Mixer: Test, Vergleich und Erfahrungen

Ich erinnere mich noch sehr gut an den Beginn meiner Clean-Eating-Reise im Jahr 2011. Ich war ganz neu in diesem riesigen Thema und las auf amerikanischen Blogs erstmals von Grünen Smoothies und wollte sie unbedingt auch ausprobieren. Damals gab es im deutschsprachigen Bereich online noch kaum Informationen zu diesem Thema. Dass ich einen Hochleistungsmixer benötige, damit die Zellen des Blattgrüns aufbrechen, wusste ich damals noch nicht. Also machte ich mich eines Samstags mit meinem Mann auf den Weg zum örtlichen Saturn und kam glücklich mit meinem ersten eigenen Standmixer nach Hause. Der Mixer kostete knapp 50 Euro und hielt keine zwei Wochen.

In der Zwischenzeit habe ich mehrere Hochleistungsmixer getestet. Ob für Grüne Smoothies, Nussmilch, Nussbutter oder gesunde Dattel-Nuss-Pralinen (Raw Energy Bites) – der Mixer ist eines meiner wichtigsten und meist genutzten Küchengeräte. Sehr häufig werde ich gefragt, welchen Mixer ich empfehlen kann. Deshalb stelle ich euch hier drei Hochleistungsmixer vor, die ich besitze und die ich ausgiebig getestet habe. Alle drei Mixer wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Die Testgeräte: Omniblend, Revoblend und Vitamix

Grüne Smoothies Hochleistungsmixer Omniblend Revoblend Vitamix Vergleich

Die drei Geräte sind allesamt Hochleistungsmixer, unterscheiden sich jedoch in ihrem Preis und ihrer Leistung. Mir sind die folgenden Aspekte bei der Wahl eines Mixers besonders wichtig:

  • Leistung: Die Leistung des Mixers spielt eine wichtige Rolle. Um die Zellstrukturen des Grüns aufzubrechen, sodass das Chlorophyll der Pflanzen freigesetzt wird, benötigt ein Mixer ordentlich Power! Während sich normale Frucht-Smoothies notfalls auch in einem günstigen 50-Euro-Mixer herstellen lassen, schaffen günstige Modelle es nicht, die Zellstrukturen von Salat, Kräutern und anderem „Grün“ aufzubrechen. Oftmals werden die Umdrehungszahlen und die Messergeschwindigkeit bei Hochleistungsmxiern von den Herstellern als Leistungsmerkmal angegeben. Da es jedoch kein einheitliches Verfahren zur Messung dieser gibt, habe ich weder Messergeschwindigkeit noch Umdrehungszahl weiter beachtet (Wurde die Geschwindigkeit des Motors gemessen, der noch nicht im Motorblock eingebaut ist? Oder bei eingebautem Motor? Oder mit aufgesetztem Becher? Oder mit aufgesetztem Becher und Flüssigkeit drin?). Wichtiger ist für mich das Endergebnis: Wie cremig ist der Smoothie? Wie fein mixt er meine Suppe?
  • Bedienung: In der Regel kann zwischen vordefinierten Programmen und manueller Geschwindigkeitsregulierung gewählt werden. Was einem gefällt, ist natürlich Geschmackssache. Für den einen sind Programme praktisch, weil der Mixer dann selbst arbeitet, der andere reguliert lieber selbst.
  • Reinigung: Ebenfalls ein Aspekt, der mir sehr wichtig ist. Ich habe weder Zeit noch Lust, stundenlang meinen Mixer zu säubern. Die einzelnen Teile wie z.B. der Deckel müssen einfach abzunehmen sein, sodass sie schnell und unkompliziert gereinigt werden können. Wenn der Mixer jeden Tag (mehrmals) benutzt wird, ist dass ein unbedingtes Muss! Ebenfalls wichtig ist, alle Stellen gut erreichen zu können, wenn der Mixer manuell gereinigt wird. Tricky ist es zum Beispiel je nach Modell, den Schmutz unter den Messern zu entfernen.

Damit ihr einen ersten Überblick über die Geräte bekommt, die ich getestet habe, habe ich die (für mich) wichtigsten Daten der drei Mixer zusammengefasst:

Vergleich Hochleistungsmixer

Zum Vergrößern anklicken.

JTC Omniblend V

Omniblend

Der Omniblend* ist mit 269 Euro der günstigste der drei getesteten Mixer. Zugegebenermaßen habe ich vor dem Test nicht gedacht, dass der Omniblend auch Nüsse und andere harte Lebensmittel „klein bekommt“. Ich wurde aber positiv überrascht: Grüne Smoothies, Nussmilch, Nussbutter und gesunde Dattel-Nuss-Pralinen habe ich mit dem Mixer bereits problemlos hergestellt und war mit den Ergebnissen zufrieden. Die Bedienung des Omniblend ist simpel, aber leider gibt es neben den drei voreingestellten Laufprogrammen (35, 60 und 90 Sekunden) keine weiteren Programme und auch keine stufenlose Geschwindigkeitsregelung. Der Mixer ist insgesamt gut zu reinigen. Manchmal hatte ich Probleme, den Dreck unter den Messern ordentlich zu entfernen, da der Mixerbehälter unten relativ eng ist. Zudem lässt sich der Deckel nicht so einfach auf den Mixerbehälter setzen, wie bei den anderen beiden Testmodellen, was ich persönlich etwas störend finde. Vom Aussehen her hat der Omniblend in meinen Augen im Vergleich zu den anderen Geräten am schlechtesten abgeschnitten. Insbesondere der Behälter ist nicht so hochwertig wie beim Revoblend und dem Vitamix. Besonders gut gefallen hat mir hier das „Rundum-sorglos-Paket“. Neben dem Mixer und einem Stößel wurde ein Nussmilchbeutel zur Herstellung veganer Nussmilchalternativen mitgeliefert, außerdem der GU Küchenratgeber “Grüne Smoothies”*. Alles in allem ist der Omniblend* trotz meiner Kritikpunkte ein tolles (Einsteiger-) Modell mit sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis!

Revoblend RB 500

Revoblend

Der Revoblend liegt mit einem Preis von 499 Euro im mittleren Bereich. Nett finde ich, dass der Mixer in schwarz, weiß und rot erhältlich ist. Mit ganzen 10 Jahren gewährt Revoblend die längste Garantie. Spannend an diesem Mixer finde ich die Geschichte dahinter. Der Mixer wurden von Ralf Brosius entwickelt, einem Deutschen, bei dem Ende 2006 Lungenkrebs im Endstadium diagnostiziert wurde. Infolgedessen stellte er seine Ernährung radikal um und und verzichtet seitdem auf Industriezucker, Fast Food, Gluten, Kaffee, Alkohol. Stattdessen stehen heute viel Obst und Gemüse auf seinem Speiseplan und der Krebs ist besiegt. Mit seiner Firma Changefood stellt er seit einigen Jahren Hochleistungsmixer wie den Revoblend* RB 500 her, die jedoch wie der Omniblend in China gefertigt werden. Der Mixer hat sechs Geschwindigkeitsstufen, zwischen denen man stufenlos switchen kann. Weitere Programme gibt es nicht, jedoch verfügt er, wie auch der Omniblend und der Vitamix, über die Pulse-Funktion. Während die Taste gedrückt wird, läuft das Gerät auf Höchstgeschwindigkeit. Auch für den Revoblend* sind Grüne Smoothies, Nussmilch, Nussbutter und gesunde Dattel-Nuss-Pralinen kein Problem. Für meinen Geschmack könnte der Mixer etwas runder und moderner im Design sein – hier wurde das Augenmerk eher auf die inneren Werte gelegt und die sind sehr gut: Der Revoblend* ist ein sehr guter Hochleistungsmixer ohne viel Schnickschnack.

 

Vitamix Pro 750

Vitamix

Mit einem Preis von 899 Euro ist der Vitamix Pro 750* der teuerste der drei getesteten Mixer. Große Pluspunkte des Vitamix sind für mich insbesondere die fünf voreingestellten Programme (Smoothie-, Eis-, Suppen- und Pürier-Programm sowie Selbstreinigung). Das tolle an diesen Programmen: Sobald das gewählte Programm beendet ist, schaltet sich das Gerät automatisch ab. Ich muss das gewünschte Programm einfach nur einschalten und nicht einmal bei dem Mixer stehen und aufpassen, während er läuft, sondern kann in der Zeit andere Dinge erledigen. Mein „Klassiker“ inzwischen: Spülmaschine ausräumen, während sich der Vitamix selbst reinigt. Es handelt sich dabei zwar nur um etwa eine Minute, aber die Zeit will ja gut genutzt werden. Zum Reinigen gebe ich einfach etwas Wasser und Spülmittel in den Behälter, stelle das Programm ein und spüle den sauberen Behälter anschließend noch einmal mit Wasser aus und trockne ihn ab. Die Ergebnisse der fünf Programme haben mich vollends überzeugt: Grüne Smoothies und Suppen werden cremig, glatt und vollkommen faserfrei. Obwohl die Ergebnisse bei den anderen Mixern auch sehr gut waren, setzt der Vitamix dem noch einmal eins drauf. Auch die stufenlose Geschwindigkeitsregelung ist prima. Ich nutze sie vor allem für Nussbutter und gesunde Dattel-Nuss-Pralinen. Durch seine Edelstahl-Optik und das moderne Design ist der Vitamix* auch sehr hochwertig und hübsch anzusehen, es gefällt mir von allen drei Testgeräten am besten. Ein weiterer Pluspunkt: Die Vitamix-Mixer werden in den USA und nicht in China gefertigt.

Grüne Smoothies Hochleistungsmixer Omniblend Revoblend VitamixGrüner Smoothie-Vergleich: Der Smoothie aus dem Vitamix (ganz rechts) war am cremigsten und vollkommen faserfrei.

Mein Fazit

Ich persönlich bin mit allen drei Mixern sehr zufrieden und kann sowohl den (vergleichsweise) günstigen Omniblend*, wie auch den Revoblend* und den Vitamix* in jedem Fall weiter empfehlen. Alle drei Mixer haben mich sehr positiv überrascht, insbesondere der Omniblend. Hier ging ich – zugegebenermaßen – nicht ganz vorurteilsfrei ans Testen ran. Vielmehr dachte ich, dass der preisliche Unterschied zwischen Revoblend und Vitamix stark zu merken sein muss. So ging ich beispielsweise nicht davon aus, dass der günstigste der drei Mixer auch Nussmus zubereiten kann. Weit gefehlt: Auch das hat der Omniblend hinbekommen. Beim Vitamix* hingegen habe ich von Anfang an erwartet, dass dieser auch der beste Mixer ist. Dieser Verdacht wurde bestätigt: Der Vitamix Pro 750* ist eindeutig mein Testsieger, da ich hiermit in allen Bereichen die besten Ergebnisse erzielt habe und mich die voreingestellten Programme überzeugt haben. Auch designtechnisch gefällt mir der Vitamix am besten. Das Design vom Revoblend könnte für meinen Geschmack etwas runder und weniger eckig sein.  Der Omniblend hingegen sieht günstiger aus, als die anderen Modelle, was er ja auch ist. Auch hier könnte das Design runder und eckiger sein. Im Vergleich ist der Behälter des Omniblend nicht so hochwertig wie die beiden anderen.

Letzten Endes muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden, wie viel er für einen Hochleistungsmixer ausgeben kann und möchte und wie häufig und wofür er verwendet wird. Grundsätzlich sollte man bedenken, dass solch ein Hochleistungsmixer eine Investition für einige Jahre oder gar Jahrzehnte ist.

Herzlichen Dank an Omniblend*, Revoblend und Perfekte Gesundheit Shop für das zur Verfügung stellen der Mixer!

 mix-it-lena-suhr

Und hier noch ein Buchtipp, für alle, die einen Hochleistungsmixer besitzen (oder vorhaben, sich einen anzuschaffen): In „Mix it“, dem Buch von Lena Suhr* vom Blog A Very Vegan Life findet ihr 120 vegane Rezepte aus dem Mixer mit wunderbaren Rezepten aus den Kategorien Smoothies, Säfte & Shots, Milchalternativen, Aufstrich, Pesto & Co., Suppen, Salate & Dressings und Süsses.

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32 Comments

  • Gwen sagt:

    Ein toller Vergleich – bei den meisten die ich bisher gefunden habe wird lediglich geprüft wie gut grüne Smoothies verkleinert werden, aber nicht wie e mit Nussmilch und Nussmus etc aussieht. Wenn ich mir so ein Gerät zulege, dann sollte es das schon auch können.
    Der Vitamix schneidet so gut wie überall am besten ab. 900€ sind aber wirklich eine Ansage. Über den Omniblend habe ich bisher fast nur positives gelesen und gehört – den würde ich wahrscheinlich erstmal nehmen.
    Was mich noch interessieren würde ist die Lautstärke der Geräte, hast Du da auch einen Unterschied festgestellt und wie laut ist das wenn das an ist? Nur um den Horrorstories meines Freundes von wütenden Nachbarn entgegen zu wirken ;-)

    • Hannah Frey sagt:

      Hallo Gwen,

      danke dir! Ja, der Vitamix ist sehr teuer, keine Frage. Dass man da zwei Mal (oder noch öfter ;-)) überlegt, ob man sich so ein Gerät leisten kann und will, ist keine Frage. Das muss letzten Endes jeder selber entscheiden.

      Zur Lautstärke der Geräte habe ich absichtlich nichts geschrieben, weil ich hier teilweise keine Daten über die db hatte. Ich selbst kann zwischen „laut“ und „laut“ nicht wirklich unterscheiden – sprich: ich empfinde alle Geräte als laut. Bisher kam aber zum Glück noch kein Nachbar vorbei, um sich zu beschweren. Ich achte aber natürlich auch auf die Uhrzeit und benutze die Mixer nicht früh morgens oder spät abends.

      Liebe Grüße,
      Hannah

  • Johanna sagt:

    Vielen Dank für diesen tollen Testbericht. Ich träume schon länger davon, mir einen Hochleistungsmixer anzuschaffen, hatte aber bisher die gleichen Bedenken wie du, dass günstigere Varianten weniger leistungsstark sind. Bei meinem begrenzten Studentenbudget ist das ein entscheidender Punkt! Besonders erstaunlich finde ich, dass du auch Nussmus damit zubereiten konntest. Ich habe es einmal mit dem Revoblend einer Freundin versucht, hatte aber das Gefühl, dass er für ein feines Ergebnis nicht ohne Flüssigkeit auskommt. Hast du dazu vielleicht noch einen Tipp?

  • Barbara sagt:

    Hallo,
    Danke für den vergleich, eine Frage hätte ich so gerne gelöst:

    können diese Mixer (oder einer von ihnen)aus gefrorenen Himbeeren eine homogene Soft-Eis-Masse machen, also die Kerne wegmixen?(
    Danke

  • Katja sagt:

    Hallo Hannah, gestern gab es in der ARD eine Sendung mit dem Thema: sind Hochleistungsmixer wirklich so gut?
    Deren Fazit war (nach diversen Experimenten):
    Man kann durch pures Kauen bzw schlechte Mixer dasselbe an Nährstoffen rausholen wie mit einem HLM und bezüglich Homogenität, Aussehen und Robustheit schneidet der Thermomix, der ja per Definitionem kein HLM ist, am besten ab.. Vitamix war auch dabei.
    Diverse Hersteller hätten bereits schon ihre Werbeverdprechen zurückgezogen..
    Klar kenne ich die Argumente, die Zutaten als Smoothie zu mir zu nehmen, aber für mich ist entscheidend, dass ich eine möglichst hohe Bioverfügbarkeit aller Nährstoffe, Vitamine und SPS etc. habe.
    Mich verunsichert es jetzt in meinem Kaufvorhaben – reicht evtl ein guter regulärer Standmixer? Oder doch der Thermomix mit div. anderen Funktionen?
    Dazu noch eine Frage:
    Sagt Dir Bianco Puro etwas und welcher HLM ist nicht soo riesig? Durch den Motor sind das ja echte „Brocken“!!

    Du würdest mir mit einer kurzen Stellungnahme sehr helfen!

    Lg, Katja

    • Hannah Frey sagt:

      Hallo Katja!

      Den Beitrag habe ich leider nicht gesehen. Ich selbst kann aus meiner Erfahrung sagen, dass mir persönlich ein normaler Standmixer nicht ausreicht, aber da hat jeder andere Bedürfnisse. Nachdem mir mehrmals Standmixer nach kurzer Zeit kaputt gegangen sind, war für mich klar, dass ich keinen mehr haben möchte, zudem war ich mit den „Ergebnissen“ nie zufrieden. Auf diesem Bild hier siehst du ganz gut wie meine Grünen Smoothies ohne Hochleistungsmixer aussahen und hier im Beitrag eben, wie sie mit HLM aussehen. Schon alleine für die bessere Konsistenz finde ich einen besseren Mixer empfehlenswert. Zum Thermomix kann ich leider nichts sagen, da ich den nicht habe und ihn auch noch nie in Aktion gesehen habe. Den Bianco Puro mag ich persönlich nicht, deshalb kommt er hier auch nicht vor :-) Als Einsteigermodell ist mMn der Omniblend gut geeignet, der ist im Vergleich zu den anderen vorgestellten Mixern leichter und schmaler.

      Ich hoffe, das hilft dir weiter.

      Viele Grüße,
      Hannah

  • Katja sagt:

    Ja, vielen Dank, das hilft mir sehr! Den Omniblend hatte ich eh schon in der engeren Auswahl, vielleicht wird es der!
    Heute gab es Spinatsuppe und Dein Smoothie aus dem Standmixer sah gut dagegen
    aus;-) Wird also Zeit!!
    Lg aus Frankfurt!

  • Alex sagt:

    Ich möchte kurz auf ein paar der obigen Fragen eingehen und abschließend selber eine stellen.

    Wir machen nun schon seit weit mehr als einem Jahr grüne Smoothies und zwar mit dem Omniblend. Allerdings haben wir den kleineren, eckigen 1L Behälter. Wir sind mit dem Mixer wirklich sehr zufrieden. Wenn man den Smoothie ca. 2 Mal 90 Sekunden auf maximaler Stufe laufen lässt, ist die Konsistenz schon sehr angenehm. Viel länger bringt nicht viel mehr und ist auch nicht zu empfehlen, wenn nicht viele gefrorene Zutaten enthalten sind. Ansonsten erwärmt sich der Smoothie merklich.

    Als Vergleich konnten wir grüne Smoothies aus einem Thermomix testen. Die waren bei weitem nicht so fein wie aus unserem Omniblend. Es sah so aus wie auf dem von Hannah verlinkten Bild. Die Konsistenz war relativ grob und stückig, so dass es für meinen Geschmack eher unangenehm zu trinken war. Dann wurde von der betreffenden Nutzerin auf einen Vitamix TNC 5200 gewechselt: ein Unterschied wie Tag und Nacht. Die Smoothies werden nun in Windeseile viel feiner, zugegebenermaßen noch etwas feiner als in unserem Omniblend. Auch was ich bei Vorführungen des Pro 750 in den USA gesehen habe, hat mich überzeugt, dass die Vitamix tatsächlich in der Lage sind, nochmal etwas feiner zu zerkleinern. Allerdings ist das ein Vergleich auf hohem Niveau. Noch ist der Wunsch nach einer noch besseren Konsistenz nicht so groß, dass wir die vielen 100 € für einen Vitamix ausgeben würde. Oder mit anderen Worten: der Omniblend reicht uns momentan auf jeden Fall noch ;)

    Lautstärke: der Omniblend ist etwas lauter als der TNC 5200 – beide sind jedoch sehr laut. Nicht umsonst gibt es (überteuerte) „Schallschutzkabinen“ dafür. Mich wundert es tatsächlich, dass sich unsere Nachbarn in unserer hellhörigen Altbauwohnung noch nicht ein einziges Mal beschwert haben. Wir verfolgen dabei immer unsere Regel. „nicht vor 8 Uhr und nicht nach 22 Uhr“. Der Pro 750 ist subjektiv etwas leiser als die beiden zuvor genannten Mixer.

    Ok, nun zu meiner Frage: ich habe schon häufiger gelesen, dass es bei dem Pro 750 zu einer Art Abrieb (Teflon oder Gummi von einer Dichtung?) kommt, der dann in das Mixgut gelangt. Konntest du das in deinem kurzen Test auch feststellen oder hast von anderen davon gehört? Ansonsten waren wir von dem Pro 750 begeistert aber die negativen Bewertungen, in denen dieses Problem beschrieben wird, schrecken uns ab.

    • Hannah Frey sagt:

      Hallo Alex,

      ich nutze den Vitamix nun schon länger, aber abgerieben ist bisher gar nichts. Es gibt aber auch gar keine Dichtung, von denen Abreibungen ins Mixgut gelangen könnten (zumindest habe ich noch keine gefunden ;-)).

      Viele Grüße,
      Hannah

      • costa sagt:

        hallo alex, probiere es mal mit den neuen messern fuer omniblend. die sind groesser als die alten u sollen noch feiner mahlen bzw schneiden. ich habe selbst noch die alten u die laufen seit 5 jahren einwandfrei taeglich. aber ich fuehle ich koennte sie bald auch erneuern.

  • Feli sagt:

    Hallo Hannah,

    ich finde deine Übersicht echt super und bin begeistert, dass der „günstige“ Omniblend bei deinem Test so gut abgeschnitten hat! Ich brauche dringend einen neuen Mixer, da meiner keine Nüsse zu Mus verarbeiten kann, sondern nur mit Flüssigkeit arbeitet und eh schon ein wenig in die Jahre gekommen ist, daher fand ich deinen Beitrag sehr hilfreich bei der Auswahl. Nun kamen der Omniblend und der Herakles von Klarstein in die engere Auswahl, wobei mich der Herakles bislang noch mehr „überzeugt“ – kennst du ihn? Ich bin allerdings (noch) nicht so der Profi beim Auslesen der Mixer-Daten, daher hoffe ich, nichts falsch zu interpretieren.

    Und wie es der Zufall will, darf ich ab nächster Woche nun noch einen ganz anderen Mixer testen: Den neuen Hochleistungsmixer von Philips mit Kochfunktion, bin schon super gespannt darauf, weil ich eine Kochfunktion bislang überhaupt nicht in Erwägung gezogen habe!!!

    Mach weiter so! Viele liebe Grüße,

    Feli

  • Anna Hess sagt:

    Liebe Hannah,
    mich würde interessieren ob du von der Marke „Gastroback“ schon mal etwas gehört hast?

    Ich würde mir sehr gerne in nächster Zeit einen Mixer kaufen.
    Lg Anna

  • Marion sagt:

    Liebe Hannah,

    decken die Mixer Deiner Erfahrung nach auch Rezepte ab, in denen die Nutzung eines Food Processors empfohlen wird?
    Die Masse für Raw Brownies (aus Datteln, Walnüssen, Mandeln, Cacao, Salz) z.B. ist sicher ziemlich zäh und ich frage mich, ob das in einem Mixer geht, oder ob man dafür einen Food Processor braucht. Ich hab leider nicht den Platz für allzu viel verschiedene Geräte…

    Danke und lg
    Marion

    • Hannah Frey sagt:

      Liebe Marion,
      ja, auf jeden Fall. Die Mixer, die ich hier vorstelle, können alle Nüsse, Datteln und Co. „klein machen“ – das zeichnet eigentlich jeden Hochleistungsmixer aus :-) Ich stelle damit Nussmilch, Nussmus, Energy Balls und viel mehr her.
      Viele Grüße,
      Hannah

  • Melli sagt:

    Liebe Hannah,
    ich habe deinen Blog erst vor einer Woche entdeckt und was soll ich sagen… Ich liebe ihn!! Ich hab ihn förmlich verschlungen.

    Ich finde es super, dass du diese Vergleiche hier niederschreibst, weil man als Laie ja nie in den Genuss kommt, solche (meist kostspieligen) Geräte vorher auszutesten, bevor man sich tatsächlich eines zulegt…

    Jetzt sind knapp 900€ ja ziemlich viel für einen Mixer… Ich liebäugle ja mit einem Thermomix… Was sagst du denn dazu? Was hältst du von dem Gerät?
    Der kostet 1110€ und damit kann man auch Mixen!

    • Hannah Frey sagt:

      Liebe Melli,
      das freut mich! :-) Das stimmt, so ein Hochleistungsmixer ist nicht günstig und der Kauf will gut überlegt sein. Für mich ist ein Mixer die bessere Lösung, da ich denke, dass ich den Thermomix nicht nutzen würde – getestet habe ich ihn aber nicht (und denke auch nicht, dass ich das in naher Zukunft machen werde…).
      Liebe Grüße,
      Hannah

  • Sabine sagt:

    Hallo Hannah,

    vielen Dank für die tollen Infos.
    Ich möchte mir auch einen HLM anschaffen. Habe vor knapp zwei Jahren meine Ernährung umgestellt, schwächle jetzt etwas, da mir mein Mixer zu schaffen macht. Habe bisher eine kleine Küchenmaschine von Kendoo, die ganz nett war für den Anfang. Allerdings kann ich damit weder Nussmilch noch Nussmus herstellen. Smoothies sind auch so eine Sache. Mich stört das faserige.
    Reicht der Omniblend für feine Smoothies und Nussmus/Milch wirklich aus? Oder ist es besser mehr zu investieren? Mehr heißt ja schon das Doppelte und das will gut überlegt sein.

    LG Sabine

  • Andrea Nölting sagt:

    Hallo Hannah,
    lese seit längerem deine Anregungen zum Thema Ernährung, bin begeistert von den Anregungen und liebäugle mit einem HML.
    Sind die drei vorgestellten auch sinnvoll für eine Person, dh. oder kann ich damit nur große Mengen mixen?
    Viele Grüsse
    Andrea

    • Hannah Frey sagt:

      Hallo Andrea,
      das freut mich! :-)
      Du kannst mit allen Mixern auch kleine Mengen zubereiten, aber wenn du nur ein kleines Gerät haben möchtest, würde ich den Omniblend nehmen.
      Liebe Grüße,
      Hannah

  • Rica sagt:

    Hallo Hannah,
    ich spiele schon seit langem mit dem Gedanken mir den Vitamix 750 zuzulegen. Was sagst du den zu dem Behaelter. Meinst du ich brauche zusaetzlich einen Trockenbehaelter, zB wenn ich Mehl oder Kaffee mahlen moechte? oder funktioniert das auch in dem Nassbehaelter, der dabei ist?

  • Sommer sagt:

    Hallo, darf ich mal fragen, welche Zutaten der Test-Smoothie hatte bzw. wie lang er jeweils gemixt wurde? Ich habe mir nun einen Omniblend zugelegt (allerdings gebraucht), aber einen solchen relativ faserfreien Smoothie habe ich noch nie zustande gebracht. Jetzt überlege ich, ob sie die Investitin in ein neues Messer lohnen würde…
    Danke für den guten Vergleich und die Zusammenstellung!

  • Jana sagt:

    Hallo Hannah,
    ich stehe gerade vor der Entscheidung: Küchenmaschine (Magimix) oder HLM… ich habe einen Standmixer von WMF mit „nur“ 700 PS, der leider bei allen Sachen ohne Flüssigkeit versagt (Nussmus, Hummus, Pesto, Energyballs)… alles Sachen die ich gerne machen möchte. Nun habe ich in verschiedenen Berichten/Blogs etc. gelesen, dass dafür eigentlich eine Küchenmaschine besser geeignet ist. Hast du damit auch Erfahrung? Mir fällt die Entscheidung wirklich schwer, da meine Küche leider auch nicht sooo viel Platz bietet.

    Gruß,
    Jana

  • Andrea sagt:

    Hallo Hannah,
    bin etwas verzweifelt. Kann deine Rezepte von den Energie Bällchen nicht umsetzen. Der Teig klebt unten im Behälter und es macht mir keinen Spass. Benutzt du dafür einen Trockenbehälter oder was mache ich falsch.
    Freue mich über eine Antwort.
    VG Andrea

    • Hannah Frey sagt:

      Liebe Andrea,
      welchen Mixer hast du denn? Ich nutze ja den Vitamix, habe aber keinen Trockenbehälter (kenne ich auch gar nicht).
      Liebe Grüße,
      Hannah

  • Andrea sagt:

    Hallo Hannah,
    habe den Vitamix 750. Habe Erdnüsse, Kürbiskerne gemahlen alles super, sobald ich Trockenfrüchte wie Datteln hinzufüge, wird es eine klebrige Masse, die unten im Mixer verklebt und sehr schwierig ist raus zu bekommen. Trotz Wasserzugabe. Der Vorführer von Vitamax bei uns im Haushaltgeschäft, meinte ich müsste für 100 Euro einen Trockenbehälter zum Mahlen der Nüsse… kaufen…. Er war in meinen Augen nicht sehr kompetent.
    ???? VG Andrea

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