Urlaub auf Hawaii: Besuch der Dole-Plantage

WERBUNG Nachdem ich euch in dieser Woche schon meine Clean-Eating-Tipps für Hawaii gezeigt habe, geht es heute mit einem weiteren Highlight weiter. Gemeinsam mit meinem Mann habe ich die Dole-Plantage im Herzen von O’ahu besichtigt. Im April habe ich Dole bereits im Rahmen des Dole Energy-Days in Hamburg näher kennengelernt. Dabei habe ich schon einiges über den Ananasanbau erfahren und freute mich umso mehr, dass wir von Dole eingeladen wurden, die Plantage zu besuchen.


Dole Plantation Hawaii

Vor Ort gab es 4 Highlights: Da wären als erstes der „Pineapple Express“, eine Bahn, mit der man eine Fahrt durch einen Teil der Plantage machen kann, ein Spaziergang durch den sehr schön angelegten Garten, unsere Tour durch das Ananas-Labyrinth und der Besuch im Restaurant, in dem alle Gerichte Ananas enthalten. Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, dass wir uns (vor allem wegen des Pineapple Express und des Labyrinths) wie kleine Kinder auf den Tag auf der Plantage gefreut haben! ;-)

Dole Hannah

Fahrt mit dem Pineapple Express

Auf die Fahrt mit dem Pineapple Express haben wir uns besonders gefreut. Der Pineapple Express ist ein Zug, mit dem wir eine 20-minütige Fahrt durch die Plantage unternahmen. Unterwegs gab es von der Zugführerin einige Informationen zur Plantage und zum Ananasanbau.

Dole Pineapple Express2

Dole Pineapple Express1

Dole Pineapple Express Karten

Dass sich die Dole Plantation auf Hawaii befindet, ist nämlich kein Zufall. Denn obwohl die meisten Ananas heute in Costa Rica, Thailand, auf den Philippinen, in Honduras und Ecuador angebaut werden, hat der industrielle Ananasanbau seine Wurzeln auf Hawaii. Hier begann Anfang des 19. Jahrhunderts die Mechanisierung von Anbau und Ernte der Ananas sowie die anschließende industrielle Verarbeitung (beispielsweise das Abfüllen der Ananas in Konserven). Die 1901 von James Dole gegründete Hawaiian Pineapple Company tat sich später mit Castle and Cooke und der honduranischen Standard Fruit Company zusammen, woraus die Dole Food Company entstand.

Die Rundfahrt war nicht nur lehrreich, sondern auch sehr schön, denn die Anlage ist ganz toll angebaut:

Dole Pineapple Express3Leider wurden die Ananas auf der Plantage bereits einige Wochen vor unserem Besuch geerntet:

Dole Ananas Anbau2

…aber an anderer Stelle konnten wir noch sehen, wie die Früchte wachsen:

Dole Ananas Anbau1

Uns war übrigens neu, dass die Ananas terrestrisch wächst, was bedeutet, dass ihr Stamm im Boden wurzelt. Auf großen Feldern wachsen die Früchte ganze 15 Monate, bis sie geerntet werden! Die Ananas wächst am besten in tropischen Gebieten mit bis zu 60% Luftfeuchtigkeit bei 25-30°C – und diese sind auf Hawaii in jedem Fall gegeben. Mein Mann hat immer wieder gesagt, dass ihm die „trockenen“ 40°C in Los Angeles viel lieber waren, als die 30°C mit hoher Luftfeuchtigkeit auf Hawaii – das tropische Klima war deutlich zu spüren.

Neben Ananas werden auf der Dole-Plantage unter anderem auch Kokosnüsse, Kakao, Bananen, Papayas und Zuckerrohr angebaut. Ich finde es ja total spannend, solche Pflanzen, die in Deutschland nicht wachsen, dann einmal „live“ zu sehen! Etwas schade fand ich jedoch, dass wir bei der Rundfahrt mit dem Pineapple Express nicht anhalten und aussteigen konnten. Ich hätte mir gerne die eine oder andere Pflanze auch mal aus der Nähe angeschaut! :-) Dafür gab es dann aber die „Plantation Garden Tour“, also unser Spaziergang durch den Plantagen-Garten, die wir im Anschluss gemacht haben – hier waren aber leider nicht alle Pflanzen zu sehen, die wir mit dem Pineapple Express sahen. Dafür aber viele andere!

Plantation Garden Tour

Die Tour durch den Pflanzengarten konnte mit einem Audio Tour Guide gemacht werden. Wir haben aber weitestgehend darauf verzichtet und lieber die Natur auf uns wirken lassen und stattdessen die Hinweisschilder gelesen. Neben Ananas und Bananen gab es einen Hibiskusgarten und viele, viele weitere einheimische Pflanzen.

Dole Garden Plantation

Ananas Dole1

Bananen Dole

Dole Garden Plantation1

Dole Garden Plantation2

Dole Garden Plantation3Gummibaum – riesengroß und „live“ sehr faszinierend!

Dole Garden Plantation4

Dole Garden Plantation5

Ananas-Labyrinth

Auch auf das Labyrinth haben wir uns sehr gefreut! Im Jahr 2008 war das Dole-Labyrinth das weltgrößte Labyrinth und stand sogar im Guiness Buch der Rekorde! Der Ehrgeiz meines Mannes war geweckt (und das Kind in ihm ;-)), als die Frau am Einlass uns erklärte, dass die 8 Stationen, die wir finden mussten, in durchschnittlich 45 Minuten abgestempelt werden. Also ließen natürlich auch wir unsere Zeit messen!

Dole Pineapple Garden Maze

Weshalb das Labyrinth „Ananas-Labyrinth“ heißt, seht ihr hier:

Ananas Plantage

Dole Pineapple Garden Maze1

Dole Pineapple Garden Maze3

Um zu zeigen, dass wir alle 8 dieser Stationen erreicht haben, mussten wir an jedem Punkt unsere Karten ausmalen:

Dole Pineapple Garden Maze2

Dole Pineapple Garden Maze4

Dole Pineapple Garden Maze5

Am Ende haben wir die 8 Stationen in nur 30 Minuten gefunden – ein großer Spaß! :-)

Das Ananas-Restaurant

Anschließend besuchten wir noch das Restaurant mit angegliedertem Shop. Im Restaurant gab es nahezu unendlich viele Gerichte, die Ananas enthielten. Auch das fand ich sehr spannend, denn die Hawaiianer beziehen die Ananas kulinarisch ganz anders ein, als wir. Von Toast Hawaii oder Pizza Hawaii keine Spur! Da es an diesem Tag sehr warm war, entschieden wir uns für Ananas-Eis (Dole Whip) und Ananassaft, eine leckere (aber leider sehr süße) Kombination!

Ananas Eis

Im Souvenirshop gab es dann schließlich alles rund um die Ananas zu kaufen. Ananassaft, Wein aus Ananas, Marmelade, natürlich auch frische Ananas…

Ananas Dole2

… aber auch viele verrückte Dinge, zum Beispiel Hundeleckerlis mit Ananas! :-D

Hundefutter Ananas

Insgesamt haben wir übrigens ungefähr 4 Stunden auf der Dole-Plantage verbracht. Von Honolulu aus sind wir an diesem Tag noch weiter nach Haleiwa gefahren – die Dole Plantage liegt genau zwischen der Hauptstadt und dem North Shore.

Dole Plantation
64-1550 Kamehameha Hwy.
Wahiawa, HI 96786

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Dole.

3 Comments

  • Schöne tropische Bilder! Ich denke mir ginge es wie deinem Mann, mir wäre trockene Hitze auch lieber ;)

    Ich habe gehört dass Annanas sehr anfällig sind was Pflanzenschutzmittel angeht und daher gar nicht viel gespritzt weren können.
    Weißt du da genaueres darüber?

    lg
    iris

    • Hannah Frey sagt:

      Hallo Iris,

      danke dir! Mir war die tropische Hitze lieber :-D Dass Ananas anfällig bzgl. Pflanzenschutzmitteln sind, habe ich auch schon einmal gehört; genaueres kann ich dir da aber leider nicht zu sagen. Ich weiß nur, dass Dole auf den Plantagen sowohl Bio-Obst wie auch konventionelles Obst anbaut. Ich mache mich da aber gerne noch einmal schlau :-)

      Viele Grüße,
      Hannah

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