Rezept: Indisches Kichererbsen-Curry

Am Wochenende habe ich auf meiner Facebook-Seite und in der „Zuckerfrei“ Facebook-Gruppe gefragt, welches von drei Rezepten ihr als erstes haben möchtet. Dieses Curry hat haushoch gewonnen – und hier ist es! Currys sind ja absolute Wohlfühlgerichte, finde ich. Auf dieses indische Kichererbsen-Curry mit Reis freue ich mich immer besonders. Es ist schnell und unkompliziert zubereitet, schmeckt sehr gut, sättigt langanhaltend und wärmt von innen.

Kichererbsen Curry02

Indisch unter anderem deshalb, weil ich Garam Masala* verwende, was übersetzt „heißes Gewürz“ bedeutet. Die indische Gewürzmischung enthält traditionell Kardamom, Zimt, Nelken, Kreuzkümmel und schwarzen Pfeffer – allesamt Gewürze, die laut der ayurvedischen Lehre von innen wärmen  – genau wie die Chilischote, die ich bei Currys meistens verwende:

Kichererbsen Curry02 10

Kichererbsen-Curry

Ein einfach und schnell zubereitetes Curry, das auch in größeren Mengen gekocht und eingefroren werden kann.
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 25 Minuten
Zeit insgesamt: 40 Minuten
Gericht: Hauptgerichte, Reisgerichte & Currys
Eigenschaft: glutenfrei, laktosefrei, Phase 2 (Zuckerfrei-Challenge), vegan, vegetarisch, zuckerfrei
Portionen: 2 Portionen

Zutaten

  • 120 g Jasmin-Reis
  • 1 Knoblauchzehen
  • 1 rote Zwiebel
  • ½ rote Chilischote
  • 2 Möhren
  • 1 EL Kokosöl*
  • 400 g Tomaten gehackt, aus der Dose (ohne Zuckerzusatz)
  • 220 g Kichererbsen Abtropfgewicht, aus dem Glas
  • 200 ml Kokosmilch
  • Salz*
  • Pfeffer*
  • 1 EL Currypulver*
  • 1 TL Garam Masala*
  • 1-2 EL Kokosmehl* optimal
  • ½ Bund glatte Petersilie

Anleitungen 

  • Den Reis in ca. 20-25 Min. gar kochen.
  • Den Knoblauch und die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Chilischote waschen, längs halbieren und die Kerne entfernen. Chili in kleine Stücke schneiden. Die Möhren schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.
  • Kokosöl in einem Topf erhitzen. Knoblauch, Zwiebel, Chili und Möhren ca. 2-3 Min. darin anbraten. Mit den Tomaten ablöschen. Etwa 5 Min. köcheln lassen, zwischendurch umrühren.
  • Kichererbsen abtropfen lassen und zusammen mit der Kokosmilch in den Topf geben. Alles mit Salz, Pfeffer, Curry und Garam Masala würzen. Bei Bedarf Kokosmehl hinzugeben, sollte das Curry zu flüssig sein.
  • Den Reis in einem Sieb abtropfen lassen. Die Petersilie abbrausen und trocken schütteln, Blättchen abzupfen und fein hacken. Reis und Curry auf zwei Teller verteilen und mit Petersilie garnieren.
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Projekt: Gesund leben – Die Rezepte

Statt Jasmin-Reis könnt ihr auch Naturreis verwenden. Wie ihr Kokosmilch ganz einfach selbst herstellen könnt, habe ich schon im verlinkten Beitrag beschrieben. Ich verwende schon lange keine Dosen mehr und bin immer wieder begeistert, wie einfach man Kokosmilch selbst zubereiten kann – ohne Konservierungsstoffe und Emulgatoren. Statt glatter Petersilie passt auch Koriander sehr gut zu diesem Gericht. Auch Süßkartoffeln passen sehr gut – entweder zusätzlich hinzugeben oder die Möhren durch Süßkartoffeln ersetzen.

Kichererbsen Curry01

Guten Appetit! 🙂

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Hannah Frey
Ich bin Hannah Frey, Gesundheitswissenschaftlerin, Bloggerin und Kochbuch- und Ernährungsratgeber-Autorin. Ich helfe dir dabei, dich auch im stressigen Alltag mit wenig Aufwand gesund zu ernähren. Ich möchte dich zu einem gesunden Leben motivieren und inspirieren. Deshalb findest du hier jede Menge schnell zubereitete, einfache und alltagstaugliche Rezepte aus natürlichen Zutaten und ohne raffinierten Zucker – aber mit 100 % Geschmack!

8 Kommentare zu „Rezept: Indisches Kichererbsen-Curry“

  1. Liebe Hannah, wieder mal ein Rezept ganz nach meinem Geschmack – danke für deine Mühe!
    Aber auch ich bin total verwirrt beim Thema Reis. Ich esse ihn soooo gerne! Habe mal gelesen, am wenigsten belastet soll der Paraboild Reis sein – und am schlimmsten Yasmin Reis! Das macht einen doch ganz kirre! Da möchte man sich gesund ernähren und isst stattdessen jede Menge Giftstoffe aus der Erzeugung…
    Was ist deine Meinung dazu?
    Liebe Grüße
    Tina

  2. Fenna Bosselmann

    Liebe Hanna,
    In vielen deiner Rezepte finde ich Kokosöl. Ich mag es nur leider überhaupt nicht und schmecke es auch überall raus. Wie kann ich dies am besten ersetzen?

    LG Fenna

    1. Liebe Fenna,
      du kannst hier auch Olivenöl verwenden. Es gibt aber auch Kokosöl, das nicht nach Kokos schmeckt (weiß leider gerade nicht, von welcher Firma).
      Liebe Grüße
      Hannah

  3. Liebe Hannah,

    das Rezept ist super, ich habe es in der vergangenen Woche ausprobiert, habe noch Süßkartoffelwürfelchen, Brechbohnen, Frühlingszwiebeln und Erbsen hineingegeben und daher etwas länger köcheln lassen. Sehr lecker!

    Liebe Grüße

    Moni

    1. Liebe Moni,
      das freut mich sehr, danke für deine Rückmeldung! Und deine Abwandlung klingt auch sehr lecker! Ich muss auch unbedingt mal ein Curry mit Bohnen kochen, das habe ich auch schon länger vor! 🙂
      Liebe Grüße
      Hannah

  4. Ich wäre ja nie auf die Idee gekommen passierte Tomaten und Kokosmilch zusammen zu kippen, aber dank dieses Rezeptes hab ich gelernt, dass das eine ganz hervorragende Kombination ist. Vielen Dank dafür

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