Apfelessig – weshalb er so gesund ist und wie du ihn in deine Ernährung integrieren kannst

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Apfelessig ist super gesund: er hat  entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften und wirkt antiseptisch – er dämmt also die Verbreitung von Bakterien ein und hemmt Entzündungen. Außerdem fördert Apfelessig die Fettverbrennung, sorgt für reinere Haut und soll sogar Cellulite reduzieren. Apfelessig reguliert den Säure-Basen-Haushalt, wenn er regelmäßig getrunken wird,  er regt die Verdauung an und beugt Heißhungerattacken vor.
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Apfelessig trinken – mit Zitronenwasser oder als Switchel

Ich trinke morgens direkt nach dem Aufstehen (ja, vor dem ersten Kaffee) ein großes Glas (400 ml) mit lauwarmem Wasser, dem Saft einer halben Zitrone (oder manchmal Limette) und 1 EL Apfelessig.
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Apfelessig sollte in Getränken gering dosiert werden, sonst wird es schnell ungenießbar. Wem das Wasser mit Apfelessig zu sauer ist, der kann das Ganze natürlich auch etwas „abmildern“ – beispielsweise mit Apfel- oder Traubensaft, oder ein wenig Honig (ich rate aber eher dazu, das nur übergangsweise zu machen und sich lieber Schritt für Schritt an den sauren Geschmack des Essigs zu gewöhnen).
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Wenn ich etwas mehr Zeit habe, bereite ich auch sehr gerne Switchel zu, das liebe ich auch. Das Rezept habe ich im Sommer hier auf meinem Blog veröffentlicht
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Apfelessig mit der Nahrung aufnehmen

Der Obstessig muss natürlich nicht getrunken werden, sondern kann auch zum Kochen verwendet werden. Brote enthalten beispielsweise oft Apfelessig – so auch mein Haferflocken-Brot mit Buttermilch und das glutenfreie Quinoa-Brot. Und auch meinem Rote-Bete-Brotaufstrich gebe ich ein wenig Apfelessig hinzu.

Apfelessig selbst herstellen?

Apfelessig wird durch Fermentation aus Apfelwein hergestellt – was auch problemlos selbst gemacht werden kann. Die Gärung dauert aber mit 4-6 Wochen doch recht lange, weshalb ich ihn selbst noch nicht zubereitet habe. Da Apfelessig auch in Bio-Qualität sehr günstig ist, sehe ich dazu auch für mich keine Notwendigkeit. Falls ihr es trotzdem einmal ausprobieren wollt, findet ihr bei smarticular eine genaue Anleitung.
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Es muss nicht immer Apfelessig sein – weitere Obstessige

Um etwas Geschmack in mein Wasser zu bringen, greife ich auch gerne zu anderen Essig-Sorten, denn manchmal wird pures Wasser ja einfach langweilig. Ob Himbeer-, Quitten-, Granatapfel- oder Heidelbeeressig* – ich habe viele Sorten zu Hause und im Büro* und gebe immer mal wieder ein wenig davon in mein Wasser.
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Viel Spaß beim Ausprobieren! :-)
10 Kommentare
  1. Kirsten
    Kirsten says:

    Hallo Hannah,
    vielen Dank für deinen aufschlussreichen Beitrag.
    Habe in letzter Zeit öfter vom gesunden Apfelessig gehört und gelesen,
    allerdings nur Verwendung im Kartoffelsalat dafür gefunden.
    Habe es auch gleich einmal ausprobiert und muss sagen, dass es so schlecht garnicht schmeckt.
    Vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig :)
    LG, Kirsten

    Antworten
    • Hannah Frey
      Hannah Frey says:

      Hallo Kirsten,
      ja – gewöhnungsbedürftig ist’s auf jeden Fall. Ich habe mich mittlerweile dran gewöhnt, aber mein Mann hält sich beim Trinken immer die Nase zu (dann schmeckt man nicht richtig). ;-) An Kartoffelsalat hab ich Apfelessig noch nie gegeben, das merke ich mir mal. :-)
      Liebe Grüße,
      Hannah

      Antworten
    • Hannah Frey
      Hannah Frey says:

      Muss nicht – ich habe vorher morgens schon immer Zitronenwasser getrunken und es dann irgendwann einfach „erweitert“. Ich find’s mit Zitrone aber auch leckerer. Andere Obstessige gebe ich pur ins Wasser, aber ich glaube, mit Apfelessig würde mir das nicht schmecken.

      Antworten
  2. Martina
    Martina says:

    Hallo Hanna,
    ich habe noch eine kurze Frage.
    Macht es für dich auch Sinn, dass man das Getränk am Abend trinkt?
    Meiner Meinung nach würde es auch sinnvoll sein, so als „Schlummi-Fix“.
    Gruß

    Antworten
    • Kathrin
      Kathrin says:

      Das würde mich auch interessieren. Morgens kommt man wahrscheinlich mehr in Schwung dadurch, aber vielleicht ist es auf die Nacht auch reinigend? Ich möchte das als Ritual in meine 40-Tage-Zuckerfrei-Challenge einbauen…

      Antworten

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