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Gesunde Snacks: Gemüsechips selber machen

Seid ihr eher die Chips- oder Schokotypen? Herzhaft oder süß? Ich muss sagen: ich mag beides viel zu gerne! Das Problem ist aber häufig: ist die Packung Chips oder Schokolade erst einmal auf, wird sie auch geleert (wer braucht bitte wiederverschließbare Schokolade?!). Und das kommt auch gar nicht „von irgendwoher“: in Fertigchips stecken meist künstliche Aromen und Geschmacksverstärker, die dafür verantwortlich sind, dass wir die Finger nicht von ihnen lassen können – das macht die Industrie natürlich ganz bewusst, um ihren Absatz zu steigern. Zudem sind Fertigchips frittiert und viel zu fettig. Die Lösung lautet also: gar nicht erst kaufen. Oder, noch besser: einfach selbst herstellen, in der gesunden Variante. Gemüsechips lassen sich ganz einfach selbst herstellen und sind ideal für den gemütlichen Fernsehabend auf der Couch oder als Clean Eating Snack für zwischendurch.

Gemüsechips

Für meine Gemüsechips verwende ich neben dem Klassiker – Kartoffeln – auch gerne Möhren, Pastinake, Rote Bete, Süßkartoffeln, Rettich, Wirsing oder Grünkohl. „Kale Chips“, also Grünkohl Chips, sind seit einigen Jahren DER Renner! Die Gemüsechips sind schnell zubereitet, knusprig, leicht und lecker. Sie können im Ofen oder rohköstlich im Dörrgerät* hergestellt werden. Das Besondere an rohköstlich getrockneten Gemüsechips: sie gelten als „besonders gesund“, da sie nicht über 42°C erhitzt wurden. Denn durch die schonende Trocknung bleiben die Nährstoffe erhalten. Auch hitzeempfindliche Stoffe wie sekundäre Pflanzenstoffe werden so nicht zerstört. Beim Erhitzen von Lebensmitteln über 42°C werden hingegen viele Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme zerstört, weshalb die Rohkostküche ohne kochen, backen und braten auskommt. Zur Herstellung der Chips im Dörrgerät wird kein (Oliven-) Öl verwendet!

Gemuesechips 10

Gemüsechips

Gesunde Chips, die im Ofen oder Dörrgerät zubereitet werden können.
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 1 Stunde
Zeit insgesamt: 1 Stunde 15 Minuten
Gericht: Herzhafte Snacks
Eigenschaft: glutenfrei, laktosefrei, Phase 2 (Zuckerfrei-Challenge), vegan, vegetarisch, zuckerfrei

Equipment

Zutaten

  • 200 g Rote Bete
  • 200 g Pastinake
  • 200 g Möhren
  • 2 EL Salz*

Anleitungen 

  • Rote Bete, Pastinaken und Möhren waschen. Mit Hilfe eines Gemüsehobels oder V-Hobels in ca. 0,3 cm dicke Scheiben hobeln.
  • Im Ofen oder im Dörrgerät trocknen lassen. Für das Trocknen im Ofen zwei Bleche mit Backpapier auslegen. Gemüsescheiben darauf verteilen und im Ofen (Mitte) bei 100°C Umluft in ca. 1 Std. knusprig trocknen lassen, die Gemüsescheiben mehrmals wenden. Gegen Ende der Trockenzeit ab und zu kontrollieren, dass das Gemüse nicht zu dunkel wird. Alternativ auf den Sieben eines Dörrgeräts ausbreiten und bei 40°C in 6-8 Std. trocknen lassen, dabei zwischendurch wenden und kontrollieren, ob die Gemüsechips knusprig getrocknet sind.
  • Die Gemüsechips mit dem Salz bestreuen.
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Projekt: Gesund leben – Die Rezepte

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit! 🙂

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Hannah Frey
Ich bin Hannah Frey, Gesundheitswissenschaftlerin, Bloggerin und Kochbuch- und Ernährungsratgeber-Autorin. Ich helfe dir dabei, dich auch im stressigen Alltag mit wenig Aufwand gesund zu ernähren. Ich möchte dich zu einem gesunden Leben motivieren und inspirieren. Deshalb findest du hier jede Menge schnell zubereitete, einfache und alltagstaugliche Rezepte aus natürlichen Zutaten und ohne raffinierten Zucker – aber mit 100 % Geschmack!

55 Kommentare zu „Gesunde Snacks: Gemüsechips selber machen“

  1. Tolles Rezept!
    Ich hatte mir mal Gemüsechips im Rossmann gekauft, aber die waren gar nicht mein Fall – vielleicht sollte ich es wirklich einmal mit selber machen versuchen 🙂

    Danke Hannah!

      1. Sind die nicht auch sehr fett,denn Kit Öl- u.Gewürzmischung bedecken(!!) klingt wie“darin schwimmen“,also auch nach sehr fettig oder war gemeint, sie nur mit dem Gemisch vermischen!?Kurz verrühren wäre da vll.weniger fett
        Vll.deutete ich es nur falsch!?

        1. Hallo Dagmar,
          für mich klingt „bedecken“ nicht wie „darin schwimmen“ 🙂 Bedecken heißt doch einfach „leicht ummanteln“. Aber dir ist natürlich selbst überlassen, wie viel Öl du verwendest, probier einfach mal aus, was für dich am besten funktioniert.
          Viele Grüße,
          Hannah

  2. Caroline Glöckler

    Hallo Hannah, klingt echt super, ich hab die Gemüsechips in Amerika letztens immer total gerne gegessen und die sind auch so Schweineteuer. Deswegen probiere ich sie heute gleich mal selber aus und gesünder sind die sicher auch 😉 meinst du man kann auch zucchini und Auberginen nehmen, hab ich jetzt auch schon öfter gesehen 🙂

    Liebste Grüße Caroline

    1. Wow Hannah,

      danke für die tolle Alternative zu Kartoffelchips. Gibt es einen Favoriten unter den genannten Gemüsesorten?

      Freue mich schon aufs Wochenende,dann probiere ich dein Rezept mal aus.
      Danke fürs Teilen.

      1. Hallo Caroline,

        als ich die Überschrift Gemüsechips gelesen habe, musste ich gleich an Zucchini und Aubergine denken.
        Ich denke, dass es kein Problem ist auch aus diesen Gemüsesorten Chips herzustellen.
        Es muss ja lediglich das Wasser entzogen werden.

        Hoffe ich konnte helfen? Gegebenenfalls hast du es schon ausprobiert. Wenn ja, schreib mal wie sie geworden sind.

        Gruß Flo

    2. Hallo Caroline,
      hier gibt es Gemüsechips auch zu kaufen, aber auch hier sind sie sehr teuer. Klar kannst du auch Zucchini und Auberginen nehmen 🙂 Schau nur öfter mal nach, die Zeiten variieren doch immer ein wenig. Viel Spaß beim Ausprobieren!

    1. Hallo Angelika,

      die Gemüsechips sind gut verschlossen einige Wochen haltbar, durch das Trocken wurden sie ja konserviert 🙂 Liebe Grüße!

  3. Ich bin ein riesen Fan von getrocknetem Obst. Nur ist dieser leider sehr teuer. Getrocknetes Gemüse an hab ich jetzt so noch nie probiert. Wäre eine günstigere alternative auf jeden Fall 🙂

  4. Hallo Hannah,

    ich habe die Gemüsechips auch mal ausprobiert. Hat eigentlich ganz gut geklappt, bis auf die Tatsache, das einige nicht 100% knusprig geworden sind… Heute Abend gibt es Runde zwei, diesmal mit 140° Umluft wie bei dir oben beschrieben. Bin mal gespannt obs klappt :).

    Liebe Grüße
    Dominic

  5. Liebe Hannah, seit ein paar Tagen komme ich von Deinem Blog nicht mehr los. Du hast mich angefixt mich noch bewusster zu ernähren. Bei uns gibt es zu Hause immer Frisches. Viel Gemüse und Obst. Da ich Chips liebe, aber doch das schlechte Gewissen immer durchkommt, habe ich heute die Gemüsevariante ausprobiert und die müssen sich nun wirklich nicht verstecken 🙂 Obwohl die Scheiben ganz schön schrumpeln und viel viel kleiner werden 🙂 Ich finde die soooo unglaublich lecker. Ich habe 1 Möhre, 1 Pastinake, 1 Süßkartoffel und 1 rote Beete verwendet.

  6. Cornelia Knoblechner

    Hallo Hannah.
    Dein Blog gefällt mir sehr gut 🙂 . ich kann nur deine Rezepe nicht finden :S

    Bitte um Unterstützung 😀
    danke Dir u LG aus Österreich 🙂

    1. Ich habe mich nur interessehalber mal dran gemacht und fleissig gewogen und gerechnet. Es sind um die 325 Kcal auf 100 Gramm fertige Chips. Das klingt erst mal viel aber ich finde sie unglaublich sättigend. Viel mehr als die gekauften. Und man könnte sicher noch am Öl sparen und sie dadurch deutlich kalorienärmer machen.

  7. Tobi, du kannst doch die Kalorien der Rohware zählen, hinzu die Kalorien des Öls.
    Wenn das Gemüse aus dem Ofen kommt ist es zwar leichter, aber das liegt ja nur am entzogenen Wasser.
    Eine Frage @Hannah: wie viel Olivenöl nimmst du ca. für 1kg Rohgewicht?
    Heute Abend probier ich das Rezept aus!!
    LG
    Zachi

    1. Hallo Zachi,

      ich mache das immer Pi mal Daumen und kann es dir leider gar nicht genau sagen…

      Viele Grüße und guten Appetit!

  8. Danke Hannah, dann schwenke ich das in 1 EL Olivenöl. Übrigens benutze ich fürs Schneiden einen ganz normalen Sparschäler, dann werden sie richtig schön dünn. Steckt Arbeit drin, aber das macht nichts. Und: frau wundert sich, wieviel man aus 1/2 Süßkartoffel bekommt. Hatte mir mein Einkaufskörbchen vollgeladen, aber1/2 Süßkartoffel „gechipt“ reicht dicke, wenns nicht doppelt liegen soll. Naja, vlt. ist noch Platz für etwas Rote Bete, darauf bin ich nämlich gespannt. Ich melde mich, wenns fertig ist.

  9. Pingback: Gemüsechips, TY @Hannah Frey | Abnehmen mit Lust und Laune

  10. Hallo Hannah
    Ich bin auf diesen Beitrag gestossen und habe es sogleich ausprobiert, leider bin ich gar nicht begeistert. A) habe ich die Chips versalzen und B) sind sie gar nicht richtig kross, sondern sehr ölig und pappig geworden. Jetzt frage ich mich natürlich, was ich falsch gemacht habe. Ich habe sehr dünne Scheibchen bei 140 Grad Umluft 55 Minuten lang gebacken. Auch den Ofen habe ich ab und an geöffnet, um die Feuchtigkeit entweichen zu lassen. Kann es sein, dass ich zu viel Öl genommen haben? Liegen bei dir die Chips auch aufeinander beim Backen, oder alle einzeln auf dem Blech angeordnet?

    Liebe Grüsse
    Iris

    1. Hallo Iris,
      ob du zu viel Öl genommen hast, kann ich schlecht sagen, aber die Chips müssen nebeneinander liegen, nicht übereinander.
      Viele Grüße,
      Hannah

    1. Hallo Denise,
      nein, in das Dörrgerät kommt nur das Gemüse, das war etwas missverständlich beschrieben. Habe es gerade geändert, ich schreibe demnächst nochmal einen Beitrag darüber, wie man Gemüsechips im Dörrgerät herstellt (oder update diesen Beitrag).

      Liebe Grüße,
      Hannah

  11. Hallo Hannah
    Ich habe dieses Rezept gesehen und heute gleich ausprobiert…
    Auf deinem Bild hat das super lecker aus gesehen…
    Bei mir war es dann leider nur ein braunes einerlei… oder wenn ich es etwas vorher heraus genommen habe war es nicht knusprig..
    Weisst du woran das liegen könnte?

  12. Liebe Hannah,
    hast du Erfahrungen mit Ober-/Unterhitze? Wir haben leider kein Umluft. Normalerweise rechnet man ja 20° ab glaube ich , aber klappt das mit Gemüsechips auch?
    Liebe Grüße und einen schönen Start ins neue Jahr 🙂 !
    Claudia

    1. Hallo Claudia,
      das kann ich dir leider nicht sagen, ich mache die Gemüsechips immer mit Umluft, denke aber, dass das auch mit Ober- und Unterhitze funktionieren dürfte!
      Liebe Grüße,
      Hannah

  13. Pingback: Gemüse-Chips selber machen – ein Test – Lennas Herz am Werk

  14. Wow toll, das muss ich auch mal testen. Kaufe auch nur nie Chips wegen der fiesen Geschmacksverstärker. Mit Kartoffeln habe ich es auch schon mal gemacht aber an die anderen Gemüse habe ich mich noch nicht herangetraut. Danke für das Rezept. Wird auf jeden Fall getestet .

    Gruss Anne

  15. Super Rezept! Mein Gemüse ist gerade im Ofen… Ich bin so gespannt auf das Ergebnis!!!
    Ich hoffe nur ich hab sie nicht zu dick gemacht…..
    Wunderschöner Blog wollte ich noch mal eben sagen!
    Gruß,
    Lucie <3

  16. Hallo,

    habe das geschnittene Gemüse vorher gesalzen und Wasser ziehen lassen. Dann gut ausgedrückt mit geräuchertem Paprika,Pfeffer und etwas Curry in Olivenöl vermengt gemischt und ab in den Ofen. Ich habe mir noch die Mühe gemacht die Chips einmal zu wenden.

    Sau Guat

  17. Hallo Hannah, wie und wo bewahre ich die Gemüsechips am besten auf, so dass Sie frisch bleiben? Ich freue mich auf einen Tipp von Dir 😉

    1. Ich habe sie mit ein bisschen Reis(feuchtigkeit binden!) in einer Tpperbox aufbewahrt das klappt super. Allerdings überleben sie auch knapp einen Tag, dann sind sie eh weggefuttert..;)

  18. Hallo Hannah,
    wie machst Du denn die Gemüsechips im Dörrgerät? Werden die auch in irgendeiner Weise mariniert?
    Vielen Dank schon mal für Deine Tipps und beste Grüße

  19. Ich mache meine Gemüsechips immer ohne Gewürz und Öl, da ich den Eigengeschmack vom Gemüse schmecken will. Ich habe sie auch schon im Backofen gemacht, aber ein Dorrgerät finde ich als geeigneter. Natürlich dauert es im Dorrgerät viel länger, aber am Ende haben die Gemüsechips mehr Vitamine & Co.

  20. Hallo Hanna, wie lange müssen die Gemüsechips den dörren, wenn man sie ohne Öl bei 42 Grad in den Dörrautomaten stellt (z.B. Kartoffeln/rote Beete ca 1 mm dick) ? Schmeckt das dann knusprig uns ähnlich wie Chips? Und wie kann man sie aufbewahren?

    LG Annette

  21. Hammer! Ich bn süchtg! Ich habs schon oft versucht Gemüsechips zu machen aber sie wurden immer labbrig. Mit Umluft und weniger Hitze klappt es nun auch bei mir. Jetzt kann ich nicht mehr aufhören

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