenn mir nach etwas Süßem ist, aber ich verwende sie auch sehr gerne als Süßungsmittel. Meist weiche ich Trockenpflaumen in Wasser ein, schütte dieses wieder ab und püriere die eingeweichten Trockenpflaumen zu einem Trockenpflaumen-Püree, welches ich dann als Zuckerersatz zum Backen verwende. Trockenpflaumen sind von Natur aus nämlich schon süß genug, sodass ihnen kein zusätzlicher Zucker mehr zugefügt werden muss. Trockenpflaumen haben eine weniger intensive Süße als bspw. Datteln – sie enthalten nämlich ca. 30% weniger Zucker. Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich schon seit mehreren Jahren für und mit Amaz!n Prunes arbeite und die kalifornischen Trockenpflaumen auch in meinen „Zuckerfrei backen“-Workshops einsetze, deren offizieller Partner Amaz!n Prunes ist. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit habe ich ein weiteres Rezept für euch entwickelt.

Nachdem meine rohköstliche cremige Erdbeertorte so gut bei euch ankam und auch meine Familie und ich großer Fan davon sind, habe ich dieses Rezept abgewandelt. Herausgekommen ist eine (ebenfalls rohköstliche) cremige Blaubeer-Kokos-Torte, die ich mit kalifornischen Trockenpflaumen gesüßt habe. Wer es ganz fancy haben möchte, kann die Torte auch „Raw Coconut-Blueberry „Cheesecake“ with Amaz!n Prunes“ nennen! ;-)

Bei diesem Rezept handelt es sich wieder um eine klassische Rohkost-Torte, deren „Teig“ aus Cashewkernen und Trockenpflaumen zubereitet wird. Insgesamt hat die Torte vier Schichten: Ganz unten der Teig, dessen Masse im Prinzip nichts anderes als eine typische „Energy Ball-Masse“ ist, eine Kokos-Schicht, eine Blaubeer-Schicht und als vierte Schicht Blaubeer-Chia-Marmelade. Zusätzlich habe ich als Topping frische Heidelbeeren, Kokosraspeln und klein geschnittene Trockenpflaume gegeben.

Gesüßt wird die Torte durch die natürliche Süße der kalifornischen Trockenpflaumen, durch die Fruchtsüße der Blaubeeren, aber auch durch die Kokosmilch und die Kokosraspeln.

Ich habe auch hier wieder eine kleine Springform mit 18 cm Durchmesser* verwendet – meiner Erfahrung nach ist diese Größe für Rohkosttorten  ideal. Rohkosttorten sättigen wirklich sehr gut. Ein kleines Stück (1/8) reicht mir vollkommen aus. Das heißt, auch für mehrere Personen (5-8) braucht ihr keine größere Form. Ein weiterer Vorteil: die kleine Springform passt in fast jedes Gefrierfach – dort muss die Torte nämlich gekühlt und ggf. aufbewahrt werden.

Bitte beachtet: Die Torte ist wegen der insgesamt vier Schichten etwas aufwändiger. Ich habe sie an einem freien Sonntag zubereitet, denn die einzelnen Schichten müssen zwischendurch immer wieder für mehrere Stunden ins Gefrierfach gestellt werden. Bitte lest euch die Anleitung einmal in Ruhe durch, bevor ihr die Torte zubereitet (ihr könnt meine Rezepte übrigens auch ganz einfach ausdrucken).

Blaubeer-Kokos-Torte mit kalifornischen Trockenpflaumen

Rezept drucken
Portionen Stück
Vorbereitung 45 Min.
Wartezeit 13 Std.
ZUTATEN:
Für den Boden
Für die Kokos-Schicht
Für die Blaubeer-Schicht
  • 150 g Blaubeeren tiefgekühlt
  • 4 Trockenpflaumen eingeweicht
Für die Chia-Marmelade
Toppings
ANLEITUNG:
  1. Für die Kokos-Schicht 100 g Cashewkerne in eine Schüssel geben, mit Wasser bedecken und mind. 3 Std. darin einweichen. Anschließend die Cashewkerne in ein Sieb abgießen und gründlich abbrausen.
  2. Für den Boden die restlichen Cashewkerne (200 g), 200 g Trockenpflaumen, Kokosraspeln und 2 EL Kokosöl in einen Hochleistungsmixer* geben und zu einer Masse verarbeiten. Die Springform mit Backpapier auslegen und die Mischung in die Form drücken und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Für die Kokos-Schicht die eingeweichten Cashewkerne mit der Kokosmilch, gemahlener Vanille und dem Kokosöl in einem Hochleistungsmixer cremig mixen. Die Hälfte der Kokos-Schicht mit einem Löffel oder Teigschaber auf dem Boden verteilen, glatt streichen und mind. 3 Std. ins Gefrierfach stellen. Die andere Hälfte der Kokos-Schicht zur Seite stellen - sie wird für die Blaubeer-Schicht verwendet (siehe nächster Schritt)! Inzwischen 4 Trockenpflaumen für die Blaubeer-Schicht einweichen, die tiefgekühlten Blaubeeren für die Blaubeer-Schicht und die Chia-Marmelade (insg. 350 g) auftauen lassen.
  4. Die andere Hälfte der Kokos-Schicht mit den eingeweichten Trockenpflaumen und 150 g Blaubeeren mixen. Über die Kokos-Schicht geben und ebenfalls mind. 3 Std. ins Gefrierfach stellen.
  5. Für die Chia-Marmelade 200 g Blaubeeren mit 1 EL Chia-Samen mixen oder pürieren. Über die Blaubeer-Schicht geben und noch einmal mind. 3 Std. ins Gefrierfach stellen.
  6. Die Torte ca. 1 Stunde vor Verzehr auftauen lassen. Mit frischen Heidelbeeren, Kokosraspeln und einer kleingeschnittenen Trockenpflaume garnieren. Dann anschneiden.
  7. Übrig gebliebenen Kuchen im Gefrierfach aufbewahren. Ca. 1 Std. vor Verzehr auftauen lassen.
NOTIZEN:

Außerdem werden benötigt:

Springform (18 cm Ø)
Backpapier für die Form

 
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Guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Amaz!n Prunes – Kalifornische Trockenpflaumen

Gesundheitswissenschaftlerin aus Leidenschaft: ich bin Hannah, das Gesicht hinter Projekt: Gesund leben. Ich blogge über Clean Eating, Fitness und Entspannung – also alles rund um das Thema Gesundheit. Zu einem gesunden Leben möchte ich auch dich motivieren und inspirieren. Ich freue mich, wenn du mir auf Facebook, Instagram, Twitter und Bloglovin folgst und meinen Newsletter abonnierst.

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