Rezept: Indisches Kichererbsen-Curry

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Am Wochenende habe ich auf meiner Facebook-Seite und in der „Zuckerfrei“ Facebook-Gruppe gefragt, welches von drei Rezepten ihr als erstes haben möchtet. Dieses Curry hat haushoch gewonnen – und hier ist es! Currys sind ja absolute Wohlfühlgerichte, finde ich. Auf dieses indische Kichererbsen-Curry mit Reis freue ich mich immer besonders. Es ist schnell und unkompliziert zubereitet, schmeckt sehr gut, sättigt langanhaltend und wärmt von innen.

Indisch unter anderem deshalb, weil ich Garam Masala* verwende, was übersetzt „heißes Gewürz“ bedeutet. Die indische Gewürzmischung enthält traditionell Kardamom, Zimt, Nelken, Kreuzkümmel und schwarzen Pfeffer – allesamt Gewürze, die laut der ayurvedischen Lehre von innen wärmen  – genau wie die Chilischote, die ich bei Currys meistens verwende:

 

Kichererbsen-Curry
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Kichererbsen-Curry
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Portionen Vorbereitung Kochzeit
2Portionen 15Minuten 25Minuten
Portionen Vorbereitung
2Portionen 15Minuten
Kochzeit
25Minuten
Zutaten
Portionen: Portionen
Zutaten
Portionen: Portionen
Anleitungen
  1. Wasser in einen Topf geben und aufkochen lassen. Den Reis dazugeben und ca. 20-25 Min. kochen, bis die Körner gar sind.
  2. Knoblauch und Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Chilischote von den Kernen befreien und die Hälften waschen. Die Möhren schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.
  3. Kokosöl in einem Topf erhitzen und alle vorbereiteten Zutaten hinzugeben. Alles 2-3 Minuten anbraten. Dann die gehackten Tomaten dazugeben.
  4. Kichererbsen abtropfen lassen und zusammen mit der Kokosmilch in den Topf geben. Alles mit Salz, Pfeffer, Curry, Garam Masala würzen. Bei Bedarf Kokosmehl hinzugeben, sollte das Curry zu flüssig sein.
  5. Den Reis in einem Sieb abtropfen lassen. Die Petersilie waschen und klein hacken. Das Curry auf zwei Teller verteilen und mit Petersilie garnieren.

Statt Jasminreis könnt ihr auch Naturreis verwenden. Wie ihr Kokosmilch ganz einfach selbst herstellen könnt, habe ich schon im verlinkten Beitrag beschrieben. Ich verwende schon lange keine Dosen mehr und bin immer wieder begeistert, wie einfach man Kokosmilch selbst zubereiten kann – ohne Konservierungsstoffe und Emulgatoren. Statt glatter Petersilie passt auch Koriander sehr gut zu diesem Gericht. Auch Süßkartoffeln passen sehr gut – entweder zusätzlich hinzugeben oder die Möhren durch Süßkartoffeln ersetzen.

Guten Appetit! :-)

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4 Kommentare
  1. Susanne
    Susanne sagte:

    Liebe Hannah,
    dein Rezept klingt köstlich, bringt mich aber ins Grübeln, was die Verwendung von Reis betrifft. Vor wenigen Jahren wurde u.a. vom Bundesamt für Risikobewertung vorm häufigen Reisessen gewarnt, der hohe Arsengehalt der meisten Sorten sei besorgniserregend. Bei Ökotest schnitt diesbezüglich der weiße Basmatireis von ALDI noch am besten ab, man höre und staune.Vor allem Vollkornreis sei meistens hoch belastet, hieß es immer wieder, man solle den Reis vor der Verwendung sehr gut heiß waschen und mit einer zigfachen Wassermenge als der üblichen kochen, dann das Wasser abgießen (womit auch viele gesunde Nährstoffe, gerade aus dem Vollkornreis, mit in den Ausguss gespült werden). Das klingt alles nicht nach ungetrübter Kochfreude. Weißer Reis wie auf deinen Fotos enthält nicht mehr besonders viele Nährstoffe, aber dafür auch weniger Arsen als die Vollkornvariante, seufz – wie hältst du es in Sachen Reis? Selten essen? Die Warnungen ignorieren? Über einen Tipp wäre ich dankbar, denn eigentlich liebe ich Reis sehr! Danke sehr und weiterhin alles Liebe für deine tolle Arbeit! Herzliche Ostergrüße von Susanne

    Antworten
  2. Achim
    Achim sagte:

    Hallo Hannah,

    Für richtige Anfänger:-) noch eine Nachfrage: wie lange sollte denn in Schritt 4 das ganze im Topf kochen?
    Danke!
    Achim

    Antworten
  3. Tina Mattern
    Tina Mattern sagte:

    Liebe Hannah, wieder mal ein Rezept ganz nach meinem Geschmack – danke für deine Mühe!
    Aber auch ich bin total verwirrt beim Thema Reis. Ich esse ihn soooo gerne! Habe mal gelesen, am wenigsten belastet soll der Paraboild Reis sein – und am schlimmsten Yasmin Reis! Das macht einen doch ganz kirre! Da möchte man sich gesund ernähren und isst stattdessen jede Menge Giftstoffe aus der Erzeugung…
    Was ist deine Meinung dazu?
    Liebe Grüße
    Tina

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