Gesund leben und reisen: Clean Eating in Kalifornien, Arizona und Nevada

In meinem ersten Blogbeitrag über unseren Roadtrip durch Kalifornien, Arizona und Nevada habe ich schon angekündigt, dass ich noch vom Essen auf unserer Reise berichten werde – und irgendwie ist auch klar, dass ich da nicht drum herum komme, oder?! Auch im letzten Jahr habe ich schon über Clean Eating in Kalifornien und Clean Eating auf Hawaii berichtet. Und auch dieses Mal zeige ich euch wieder einige der Restaurants, Cafés und Supermärkte, in denen wir gegessen und eingekauft haben.

Wir haben dieses Mal ausschließlich in Hotels übernachtet (letztes Jahr waren einige Airbnb-Unterkünfte dabei) und hatten deshalb keine Möglichkeit, uns selbst Essen zuzubereiten – deshalb waren wir auf Restaurants und Cafés angewiesen, haben aber auch oft Essen im Supermarkt gekauft und uns an den Strand oder an schöne Aussichtspunkte gesetzt oder im Hotel gegessen. Bei Whole Foods gibt es tolle Frischetheken, an denen man sich sein Essen zusammenstellen und in Boxen mitnehmen kann – das ist einfach perfekt, wenn man keine Küche zur Verfügung hat! In vielen Hotels gab es Frühstück, aber das typisch amerikanische kontinentale Frühstück war jedes Mal wirklich unterirdisch (zumindest für mich). Ich hatte in meinen Instagram Stories und auf Snapchat schon davon berichtet: Egal, wie gut das Hotel war, alles, wirklich alles war in Plastik eingepackt, es gab Wegwerfgeschirr- und Plastikbesteck. Oft konnte man sich Waffeln selber machen, die aber pur nach nichts schmecken und mit Marmelade, Ahornsirup oder anderem Zuckerzeug schmackhaft gemacht werden müssen. Cornflakes, Muffins und Toast wurden zusätzlich angeboten und einmal sogar ein Frühstücksburger, den man sich im Zimmer in der Mikrowelle zubereiten konnte – dazu musste laut Packungsanleitung aber sogar die Plastikverpackung drum bleiben. Mein absoluter Horror, ihr könnt es euch vorstellen. Deshalb haben wir oft auswärts gefrühstückt, auch wenn wir das Frühstück inklusiv hatten.

Wie im Beitrag aus dem letzten Jahr zeige ich euch auch dieses Mal wieder ein paar ein paar Speisen, die nicht ins Clean-Eating-Konzept passen, schließlich mussten auch ein paar Leckereien ausprobiert werden, die es bei uns nicht gibt! ;-)

Ich nehme euch nun einfach noch einmal mit durch die verschiedenen Städte, in denen wir Halt gemacht haben (hier findet ihr nochmal den Überblick über unsere Route).

 
San Francisco

Kaum in San Francisco gelandet, musste ich natürlich erst einmal zu Whole Foods! Für mich einfach das Clean-Eating-Paradies schlechthin!

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Hier habe ich etwas Neues entdeckt: Diese Automaten, mit denen man sich frische Nussbutter machen kann! Wie gut ist das bitte?!

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Wir waren in San Francisco in mehreren Whole Foods-Filialen, unter anderem in Haight-Ashbury. Die Filiale liegt perfekt zwischen Golden Gate Park und dem Hippie-Viertel Haight Ashbury, das man bequem zu Fuß erkunden kann. 

Whole Foods Market
690 Stanyan St, San Francisco, CA 94117

Direkt neben der Whole Foods-Filiale ist ein tolles Café, das wir schon aus dem letzten Jahr kannten:

Flywheel Coffee Roasters
672 Stanyan St, San Francisco, CA 94117

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Außerdem waren wir abends zwei Mal in der Cheesecake Factory bei Macy’s am Union Square, weil wir direkt um die Ecke gewohnt haben. Neben super leckerem Käsekuchen gibt es dort auch deftige Hauptgerichte wie Burger, aber auch jede Menge „Superfoods“. Den Grünkohl-Salat hatte ich letztes Jahr schon auf Hawaii und finde ihn so lecker, dass ich ihn direkt wieder bestellt habe.

The Cheesecake Factory
8th Floor, Macy’s
251 Geary St
San Francisco, CA 94102

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Wer in San Francisco in einem tollen 50er Jahre Diner essen möchte, ist mit Lori’s Diner gut bedient. Direkt am Union Square gibt es zwei Filialen, auf dem Foto seht ihr diese:

Lori’s Diner
149 Powell St, San Francisco, CA 94102

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Napa Valley, Livermore

Im Napa Valley, der bekannten Weinregion nördlich bzw. nord-östlich von San Francisco, haben wir unser Mittagessen wieder bei Whole Foods gekauft und auch Trader Joe’s einen Besuch abgestattet (direkt neben Whole Foods in Napa) und dort noch Snacks und Getränke gekauft. Gegessen haben wir einfach unterwegs, mitten in den Weinbergen, bevor wir weiter nach Livermore gefahren sind – es war nämlich plötzlich unendlich warm, nachdem wir in San Francisco eher frische Temperaturen hatten.

Whole Foods Market
Bel Air Plaza, 3682 Bel Aire Plaza, Napa, CA 94558

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Half Moon Bay

In Half Moon Bay kamen wir recht früh an und aßen vormittags in einem Café, das wir schon letztes Jahr besucht haben – das Essen war aber nicht der Knaller und deshalb gibt es auch keine Empfehlung von mir. Was ich jedoch empfehlen kann, ist unsere Unterkunft: das Cypress Inn on Miramar Beach. Nicht nur das Inn an sich war toll, sondern auch das Essen. Das Frühstück und ein abendlicher Snack (Käse, Gemüsesticks, Dips und mehr) sowie Wein sind im Preis inklusive und waren unglaublich lecker. Zudem kommt man dort sehr schnell mit anderen Gästen ins Gespräch.

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Santa Cruz

In Santa Cruz angekommen, machten wir zunächst einen Kaffee-Stop bei den Verve Coffee Roasters – ein Café genau nach meinem Geschmack, modern, stylish, clean. Ich könnte dort Stunden verbringen. Das Café liegt ganz am Ende (bzw. am Anfang) der Haupteinkaufsstraße von Santa Cruz, der Pacific Avenue – und der Kaffee schmeckt natürlich auch super!

Verve Coffee Roasters
1540 Pacific Ave, Santa Cruz, CA 95060

santa-cruz-verve-coffee-roastersSpäter besuchten wir (mal wieder) die örtliche Whole Foods-Filiale. Gegessen haben wir dann am West Cliff Drive mit wunderschönem Blick auf den Pazifik – dort stehen überall Bänke, die zum Verweilen einladen.

Whole Foods Market
911 Soquel Ave, Santa Cruz, CA 95062

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Um ein Eis in der Mission Hill Creamery kam ich nicht herum – Salted Caramel schmeckt super, mein Mann hatte leider keinen Appetit, sonst hätte er Maple Candied Bacon probiert! ;-)

Mission Hill Creamery
1101 Pacific Avenue, Ste B
Santa Cruz, CA 95060

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Monterey

In Monterey habe ich dann die ersten Pancakes des Urlaubs gegessen – die mussten einfach sein! Wobei ich später in Las Vegas noch viel bessere Pancakes entdeckt habe – aber dazu später mehr! Diese mit Banane und Pekannüssen waren auch klasse! Gegessen haben wir sie im Wave Street Café, das anhand der Adresse allerdings schwer zu finden war, wenn man sich nicht auskennt. Es ist unweit der Cannery Row und nicht wirklich in der Wave Street – besser beschreiben kann ich den Weg leider nicht mehr! ;-)

Wave Street Café
550 Wave Street (lower level), Monterey, CA 93940

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Pismo Beach

In Pismo Beach haben wir uns mit Denise von Foodlovin‘ getroffen, die zur gleichen Zeit wie wir einen Roadtrip von Los Angeles nach San Francisco und wieder zurück gemacht hat. Unsere Wege haben sich in Pismo Beach gekreuzt, also haben wir uns hier zum Abendessen getroffen. Ursprünglich wollten wir in den Ventana Grill, hatten ohne Reservierung aber keine Chance. Letzten Endes sind wir dann im Oyster Loft gelandet, von wo aus man einen tollen Blick auf den Pazifik hat.

Oyster Loft
101 Pomeroy Ave, Pismo Beach, CA 93449

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Am nächsten Morgen haben wir in einer Bäckerei gefrühstückt, die wir letztes Jahr schon gesehen, aber nicht besucht hatten. Ein Fehler, wie wir schnell merkten, denn hier gibt es die besten cinnamon rolls überhaupt. Alles andere als gesund, aber food porn pur! Neben den „classic cinnamon rolls“ gibt es verschiedene Toppings, alle cinnamon rolls sind warm. Zum Glück wohne ich nicht in Pismo Beach, sonst würde ich sie wahrscheinlich jeden Tag frühstücken! ;-) Der Kaffee ist auch super, nur die Smoothies sind es nicht – mein Mann hat einen Erdbeer-Smoothie bestellt und bekam eine (frisch zubereitete!) Chemiebombe, die wahrscheinlich nie eine einzige Erdbeere gesehen hat.

Old West Cinnamon Rolls
861 Dolliver St, Pismo Beach, CA 93449

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Für abends haben mein Mann und ich dann einen Tisch im Ventana Grill reserviert, denn auf Tripadvisor schneidet dieser sehr gut ab. Wir haben auf unseren Reisen mehrfach erlebt, dass Wartezeiten in Restaurants nur Show sind – oft mussten wir 10-15 Minuten auf einen Tisch warten und sahen dann, als wir zu unserem Tisch gebracht wurden, dass das halbe Restaurant leer ist. Im Ventana Grill war aber das Gegenteil der Fall: der Laden war tatsächlich voll. Kein Wunder, denn das Essen ist der Hammer, der Service war 1A und der Blick auf den Pazifik auch wieder wunderschön!

Ventana Grill
2575 Price St, Pismo Beach, CA 93449

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Penny’s All American Café ist laut Tripadvisor das beste Café in der Stadt, also wollte mein Mann dort hin. Das Café ist eigentlich eher ein Diner und zwar ein richtig typisches! Ich hatte ein griechisches Omelette und das war sehr lecker!

Penny’s All American Café
1053 Price St, Pismo Beach, CA 93449

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Auch in Pismo Beach (bzw. besser gesagt bei Pismo Beach, in San Luis Obispo) waren wir wieder bei Whole Foods:

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Santa Barbara

In Santa Barbara haben wir im Secret Garden Inn übernachtet und hatten einen Jacuzzi auf unserer privaten Terrasse, was wir vorher gar nicht wussten. Die Freude war entsprechend groß und so stand schnell fest, dass wir Essen bei Whole Foods kaufen und den Abend in unserer Unterkunft verbringen.

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Wie der Name schon verrät hat das Secret Garden Inn einen tollen Garten, wo wir am nächsten Morgen unter Kaki-Bäumen ein super leckeres, von der Inhaberin zubereitetes Frühstück gegessen haben (schon alleine deshalb würde ich immer wieder kommen!).

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Los Angeles

Obwohl LA nicht „meine“ Stadt ist – ich liebe die Restaurants und Cafés, insbesondere in West Hollywood. Im Urth Caffé Melrose haben wir gefrühstückt und es war so unglaublich lecker! Ich hatte Porridge und Matcha Latte und könnte das Frühstück jeden Tag essen! Das Urth gibt es auch noch in Beverly Hills und in der Hewitt St. Bekannt ist das Urth, weil sich die Promis dort tummeln sollen! ;-)

Urth Caffé
8565 Melrose Ave, West Hollywood, CA 90069

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Später ging es ins Café Gratitude (auch hier gibt es mehrere Filialen). Im Café Gratitude ist alles vegan, meinem Mann haben Tomate und „Mozzarella“ trotzdem gut geschmeckt. Ich hatte kale chips und eine Goldene Milch als Latte. Besonders gut gefallen hat mir die Corporate Identity des Cafés, bei der sich alles um „Dankbarkeit“ dreht.

Café Gratitude
639 N Larchmont Blvd, Los Angeles, CA 90004

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Abends waren wir noch bei „Stout – Burgers and Beer“. Das Restaurant haben wir durch Zufall gefunden, als wir die Suche nach Abendessen schon fast aufgegeben hatten. Praktischerweise lag es nur einen Block von unserem Hotel (Mama Shelter Los Angeles) entfernt. Für mich gab’s einen Veggie Burger und  Süßkartoffelpommes, beides war sehr lecker und auch meinem Mann hat’s gut geschmeckt (wie soll es bei Burgern und Bier auch anders sein?! ;-)). Leider war es dort abends so dunkel, dass meine Fotos nicht geworden sind.

Stout Burgers & Beer
1544 North Cahuenga Boulevard, Los Angeles, CA 90028, Vereinigte Staaten

Am nächsten Tag musste es dann wieder etwas „leichtes“ sein und so haben wir eine Açaí-Bowl bei Rawberri gefrühstückt, super lecker!

Rawberri
8582 Santa Monica Blvd, West Hollywood, CA 90069

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Anschließend gab es noch Kaffee und Iced Matcha Latte bei Alfred Coffee. Das Café (von dem es ebenfalls mehrere Filialen gibt) ist so toll eingerichtet – ich wäre am liebsten viel länger dort geblieben, aber wir mussten weiter nach San Diego!

Alfred Coffee
8428 Melrose Pl, West Hollywood, CA 90069

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San Diego

In San Diego kamen wir erst recht spät an und hatten keine Lust mehr, ins Restaurant zu gehen – also haben wir mal wieder bei Whole Foods eingekauft und im Hotel gegessen.

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Am nächsten Morgen aßen wir dann im Café 21, einem „organic restaurant“, in dem es uns sehr gut gefallen hat. Die Lage im Gaslamp Quarter ist top und geschmeckt hat es ebenfalls sehr gut!

Café 21
802 Fifth Ave, San Diego CA, 92101

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Williams (Grand Canyon)

Von San Diego aus ging es zuerst nach Needles, aber dort gab es nichts besonderes zum Essen (ich weiß nicht mal mehr, was). In Williams, wo wir übernachteten, um den Grand Canyon zu erkunden, kamen wir erst nachmittags an und machten eine Kaffeepause im Café 326 an der Route 66, bevor wir weiter zum Nationalpark fuhren.

Café 326
326 Historic Rte 66, Williams, AZ 86046

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Da das Hotelfrühstück wieder ziemlich schlecht war, haben wir im Grand Canyon Coffee & Café gefrühstückt – hier gab es eher amerikanisches Frühstück (für mich blueberry bagel mit cream cheese und Obst), aber auch das war sehr lecker!

Grand Canyon Coffee & Café
137 W Railroad Ave, Williams, AZ 86046williams-grand-canyon-coffee-and-cafe

Als Snack hatte ich im Grand Canyon unter anderem gefriergetrocknete Erdbeeren dabei:

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Und abends haben wir unter anderem bei Kicks on Route 66 gegessen und für mich gab es diesen Caesar’s Salad, der sehr lecker war.

Kicks on Route 66
2550 Historic Rte 66, Williams, AZ 86046 

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Las Vegas

In Las Vegas etwas gesundes zum Essen zu finden ist gar nicht so einfach. Zum Frühstücken gingen wir über den Strip und landeten zunächst bei Starbucks, wo es ja immer Bagels, belegte Brote etc. gibt. Darauf, bei Starbucks etwas zu kaufen, wenn kein Preisschild dran steht, sind wir schon einmal reingefallen – nämlich letztes Jahr auf Hawaii, als mein Mann $12 für ein Brot bezahlen musste. In Las Vegas, wo ebenfalls keine Preise angegeben waren (bzw. sehr gut versteckt), kostete ein belegtes Brot dann ganze $15 – und wir entschieden uns, weiter zu suchen. Zum Glück! Denn so landeten wir bei Denny’s – einer Diner-Kette, die überall in den USA Filialen hat und die ich zum Glück nicht eher kennengelernt habe. Sonst hätte ich nun zwei Kilo mehr auf den Rippen! ;-) Gesund ist das Essen natürlich nicht, aber die Pancakes sind der Knaller und jede Sünde wert! Nachdem wir die Kette in Las Vegas entdeckten, hatten wir noch drei oder vier Nächte vor uns und ich glaube, wir waren tatsächlich noch zwei Mal bei Denny’s! ;-)

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Abends haben wir im Kona Grill gegessen – eigentlich nur wegen des Namens, weil wir auf Hawaii in Kona waren! ;-) Das Essen war aber sehr lecker. Ich hatte eine Miso-Suppe und Tacos mit Spinat-Artischocken-Dip.

Kona Grill
Fashion Show, 3200 S Las Vegas Blvd #1260, Las Vegaslas-vegas-kona-grill02las-vegas-kona-grill01

Außerdem waren wir auch hier wieder bei Whole Foods und schaut mal, was ich dort entdeckt habe: frische Goji-Beeren!

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Mammoth Lakes

Auf dem Weg von Mammoth Lakes zurück nach San Francisco gab es für mich unter anderem Obst und (mal wieder) Essen von Whole Foods:

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Tipps zum Finden von Restaurants, Cafés und Co.

Da ich öfter danach gefragt wurde: Die Restaurants und Cafés, die wir besuchten, waren eine Mischung aus Erfahrungen unserer letzten USA-Reise, Empfehlungen von euch und unterschiedlichsten Instagrammern. Und auch Tripadvisor war uns immer mal wieder eine Hilfe. Ich folge auf Instagram einigen amerikanischen Bloggern und notiere mir einfach immer die Locations, die sie empfehlen, wenn ich mir vorstellen kann, diese auch irgendwann einmal zu besuchen. Aber ich nutze Instagram auch mit Hilfe der Location-Suche als Suchmaschine. In Monterey beispielsweise habe ich einfach auf Instagram geschaut, welche Fotos in der Nähe hochgeladen wurden und habe dann das Café ausgesucht, in dem es die – laut der Fotos – besten Pancakes gab.

 

Getränke in den USA

Dem Thema „Getränke“ möchte ich noch einen extra Abschnitt widmen, denn das Thema hat mich doch einige Zeit beschäftigt. Softdrinks sind in den USA so beliebt, wie wahrscheinlich nirgends sonst auf der Welt. Man bekommt sie in riesigen Bechern, sie kosten kaum etwas und überall gibt es „free refills“. Neben den großen Marken, die wir hier kennen, gibt es in den USA noch eine ganze Reihe weiterer Softdrinks.

Außerdem ist auch abseits der Softdrinks fast jedes Getränk gesüßt. Nicht nur ein bisschen, sondern extrem stark. Eines Nachmittages stand ich bei Starbucks und wollte ein ungesüßtes Getränk mit Geschmack haben, aber trotzdem keinen schwarzen Kaffee oder Cappuccino. Also entschied ich mich für einen Matcha Latte – großer Fehler! Ich habe selten ein so überzuckertes Getränk getrunken. Der Matcha Latte war so süß, dass ich ihn kaum trinken konnte. Da er 5 Dollar gekostet hat, habe ich mich dann trotzdem durchgerungen, aber glaubt mir, er war wirklich ungenießbar süß. Dagegen ist der PSL ein Witz ;-)

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Von da an stand für mich fest: Ich trinke auswärts mehr Wasser, so wie ich es zu Hause ja auch mache. Was mich allerdings ärgert: Wasser mit Kohlensäure ist in Restaurants eigentlich immer teurer als Softdrinks, Bier und Co. Leitungswasser hingegen bekommt man überall kostenlos. Im Restaurant entschied ich mich dann, lediglich das kostenlose Wasser zu trinken (das aber leider oft gechlort ist und entsprechend schmeckt). Mein Mann trank häufig Bier, das dort vergleichsweise teuer ist (ein Glas Bier für 8 Dollar – hallo?) und so war es mir dann egal, dass ich im Restaurant keinen Umsatz durch Getränke generiert habe. ;-) In Las Vegas sah ich bei Starbucks sogar einen Mann, der in der Schlange anstand, um sich 4 Mal kostenloses Wasser in venti rauszuholen. Das wäre mir dann wieder zu unangenehm, auch wenn es in den USA normal sein mag. Und á propos Starbucks: In vielen Filialen gab es seit neuestem Mandelmilch, was ich klasse finde!

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Rückflug

Da ich nach dem Essen in der Business Class der Lufthansa gefragt wurde, hier ein paar Fotos:

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10 Comments

  • Sophie sagt:

    Ein super lesenswerter Artikel! Vor allem für mich, da ich mit meiner Schwester nächstes Jahr auch eine Kalifornien-Rundreise geplant hab. So hab ich jetzt schonmal ein paar Locations, wo ich unbedingt hin möchte :) Dankeschön :)

  • Als wir in SanFran waren, war die Cheesecake Factory leider immer total voll, so dass ich noch nicht in den Genuss gekommen bin, dort zu essen.
    Was mich immer ärgert; alles ist in Plastik verpackt; da kauft man gesund und bio und produziert unglaublich viel Müll…

    • Hannah Frey sagt:

      Unsere Erfahrung, gerade in der Cheesecake Factory in SF, war: alles nur Show. In dem Vorraum bei der Rolltreppe / den Aufzügen haben wahnsinnig viele Leute gewartet und uns wurde immer gesagt, wir müssen auch mindestens 20 Minuten warten. Meist waren es dann nur 10 Minuten und als wir zu unserem Platz gebracht wurden, waren wir sehr erstaunt, denn mindestens die Hälfte aller Tische war frei…

      Und ja, das Plastikproblem hat mich auch sehr gestört.

  • Helen sagt:

    Hmmm, lecker! Danke für deine geteilten Erlebnisse. Ich bin gerade in BALI … hier schwebe ich gerade im VEGGI-VEGAN-SKY…. auch sehr zu empfehlen

  • Laura sagt:

    Hallo Hannah,

    vielen Dank für den Bericht! Ich werde im Frühling das Vergnügen haben in Kalifornien herum zu reisen.
    Auf meiner letzten Amerika-Reise war ich aber echt ein bisschen geschockt über die Preise der Lebensmittel (v.a. die gesunden). Da stelle ich mir die Preise in so tollen süßen und gesunden Cafés extrem hoch vor. Hält sich das alles in Grenzen oder muss man schon deutlich mehr Geld für Essen einplanen als in Deutschland?

    Liebe Grüße
    Laura

    • Hannah Frey sagt:

      Liebe Laura,
      sehr gerne und sehr cool! Ich würde auch am liebsten direkt wieder zurück! :-)
      Da der Wechselkurs momentan (bzw. schon länger) so schlecht ist, ist alles recht teuer, nicht nur das Essen. Wir haben meistens in Cafés und Restaurants gegessen oder uns bei Whole Foods Essen zum Mitnehmen gekauft, daher war es natürlich teurer, als zuhause, wo ich fast alles selber koche. Wenn man nicht so oft essen geht oder auch in anderen Supermärkten einkauft und evtl. sogar selbst kochen kann, was wir leider nicht konnten, kann man aber mit Sicherheit Geld sparen.
      Liebe Grüße,
      Hannah

  • Gitta sagt:

    Wie cool, dass es Lori’s Diner immer noch gibt. Ich war da 2002 – das war der Abschluss meines Austauschjahres. Wir haben einen Trip durch Kalifornien gemacht.

    Ich kann mich noch sehr gut an das Frühstück im Diner erinnern – yummy!!

    • Hannah Frey sagt:

      Hallo Gitta,
      wie witzig! :-) So ein Diner-Besuch gehört einfach dazu, wenn man schonmal in den USA ist. Und: Austauschjahr hört sich super an, das war bestimmt eine tolle Zeit!
      Liebe Grüße,
      Hannah

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