Buchtipp: Vegetarisch, basisch, gut!

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Während der ersten Tage der Fastenzeit ist mir immer wieder ein Ernährungsthema ins Auge gesprungen: Die basische Ernährung. Für mich hörte sich dies erst einmal ziemlich altbacken (alleine vom Begriff her) an und beim Lesen des Wikipedia-Beitrags wurden meine Zweifel nur gestärkt. Denn es gibt keine wissenschaftlichen Nachweise dafür, dass ein Gleichgewicht zwischen säure- und basenbildenden Lebensmitteln die Gesundheit tatsächlich verbessern kann (abgesehen von den Effekten, die durch eine „normale“ gesunde Ernährung sowieso auftreten). Die basische Ernährung beruht darauf, dass der Körper durch zu viele säureproduzierende Lebensmittel „übersäuert“, was den Säure-Basen-Haushalt des Körpers aus dem Gleichgewicht bringt. Diese Übersäuerung soll auf Dauer negative Folgen für die Gesundheit haben. Ernährt man sich hingegen basisch, kommt der Körper wieder ins Gleichgewicht. Dies ist nur eine kurze Erklärung, worum es überhaupt geht.

Vegetarisch basisch gut 1

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sagt dazu sogar: „Eine basenüberschüssige Kost bringt keine nachweisbaren gesundheitlichen Vorteile. Eine Übersäuerung des Körpers ist beim Gesunden nicht zu befürchten, da Puffersysteme den Säure-Basen-Spiegel im Blut und Gewebe konstant halten. Zu einer Azidose (Übersäuerung) kann es z.B. bei einer Stoffwechselentgleisung beim Diabetes mellitus kommen.“

Somit war auch ich zunächst – wie oben schon geschrieben – etwas skeptisch. Dann fielen mir aber zwei Kochbücher in die Hand, die ich schon länger in meinem Regal stehen habe, die bisher aber kaum Beachtung fanden. Ich rede von den Kochbüchern von Natasha Corrett und Vicki Edgson und ihren Büchern „Vegetarisch basisch gut“ („Honestly Healthy“ im Originaltitel). Die Bücher „Vegetarisch basisch gut – Schlank und vital mit 100 einfachen basischen Rezepten“* und „Vegetarisch basisch gut für jeden Tag – Über 100 neue basische Rezepte“* haben mich vom ersten Blick ins Buch an überzeugt!

Vegetarisch basisch gut 2

Die Rezepte passen ins Clean-Eating-Konzept (welches ich der basischen Ernährung vorziehe). Gekocht wird ohne Kuhmilch (ist beim Clean Eating „erlaubt“) und auf Weizen (wäre beim Clean Eating nur in der Vollkornvariante in Ordnung) und auf Zucker (beim Clean Eating ebenfalls tabu). Es sind sehr viele wahnsinnig leckere Rezepte enthalten. Einige Beispiele: Buchweizen-Pfannkuchen mit Blaubeerkompott, Rote-Bete-Feta-Risotto, zartschmelzende Donuts, Tomaten-Kastanien-Tarte oder der Quinoa-Grünkohl-Rote-Bete-Salat mit Sesam. Schon allein beim Lesen der Rezepte und dem Anblick der Fotos in den Büchern läuft mir das Wasser im Mund zusammen.

Vegetarisch basisch gut 3

Ob ihr euch für die basische Ernährung interessiert, oder nicht: Beide Bücher kann ich euch in jedem Fall wärmstens ans Herz legen! Und auch den Blog der Autorinnen, Honestly Healthy, kann ich nur empfehlen!

Habt ihr Erfahrungen mit basischer Ernährung gemacht? Dann freue ich mich, wenn ihr mir davon berichtet!

7 Kommentare
  1. Jenny
    Jenny says:

    Hallo :)
    Meiner Mama wurde eine basische Ernährung vom Arzt empfohlen mit der Begründung, dass sie vor allem tierische Einflüsse dabei weglassen würde. Sie leidet unter einem Bakterium was immer wieder durch extreme Krankheiten zum Ausbruch kommt, seit fast zwei Jahren nimmt sie täglich Antibiotikum um dieses zu bekämpfen.
    Allerdings konnte sie mit der basischen Ernährung nur wenig anfangen und hat sich mehr in der veganen Küche umgeschaut.
    Liebe Grüße
    Jenny

    Antworten
  2. Samira | Baustrahler & Ginger Ale
    Samira | Baustrahler & Ginger Ale says:

    Hallöchen, ich beschäftige mich gerade aktuell auch stark mit dem Thema basische Ernährung und auch wenn es noch keine wissenschaftlichen Studien dazu gibt, ist es so, dass bei einer Vielzahl an Erkrankungen welche in den letzten Jahren immer mehr auftreten eine akute Übersäuerung vorliegt welche mit einer gezielt säurearmen Ernährung mit beeinflusst werden kann.

    Ob die Erfolge viel größer sind, als bei einer „normalen“ abwechslungsreichen Ernährung ist natürlich unklar, aber auf jeden Fall etwas auf das sich lohnt zu achten, vor allem wenn bereits die ein oder andere Erkrankung vorliegt.

    Liebe Grüße, Samira

    ps: die Bücher klingen gut und die Bilder wirklich vielversprechend.

    Antworten
  3. Alex Triebe
    Alex Triebe says:

    Toller Beitrag, überlege mir schon länger die beiden Bücher zuzulegen, du hast mich jetzt dann wohl überzeugt :)
    Zum Thema basische Ernährung kann ich nur sagen, das es für mich DIE Ernährungsweise. Ich ernähre mich seit fast einem Jahr (mit ein paar Ausnahmen natürlich) so gut es geht basisch. Ich habe so nicht nur knapp 15 Kilo verloren, sondern alle Lebensmittelunverträglichkeiten, sowie der sensible Magen-Darmtrakt sind ade. Ich fühle mich unglaublich fit und vital und meine Werte für Darm, Nieren & Magen sind NACHWEISBAR in bester Form, im Vergleich zu vorher. Ich hab mich vorher keinesfalls schlecht ernährt, bin seit knapp 10 Jahren Vegetarier und viel Obst, Gemüse, wenig Zucker und co. waren schon lange angesagt.
    Ich verstehe deine Zweifel, aber letztlich hat mich die Tatsache überzeugt, das der Körper ca. 90% der Menschen übersäuert ist (ganz im Gegenteil zu dem was die „deutsche Gesellschaft für Ernährung“ sagt. Was viele auch nicht wissen, die Übersäuerung steht immer am Anfang, und viele spüren im Körper noch gar keine Auswirkungen. Die Folgen sind viele Krankheiten, wie Arthritis, Arthrose, sogar teilweise Rheuma, Bluthochdruck, Magen/ Darmbeschwerden oder sogar Schlaganfälle. Und das erschreckend, Krebszellen wachsen fast ausschließlich auf saurem Milieu, und dieser Fakt hat bei mir zu einem völligen Umdenken geführt!

    Danke für den schönen Artikel
    Alex

    Antworten
  4. Christin
    Christin says:

    Hallo,

    ich habe mich auch schon mit dem Thema basische Ernährung beschäftigt und mal meinen Arzt gefragt. Der wusste darüber zwar nicht, aber als ich ihn gefragt hatte, ob man damit abnehmen kann, hatte er keine Bedenken nach dem was ich ihm darüber erzählt hatte. Das Kochbuch hört sich super an und ist gar nicht so teuer auf amazon. Danke für den Tipp :)

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  5. Pia
    Pia says:

    Auch wir (meine Familie) sind Verfechter der basischen Ernährung und Lebensweise. Toller Beitrag. Das Buch: „Vegetarisch, Basisch, Gut“ kannte ich noch gar nicht. Danke dafür! :)

    Antworten
  6. Michael
    Michael says:

    Hallo und vielen Dank für diesen Beitrag, ich kann mir gut vorstellen, dass es mittel- bis langfristige Auswirkungen auf den Körper haben kann, wenn dieser dauerhaft übersäuert ist, von daher halte ich das Konzept der basischen Ernährung für einen schlauen Ansatz. Die Frage ist natürlich, ob das Dauerhaft, aufgrund der eigenen Gewohnheiten auch langfristig durchzuhalten ist. Aber vielleicht ist auch hier der Weg das Ziel und es hilft schon den Körper nicht unter Dauerbesäurung zu halten.

    Antworten
  7. Lena
    Lena says:

    Hallo Hannah,
    ich habe das Buch Zuhause und habe auch viele Rezepte nachbereitet.
    Ich finde das die Basische Ernährung nicht nur für die Gewichtsabnahme geeignet ist, denn es gibt sehr leckere Rezepte mit denen man einfach gesund leben kann. :) Ich finde das gesunde Ernährung unglaublich wichtig ist und für mich persönlich zum Leben dazu gehört.
    Ich liebe deinen Blog. :)

    Liebe Grüße

    Antworten

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