Mein Lunchbox-Equipment

Immer wieder werde ich nach Ideen für die Lunchbox gefragt. Ich habe schon einige (wenige) Lunchbox-Rezepte hier auf dem Blog veröffentlicht. Da das Selberkochen und das Mitnehmen von Essen ein wichtiger Aspekt des Clean-Eating-Konzeptes ist, möchte ich diese Kategorie hier noch weiter ausbauen. Deshalb zeige ich euch heute zunächst einmal mein Lunchbox-Equipment – denn auch danach werde ich sehr oft gefragt.

Dazu muss ich sagen, dass ich sehr viel mehr Lunchboxen besitze, als ich euch hier zeige. Viele sind aus Kunststoff, was für mich persönlich nicht schlimm ist. Die Boxen, die ich euch in diesem Beitrag vorstelle, sind meine neusten Zugänge, aber schon regelmäßig in Gebrauch. Alle Lunchboxen sind nachhaltig hergestellt.

Nachhaltige LunchboxenLunchbots Trio gefüllt

ECO Brotbox

Die ECO Brotboxen sind Lunchboxen aus 100% Edelstahl. Hergestellt werden die Boxen in einem erfahrenen Familienbetrieb in Südindien, laut Hersteller unter garantiert fairen Bedingungen. Schön finde ich an den ECO Brotboxen die Vielfalt der unterschiedlichen Dosen. Neben den „klassischen“ Boxen mit einem oder mehreren Fächern gibt es hier auch beispielsweise auch eine runde Salatbox mit extra Behälter für’s Dressing und eine kleinere Snackbox. 

EcoBrotbox

Kleiner Nachteil bei den Eco Brotboxen ist für mich, dass das Material sehr empfindlich ist. Ihr könnt vielleicht schon anhand der Fotos erahnen (oder es gar sehen), dass Fingerabdrücke beispielsweise direkt zu sehen sind. Zudem haben die Boxen keinen Dichtungsring oder ähnliches und sind nicht 100%ig auslaufsicher. Bei mir ist jedoch noch nie etwas ausgelaufen.

Eco Brotbox Dabba Magic Eco Brotbox Dabba Magic2 Eco Brotbox Snackbox

Bei der Dabba Magic mit Snackbox* (auf den Fotos oben) handelt es sich um einen zweilagigen Behälter mit Klippverschluss und extra Snackbox. Laut Eco Brotbox ist dies der Bestseller des Herstellers.

Eco Brotbox XL

Bei der Brotbox XL* handelt es sich um eine größere Brotbox als bei der Dabba Magic – eine klassische einlagige Lunchbox.

Eco Brotbox Salatbox1 Eco Brotbox Salatbox2

Die runde Salatbox hat einen extra Trennteller der sich zum Beispiel eignet, um ein Salatdressing darin zu transportieren oder um eine Scheibe Brot zu verstauen.

 

Lunchbots

Die Lunchboxen und die Kühltasche von Lunchbots stammen aus den USA. Ich habe sie zwar hier in Deutschland via Kivanta gekauft – werde sie beim nächsten USA Urlaub aber definitiv mitnehmen. Ich reise dieses Jahr nämlich erneut nach Kalifornien und da ist eine Kühltasche Pflicht.

Lunchbots Kühltasche

Die Lunchbots Bag ist eine isolierende Tasche, in die mehrere „Lunchbots“ hineinpassen. Die Tasche hält warmes Essen warm und kaltes Essen kalt (der Einfachheit halber schreibe ich trotzdem „Kühltasche“ ;-)).  Ideal also für den nächsten Roadtrip! Dazu ist das Design meiner Meinung nach sehr schön, ich liebe graues Filz und in Kombination mit pink ist’s für mich unschlagbar! :-)

Lunchbots Kühltasche mit Lunchbox

Die Lunchbots Uno*, die ihr hier in der Kühltasche seht, ist eine einfache Lunchbox mit einem großen Fach.

Lunchbots Trio

Die Lunchbots Trio* hingegen hat insgesamt drei Fächer, wie ihr auf dem Foto oben erkennen könnt. Ich bin mit den Vesperboxen aus Edelstahl ebenfalls sehr zufrieden. Mir ist bisher nichts ausgelaufen. Wie oben schon bei den ECO Brotboxen beschrieben, gibt es aber auch hier das „Problem“ mit den Fingerabdrücken.

Zuperzozial

Die niederländische Firma Zuperzozial habe ich vor einigen Monaten offline in einem Interior-Laden entdeckt. Seitdem sind mir die biologisch abbaubaren Lunchboxen*, (Coffee-to-go-) Becher*, Aufbewahrungsdosen und das Geschirr aus Bambusfaser und Maispulver immer wieder begegnet. Die Zuperzozial-Produkte können in der Spülmaschine gewaschen werden. Besonders an ihnen ist die spezielle Haptik – schwer zu beschreiben, das müsst ihr selbst fühlen. Die Lunchbox besteht aus zwei Teilen, die Mithilfe eines festen Bandes zusammengehalten werden. Ich habe mich für die graue Variante entschieden, die Lunchboxen sind aber in mehreren Farben erhältlich.

Zuperzozial Lunchbox1 Zuperzozial Lunchbox2

Da die Lunchbox aus zwei gleich großen Teilen besteht, die mit Hilfe eines Bandes zusammengehalten werden, finde ich sie nicht ganz so praktisch wie die Edelstahlboxen, die einen Deckel haben. Hierbei ist hingegen das „Fingerabdruck-Problem“ nicht vorhanden! :-) Beides hat also seine Vor- und Nachteile und natürlich hat jeder andere Bedürfnisse. 

Und noch ein Tipp: Biologisch abbaubares Geschirr habe ich vor einigen Tagen auch bei Budni in Hamburg entdeckt.

Schreibt mir gerne in die Kommentare, wenn ihr noch andere Tipps oder Fragen zu den Produkten habt.

Viel Spaß beim „Vespern“ – hier geht es zu meinen Lunchbox-Rezepten! :-)

6 Comments

  • Die meisten Leute mögen ja diese Metallboxen lieber, ich muss aber zugeben, dass ich hauptsächlich Plastik (BPA frei etc) verwende. Ich finde die sind einfach unempfindlicher.
    Die Tasche ist aber super! So eine sollte ich mir auch besorgen. Gerade weil es dieses Jahr auch für uns wieder in die USA geht…diesmal leider nicht Kalifornien (ach…war das schön), sondern Florida…

  • Lieschen Müller sagt:

    Hallo Hannah,

    an Edelstahl als Lunchbox hatte ich noch gar nicht gedacht und genauso wenig daran, dass man auch dabei mal auf Nachhaltigkeit achten könnte. Eigentlich mittlerweile ja bei jedem Thema ein Aspekt, der nicht mehr vernachlässigt werden sollte. Allerdings finde ich die Metallboxen nicht so sehr praktisch, da nicht mikrowellentauglich. Bei Salat war ich lange auf der Suche nach einem Modell, dass genau das bietet, was ich brauche: Ein großes Fach für den Salat, mehrere Kleine für Beilagen und eine extra Dose für das Dressing. Ich habe jetzt die Bentgo Salad und bin voll zufrieden. Einzig die Dose für das Dressing ist nicht spülmaschienenfest, aber das hat man auch schnell mit der Hand gemacht.
    Die Dose von Zuperzozial ist ja mal echt faszinierend, aber die Tatsache, dass es biologisch abbaubar ist, würde mir Sorgen bereiten, dass einige Inhaltsstoffe schnell mal ins Essen diffundieren könnten.

    Liebe Grüße,
    das Lieschen

  • Jenny sagt:

    Die Edelstahlboxen sind RICHTIG schön und sehen auch vom Vormat her optimal aus. Allerdings ist der fehlende Dichtungsring wirklich ein großes Minus bei solchen Dosen, da ich auch oft mein Porridge mit Obst darin transportiere.

    Liebe Grüße
    Jenny

  • Maria sagt:

    Toller Post :-) Da haben sich die Hersteller wirklich mal Gedanken gemacht, das finde ich super! Bin auch auf der Suche nach ein paar neuen Dosen, jetzt weiß ich genau, was ich mir anschauen sollte. Danke für die tollen Tipps :-)

  • Kathi sagt:

    Die ECO Boxen sind ja super edel und schön! Ich suche sowieso nach unterteilten Boxen, die sind einfach sehr praktisch. Schade ist natürlich, dass sie nicht ganz auslaufsicher sind, nichts ist unangenehmer, als wenn die ganze Tasche nach Essen riecht. Ein riesen Pluspunkt ist aber auf jeden Fall auch die Nachhaltigkeit – finde ich ganz toll!!

    Liebe Grüße
    Kathi

  • Cleaneater sagt:

    Hallo Hannah,
    erstmal großes Lob für deine Vorstellung der Boxen. Die Bilder sind toll geworden und die Boxen sind sehr schön. Allerdings geht es mir ähnlich wie Jenny: Wenn man flüssige Sachen transportiert (Und das ist bei Mittagessen etc. nunmal der Fall) dann greife ich eher auf Tupperdoesen oder Glasschüsseln mit Dichtungsring zurück. Wenn die Metalldosen allerdings schön sicher gelagert werden und nichts umkippt spricht natürlich nichts dagegen.

    Liebe Grüße :)

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