Teil 3 meiner +300h Yogalehrer-Ausbildung – Entspannungstechniken & Kaifu-Sole

In der vergangenen Woche war es hier ruhig. Beruflich war viel zu tun und die Technik, die hinter dem Blog steht, spielte ein wenig verrückt. So war der Blog mehrmals für kurze Zeit nicht erreichbar und einige Minuten sogar komplett gelöscht. Dass das an meinen Nerven gezerrt hat, könnt ihr euch wahrscheinlich denken.

Die neue Kaifu-Sole in Hamburg-Eimsbüttel

Um den Stress der letzten Wochen wieder ein wenig zu „neutralisieren“ war ich am Freitag mit meiner Schwester in der neuen Kaifu Sole in Hamburg-Eimsbüttel (nachdem ich bei Janina davon las). Wir hatten leider nur 4 Stunden Zeit, weil ich am Nachmittag weiter nach Eppendorf musste – von Freitag bis Sonntag stand der nächste Teil meiner +300h Yogalehrer-Aufbauausbildung an.

Kaifu Sole© Bäderland

Beim nächsten Mal würde ich auf jeden Fall mehr Zeit für die Kaifu Sole einplanen. Man kann nämlich nicht, wie ich das aus anderen Spas bzw. Thermen kenne, nur für einige Stunden Eintritt bezahlen. Mit 26 € p.P. fand ich (auch für den ganzen Tag) den Eintritt dann recht teuer, aber die Sole ist auch wirklich sehr schön und supermodern. Das Besondere ist das Solebad, ein Floating-Bad mit einem Salzgehalt von 6% und 32°C Wassertemperatur. Mein Highlight waren aber die Himalaya-Salzsauna und das Kaminzimmer.

Ich würde jedoch beim nächsten Mal auch wieder versuchen, unter der Woche hinzugehen – am Wochenende soll es derzeit noch sehr voll sein, denn die Kaifu Sole hat erst Anfang des Jahres geöffnet.

Da ich, seit ich in Hamburg wohne, immer wieder verschiedene Spas in der Stadt und außerhalb ausprobiert habe, oft enttäuscht wurde und letzten Endes doch immer wieder nach Bremen gefahren bin, möchte ich euch diesen „Entspannungs-Tipp“ mitgeben. Weitere Tipps findet ihr beispielsweise auch bei Jenny von „I love Spa“.

Teil 3 meiner +300h Yogalehrer-Ausbildung bei UNIT Yoga

Nach der (zu kurzen) Entspannung in der Kaifu Sole ging es dann ins UNIT Yoga nach Eppendorf. Wie eingangs geschrieben fand hier von Freitag bis Sonntag der 3. Teil der +300h-Ausbildung statt. Thema an diesem Wochenende waren Entspannungstechniken – genau das, was ich nach den letzten Wochen brauchte. Das Modul ist gleichzeitig der letzte Teil der „Yoga Personal Trainer“-Ausbildung, die ich damit abgeschlossen habe. (Alle Beiträge zur Ausbildung findet ihr hier gesammelt.)

UNIT Yoga +300 Teil 3-1

Geleitet wurde das Wochenende wieder von Romana (die ich vor kurzem zur Frage, wie man Yoga in seinen Alltag integrieren kann, interviewt habe). Wir haben verschiedene Entspannungstechniken kennengelernt und besprochen. Darunter waren Yoga Nidra, Trance, passive Yoga-Assists und Massage-Griffe aus der Thai Yoga Massage. Ich habe selbst schon einige Fortbildungen im Bereich der Entspannungstechniken absolviert und auch selbst gegeben, darunter unter anderem Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung. Yoga Nidra ist dem Autogenen Training sehr nah und doch ganz anders. Einen Beitrag über Yoga Nidra von mir findet ihr in den nächsten Tagen auf dem UNIT Yoga Blog. Die Progressive Muskelentspannung werden wir beim nächsten Termin mit Romana noch besprechen, da wir dies zeitlich dieses Wochenende nicht mehr geschafft haben.

Obwohl ich schon mehrere Fortbildungen zu Entspannungstechniken besucht habe und selbst auch Kurse gebe, konnte ich viel Neues lernen.

Yoga Nidra

Yoga Nidra wird auch als „Yogaschlaf“ bezeichnet. Diese Form des Yoga findet nur auf mentaler Ebene statt. Während der Schüler in Savasana liegt, leitet der Lehrer die Yoga Nidra-Übungen an. Erreicht werden soll, wie beim Autogenen Training, ein Zustand zwischen wachsein und schlafen, der sogenannte „Alpha-Zustand“.

Ich selbst habe vorher erst einmal Yoga Nidra ausprobiert. Das war im letzten Jahr bei Eric Bennewitz. Eric kommt aus Kanada, wohnt aber mittlerweile in Hamburg. Er unterrichtet in seiner Muttersprache – Englisch. Dadurch war es für mich etwas schwierig, richtig gut in die Entspannung reinzukommen.

Romana hingegen hat natürlich auf Deutsch angeleitet. Wir haben zweimal Yoga Nidra geübt, einmal am Samstag und einmal am Sonntag. Am Samstag bin ich gar nicht in die Entspannung bzw. den „Alpha-Zustand“ reingekommen. Da ich selbst Autogenes Training unterrichte und es doch einige Unterschiede zwischen beiden Entspannungstechniken gibt, fiel es mir zunächst schwer, mich darauf einzulassen. Am Sonntag hingegen hat es dann super geklappt und ich war die meiste Zeit mitten drin in diesem Bewusstseinszustand „kurz vor’m Einschlafen“, der beim Yoga Nidra (und auch beim Autogenen Training) erreicht werden soll.

Thai Yoga Massage und passive Assists

Neben der mentalen Entspannung standen auch Möglichkeiten zur körperlichen Entspannung auf dem Plan. Bei den passiven Assists wird der Kunde im Personal Training bewegt, ohne dass er sich selbst bewegen muss. Ab und an bauen Yogalehrer dies auch in Gruppenkurse ein, beispielsweise wenn am Ende der Stunde in Savasana die Schultern der Teilnehmer runtergedrückt werden. Im 1:1 Training kann dies aber viel besser und umfangreicher umgesetzt werden.

  UNIT Yoga +300 Teil 3-2

UNIT Yoga +300 Teil 3-3

UNIT Yoga +300 Teil 3-4

Auch Griffe aus der Thai Yoga Massage habe ich im „normalen“ Yogakurs schon kennengelernt, beispielsweise in Form einer Nackenmassage, die in Savasana gegeben wurde. Außerdem kannte ich manche der Griffe schon von meiner Massage-Therapeutin, die ebenfalls eine Thai Yoga Massage-Ausbildung hat und die Griffe auch in andere Massagen einfließen lässt.

Ich glaube, nach dem Kennenlernen der Thai Yoga Massage hatten viele von uns Lust, entweder für sich selbst die nächste Thai Yoga Massage zu buchen oder gar selbst eine Ausbildung in diesem Bereich zu machen. Die Übungen waren so wohltuend und angenehm.

Mein Mann konnte ich am Sonntagabend noch freuen, denn ich habe die gelernten Massagegriffe direkt noch einmal an ihm „getestet“.

Alles in allem habe ich an diesem Wochenende wieder viel gelernt und freue mich auf das nächste Ausbildungswochenende im Juni, das Holger leiten wird. Thema wird „Alignment und Anatomie“ sein.

2 Comments

  • Jenny sagt:

    Das sieht echt mega spannend aus, ich finde das ja total beeindruckend wie viele Teile so eine Ausbildung hat.
    Ich fürchte aber, dass nicht alle Personen die sich Yoga-Lehrer nennen so eine Laufbahn hinter sich haben oder? Kann man sich da auf geschütze Zertifizierungen verlassen?

    Liebe Grüße
    Jenny

    • Hannah Frey sagt:

      Hi Jenny,
      ja, so ist es leider… Yogalehrer ist leider keine geschützte Berufsbezeichnung und jeder kann sich so nennen. Ich finde es immer wieder erschreckend, wenn ich höre, dass manche nur einen Wochenendkurs / Crashkurs gemacht haben… Als Schüler sollte man darauf achten, dass der Lehrer bei der AYA (American Yoga Alliance) oder dem BDY (Berufsverband der ) registriert ist – dann ist immerhin sichergestellt, dass er eine vernünftige Ausbildung absolviert hat :-)
      Liebe Grüße,
      Hannah

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