Rezept: Wirsingchips mit Käsegeschmack (vegan)

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Vor einigen Wochen habe ich euch hier auf Instagram die veganen Wirsingchips mit Käsegeschmack der Firma Heimatgut gezeigt, die ich bei veganz gekauft habe. Die Chips haben mir sehr gut geschmeckt, auf Dauer wären sie mir aber definitiv zu teuer. Da sie aber ideal sind, um abends nebenbei was gesundes auf dem Sofa zu knabbern (genau wie Grünkohl-Chips oder andere Gemüse-Chips), habe ich selbst ein wenig herum experimentiert und die Wirsingchips in der heimischen Küche nachgemacht.

Wirsingchips vegan Käse

Mit meinem letzten Versuch, Käsegeschmack zu veganisieren, war ich noch nicht ganz zufrieden. Weil mir das Experimentieren aber einfach sehr viel Spaß macht, habe ich mich nun noch einmal daran gewagt. Dieses Mal mit Hefeflocken. Mein Fazit nehme ich direkt vorweg: der Käsegeschmack war bei den gekauften Wirsingchips von Heimatgut intensiver. Da konnte sogar mein Mann kaum glauben, dass die Chips vegan waren. Bei meinem Versuch war der „Käsegeschmack“ nicht so stark, aber auch hier hat mir die Version wieder gut geschmeckt.

Um die Wirsingchips rohköstlich herzustellen, verwende ich mein Dörrgerät*. Da es aber einige Stunden dauert, bis die Chips damit trocken wurden, ist die Frage, ob es hier tatsächlich eine Ersparnis gegenüber den gekauften Wirsingchips gibt. Die Chips können auch im normalen Ofen hergestellt werden – sind dann aber eben nicht rohköstlich. Die Vorteile der rohköstlichen Herstellung: Rohe Nahrung gilt als „besonders gesund“, da sie nicht über 42°C erhitzt wird. Denn durch die schonende Trocknung bleiben die Nährstoffe erhalten. Auch hitzeempfindliche Stoffe wie sekundäre Pflanzenstoffe werden so nicht zerstört. Beim Erhitzen von Lebensmitteln über 42°C werden hingegen viele Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme zerstört, weshalb die Rohkostküche ohne kochen, backen und braten auskommt.

Wirsingchips mit Käsegeschmack (vegan)
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Wirsingchips mit Käsegeschmack (vegan)
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Portionen Vorbereitung Kochzeit
2 10Minuten 360Minuten
Portionen Vorbereitung
2 10Minuten
Kochzeit
360Minuten
Zutaten
Portionen:
Zutaten
Portionen:
Anleitungen
  1. Wer keinen Hochleistungsmixer* hat, weicht die Cashew- und Sonnenblumenkerne 3-4 Stunden in Wasser ein.
  2. Die Wirsingblätter vom Strunk abtrennen, in Stücke reißen und waschen.
  3. Für die "Käsesauce" die Cashewkerne mit den Sonnenblumenkernen, 125 ml Wasser, dem Zitronensaft, den Hefeflocken, dem Meersalz und dem Paprikapulver mixen.
  4. In einer großen Schüssel die Wirsingstücke in die "Käsesauce" einmassieren.
  5. Die Wirsingstücke nebeneinander im Dörrgerät verteilen. Die Stücke dürfen sich nicht überlappen.
  6. Bei 42°C 6-8 Stunden dörren.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen! :-)

8 Kommentare
  1. i-like-shoes
    i-like-shoes says:

    Das ist ja cool! Ich probier auch gerne solche Sachen aus, aber Wirsingchips hab ich noch nie probiert. Hab ich gleich mal notiert :D Was zum Knabbern auf der Couch brauch ich nämlich auch immer -.-

    Antworten
  2. Bettina Halbach
    Bettina Halbach says:

    Hallo, ich habe deine Wirsingchips jetzt mal probiert, die sind wirklich sehr lecker, eine echte Alternative zu den industriell hergestellten Kartoffelchips (den Supermarkt Veganz kenne ich nur vom Hörensagen, leider, das wäre mein Traum, dort mal zu stöbern und einzukaufen) – ich denke: Nur, wenn ich mich um meine Ernährung selber kümmere statt sich die Industrie kümmern zu lassen weiß ich, was ich habe und lerne den Wert der Lebensmittel auch ganz anders zu schätzen lieben Gruss Bettina

    Antworten
    • Hannah Frey
      Hannah Frey says:

      Hallo Daniel,

      weil die Chips im Dörrgerät rohköstlich zubereitet werden, sprich es bleiben mehr Nährstoffe erhalten. Im Backofen geht’s aber natürlich auch.

      Viele Grüße,
      Hannah

      Antworten

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  1. […] lässt sich ein herzhaft-knuspriger Snack zubereiten, wie unsere Blogger-Kollegin Hannah Frey mit diesem Rezept […]

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