Food-Upcycling: Papaya-Pfeffer aus Papayakernen

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In meinem Beitrag über die Papaya als Superfood habe ich bereits kurz erwähnt, dass auch die Kerne der Papaya sehr gesund sind. Meist werden sie weggeworfen, dabei können sie ganz einfach „upgecycelt“ werden. 

Papaya5Die Kerne können einfach so gegessen werden, der bittere, „pfeffer-ähnliche“ Geschmack ist aber nicht jedermanns Sache. Eine andere Möglichkeit, Papayakerne weiterzuverwenden ist, sie zu trocknen und sie als milden Pfeffer-Ersatz zu verwenden.

Dazu die Papaya einfach längs halbieren und die Kerne mit einem Löffel herausholen. Die Reste des Fruchtfleisches von den Kernen entfernen – ich habe die Kerne zum Beispiel in Wasser eingelegt und das Fruchtfleisch dann mit den Finger von den Kernen „abgepult“.

Papayakerne3Papayakerne4

Anschließend die Papayakerne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen oder in ein Dörrgerät* geben und 3 Stunden  bei 40°C trocknen.

Papayakerne1 Papayakerne2   

Die Papayakerne habe ich dann einfach in eine Pfeffermühle gegeben – praktischerweise war mein Pfeffer gerade sowieso aufgebraucht. Die milde Schärfe der Papayakerne ist ein toller, gesunder Pfeffer-Ersatz.

6 Kommentare
  1. Michel
    Michel says:

    Toller Artikel.

    Ja, ich war auch immer jemand, der die Kerne weggeschmissen hat. Jetzt freue ich mich schon auf meinen ersten Papaya-Pfeffer.

    Vielen Dank für den Artikel. Und auch all die anderen. ;-)

    Gruß, Michel

    Antworten
  2. Alba
    Alba says:

    Das ist ja eine super tolle Idee! Dass die Kerne so gesund sind, habe ich jetzt schon öfter gehört und wollte sie deswegen sowieso mal probieren. Bei der nächsten Papaya werde ich dann aber auch das Trocknen mal ausprobieren! :)

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  3. Lory
    Lory says:

    Lustig, genau das wollte ich dir auch noch vorschlagen. Solange die Temperaturen noch so warm sind, kann man die Kerne auch in der Sonne trocknen lassen :)

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  4. Marie
    Marie says:

    Hallo Hannah,

    obwohl ich so gerne und auch regelmäßig Papaya esse, bin ich nie auf die Idee gekommen, etwas mit den Kernen zu machen. Sollte ich wohl wirklich mal ausprobieren.

    Danke dir
    Grüße Marie

    Antworten

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