Der letzte Stop unserer Hochzeitsreise: Seattle

Heute berichte ich euch vom letzten Stop unserer Hochzeitsreise: Seattle. Noch einmal zur Orientierung: Wir flogen von Hamburg zunächst nach Frankfurt. Von Frankfurt aus nach San Francisco, wo wir erst einige Tage verbrachten, bevor wir unseren Roadtrip in den Yosemite Nationalpark und von dort aus zurück an die Westküste bis nach LA starteten. Von LA aus flogen wir weiter nach Hawaii und verbrachten eine wunderbare Woche in Honolulu. Von Honolulu aus flogen wir dann zunächst zurück nach San Francisco, wo ich endlich die Gelegenheit hatte, mir den Yogaraum einmal anzuschauen, von dem ich schon so viel gelesen hatte (beim Hinflug war das nicht möglich):

Yoga Romm SFO Airport1

Yoga Romm SFO Airport2

Yoga Romm SFO Airport3

Nach einem sehr kurzen Aufenthalt in SF flogen wir direkt weiter nach Seattle – dem letzten Stop unserer Reise. Vor der Reise habe ich noch gewettet, dass unser Gepäck bei all dem Umsteigen doch nur verloren gehen kann – und das einzige, was ich am Ende der Reise verloren habe, war meine Jacke, die ich beim Landen in Frankfurt dummerweise im Flugzeug vergessen (und nie wieder bekommen) habe. Auf dem Hinweg flogen wir von Frankfurt nach San Francisco mit dem A380 – schon alleine das war ein unglaublicher Start in die Flitterwochen. Dies nur noch einmal als kurzer Überblick, da mich einige danach gefragt haben.

Zurück zu unserem letzten Stop, Seattle: Hier haben wir zwei Nächte verbracht und hatten einen ganzen Tag zur Verfügung, um die Stadt zu erkunden. Auf den kurzen Stop in Seattle freute sich insbesondere mein Mann – für mich hingegen war dies eher ein „na gut, hier müssen wir halt noch zwei Nächte bleiben, weil wir von Seattle aus zurück nach Deutschland fliegen“. Mein Mann freute sich insbesondere deshalb auf Seattle, weil wir via Airbnb bei einem älteren Ehepaar wohnten, das ihm sehr sympathisch war.

Und mein Mann behielt recht: Der Stop in Seattle war wunderschön – nicht nur die Stadt hat uns sehr gut gefallen, sondern auch unsere Gastgeber Don und Sue waren unglaublich nett. Wir waren jedoch leider vorerst ihre letzten Gäste, da die beiden demnächst aus Seattle wegziehen werden.

Von unseren Gastgebern bekamen wir sehr viele Informationen und Tipps zu unserem Tag in Seattle. Die beiden haben uns sogar einen Tisch in ihrem Lieblingsrestaurant reserviert. Das Essen dort war ein sehr, sehr schöner Abschluss unserer Reise. Aber dazu später mehr. An dem Tag, den wir komplett zur Verfügung hatten, fand nachmittags, als wir die Stadt erkundeten, ein Spiel der Seattle Seahawks statt. Das war sehr praktisch, denn so war quasi niemand in der Stadt unterwegs. 

Zunächst gingen wir zum Pike Place Market, der sehr bekannt ist. Der Markt ist teils überdacht und es gibt dort viele Marktstände, frischen Fisch, Bäcker, Gaststätten und Blumen.

Pike Place Market Seattle

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Pike Place Market Seattle6

Kaltgepresste Säfte und Smoothies gab es in jeder Stadt, die wir besucht haben –
so auch in Seattle.

Pike Place Market Seattle3

Starbucks Pike Place Market Seattle

Starbucks gab’s natürlich auch. Diese Filiale ist direkt gegenüber vom Pike Place Market. Dass diese Filiale irgendetwas besonderes sein muss, haben wir schon am Logo gesehen und daran, dass der Laden sehr voll war. Wir wunderten uns, weshalb die Menschen hier Schlange standen, um einen Kaffee zu bekommen – während die anderen Filialen (und davon gibt es auch in Seattle sehr, sehr viele!) nicht ansatzweise so gut besucht waren. Ich habe gerade beim Schreiben des Artikels erst herausgefunden, was das Besondere an dieser Filiale ist: „Dieser Eckladen in Seattle befindet sich direkt am Eingang zum historischen Pike Place Market – einem Ort voller Geschichte und großer Bedeutung für Starbucks und für Seattle. Schließlich öffnete hier 1971 der allererste Starbucks seine Pforten.“ – So steht es auf der offiziellen Starbucks-Seite. Na klasse, hätten wir das mal eher gewusst! ;-) So haben wir unseren Kaffee in einer stinknormalen Filiale zwei Straßen weiter getrunken.

Pike Place Market Seattle2

Seattle Harbour

Hafen von Seattle

Auch das Space Needle, das für die Weltausstellung 1962 erbaut wurde, wollten wir besichtigen, aber da das Wetter an diesem Tag so schlecht war, und wir nichts hätten sehen können, verwarfen wir diesen Plan. Auch Essen konnten wir dort nicht – als mein Mann schon vor unserem Urlaub einen Tisch für uns in dem drehbaren Restaurant reservieren wollte, war bereits alles ausgebucht. So haben wir uns hier nur die Umgebung angeschaut:

IMG_3558

Seattle1

Abends aßen wir dann im Salty’s, in dem Don und Sue uns einen Tisch reserviert hatten. Wir hätten es nicht besser treffen können! In den drei Wochen unserer Reise wurden wir immer wieder gefragt, wo wir herkommen und was wir machen. Wir haben immer erzählt, dass die Reise unser honeymoon ist. Alleine deswegen haben wir sehr oft Extras bekommen – im Salty’s beispielsweise den besten Platz im Restaurant mit atemberaubenden Blick auf Seattle:

Seattle2

Nicht nur der Ausblick war wunderschön, sondern auch das Essen war grandios! Wenn ihr einmal in Seattle seid, kann ich euch nur empfehlen, einen Stop im Salty’s zu machen. 

Am nächsten Tag machten wir noch einen Spaziergang durch den Lincoln Park und fuhren  anschließend zum Flughafen. Von Seattle aus ging es dann erst nach Frankfurt und von dort aus wieder nach Hamburg. Hier flogen wir gerade über Kanada:

Kanada

Ich glaube, ich muss es nicht noch einmal betonen, aber diese Reise war unsere absolute Traumreise, an die ich noch immer jeden Tag zurück denke. Und das, obwohl wir mittlerweile schon 9 Wochen (so verrückt!!!) wieder in Hamburg sind. Wir wollen jedenfalls so schnell wie möglich zurück in die USA! :-)

Hier sind noch einmal alle Beiträge zu unserer Reise:

2 Kommentare
  1. Geli
    Geli says:

    Liebe Hannah,

    deine USA-Posts waren alle super interessant und haben richtig Lust auf Amerika gemacht. Ich find’s auch toll, dass ihr so gute Erfahrungen mit Airbnb gemacht habt. Bisher habe ich darüber noch nichts gebucht, aber das Konzept liebe ich.

    Liebe Grüße,
    Geli

    Antworten
    • Hannah Frey
      Hannah Frey says:

      Hallo Geli,
      danke dir, das freut mich sehr! Ich würde auch am liebsten direkt wieder zurück! Wir haben nicht nur gute Erfahrungen mit Airbnb gemacht, unsere Unterkunft in Los Angeles war überhaupt nicht gut (sehr dreckig, trotz 1A Lage in Beverly Hills). Aber sonst hatten wir wirklich Glück und würden unsere Unterkünfte auch immer wieder über Airbnb buchen, da wir so viel mehr Kontakt zu den Einheimischen hatten.
      Liebe Grüße,
      Hannah

      Antworten

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