Gesunde Gewohnheiten in den Alltag integrieren und gute Vorsätze umsetzen

Elf Tage sind seit Silvester schon wieder vergangen. Ich habe leider momentan viel zu wenig Zeit für den Blog und bin froh, wenn der Monat vorbei ist, denn dann ist ein großes Projekt abgeschlossen und ich habe wieder etwas mehr Zeit. Wie sieht es nach elf Tagen mit euren guten Vorsätzen aus? Seid ihr noch dabei? Viele von euch haben sich zum Jahreswechsel vorgenommen, gesunde Gewohnheiten in ihren Alltag zu integrieren. Mehr Sport treiben, gesünder essen und das ein oder andere Kilo abnehmen sind die Klassiker. Und selbst wenn eure Vorsätze andere sind, eins ist vielen gemein: sie werden nicht umgesetzt. Schon wenige Tage nach Silvester sind die guten Vorsätze passé und die alten Gewohnheiten machen sich wieder breit (und damit auch das schlechte Gewissen!). Deshalb dachte ich mir: ein wenig Motivation kann ja nicht schaden! Deshalb geht es in diesem Beitrag darum, wie ihr eure Ziele und den Vorsatz, ein gesundes Leben zu leben, erreicht!where_the_magic_happens_comfort_zone

1. Visualisiere deine Ziele!

Machen wir uns nichts vor: es ist einfach und bequemer, abends auf der Couch zu liegen, als im Fitnessstudio zu schwitzen. Es geht schneller, Essen beim Lieferservice zu bestellen oder im Restaurant zu essen, als selbst zu Hause zu kochen. Schlechte Gewohnheiten kannst du brechen, indem du dir die Langzeitauswirkungen bewusst machst. Visualisiere dir, wie du dich fühlen und wie du aussehen möchtest. Motivation findest du auf Instagram und Pinterest zuhauf. Stell dir vor, wie du in einem Jahr aussiehst und dich fühlst, wenn du an deinen Zielen arbeitest. Oder wie du dich fühlst und aussiehst, wenn du nicht daran arbeitest. Schreibe deine Ziele außerdem auf einen oder mehrere Zettel und hänge sie dort auf, wo du sie immer wieder siehst. Das hilft dir dabei, dich auf deine Ziele zu fokussieren und macht dir immer wieder bewusst, weshalb du etwas verändern möchtest.

2. Schritt für Schritt zum Ziel!

Couch oder Sport? Lieferservice oder selber kochen? Wie ihr wisst, ernähre ich mich nicht zu 100% clean. Ich esse gerne auswärts und dass ich auch einer Pizza oder einem Stück Kuchen ab und an nicht abgeneigt bin, zeige ich euch regelmäßig auf Instagram. Es muss auch gar nicht immer ein „entweder oder“ sein. Das Leben soll ja auch noch Spaß machen und nicht aus Verboten bestehen! Meiner Meinung nach sind viele kleine Schritte, die dafür langfristig umgesetzt werden, viel besser, als direkt 100% zu geben, aber nach 2 Wochen das Handtuch zu werfen. Deshalb sind für mich „kleine Sünden“ vollkommen in Ordnung und ich versuche vielmehr, die richtige Balance zu finden. So habe ich mir beispielsweise angewöhnt, bevor ich abends schlafen gehe und nachdem ich mich auf dem Sofa ausgeruht habe, noch 10-15 Minuten Yoga einzuschieben. Es gibt immer mehr Lieferdienste, die auch gesundes Essen nach Hause bringen. Und wenn es doch eine Pizza oder ähnliches sein muss, kannst du immer noch einen Salat dazu bestellen und dir die halbe Pizza für den nächsten Tag aufheben.

3. Hab Spaß!

Es ist sehr hart bis unmöglich, gesunde Gewohnheiten in seinen Alltag zu integrieren, wenn das Ganze eine Qual ist und keinen Spaß macht. Ich koche sehr gerne, experimentiere liebend gerne mit verschiedenen Lebensmitteln und ernähre mich gerne gesund, deshalb fällt es mir auch nicht schwer. Ich liebe auch Sport und Bewegung. Such dir eine Sportart, die dir Spaß macht. Ob das Handball, Schwimmen oder Zumba ist, ist doch total egal, hauptsache, du machst Sport. Finde Spaß am kochen und an gesunder Ernährung. Denn dann wirst du überhaupt nicht daran denken, aufzugeben, und es wird dir viel leichter fallen, die gesunden Gewohnheiten in dein Leben zu integrieren!

4. Raus aus dem Teufelskreis!

Eins kennen wir wahrscheinlich alle: all unsere guten Vorsätze funktionieren solange, bis wir in Stress geraten. Dagegen gibt es sehr einfache, aber wirkungsvolle Tricks. Oberste Priorität ist in solchen Situationen, den Teufelskreis zu durchbrechen. Deshalb ist zunächst wichtig, Abstand vom Stressauslöser zu gewinnen. Also raus aus dem Raum voller Menschen, weg vom Telefon, Smartphone, dem Computer, oder was auch immer die Stressquelle war. Und erst einmal tief und beuwsst durchatmen. Danach sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Da die Nachfrage so groß ist, kommt zu diesem Thema demnächst noch ein extra Beitrag!

5. Halte durch!

Zähne putzen, Auto fahren oder abends den Fernseher einschalten: ein unbewusster „Autopilot“ in unserem Gehirn sorgt dafür, dass wir über diese Routinen überhaupt nicht mehr nachdenken, sondern sie einfach automatisch durchführen. Je eher wir gesunde Gewohnheiten erlernen, desto besser. Es dauert durchschnittlich 30 Tage, bis wir eine neue Gewohnheit verinnerlicht und unser Verhalten dauerhaft geändert haben. Auch wenn Widerstände in diesen 30 Tagen kommen: halte unbedingt durch! Du wirst sehen, dass deine neue, gesunde Gewohnheit schnell Teil deines Alltags und der „Autopilot“ aktiviert wird!

Weitere Tipps, wie die Neujahrsvorsätze funktionieren, habe ich für Sojola notiert.

In diesem Sinne: kommt raus aus eurer Komfortzone und ändert eure Gewohnheiten! Wie sieht es mit euren gesundheitlichen Zielen für 2015 aus? Seid ihr noch dran und was habt ihr euch vorgenommen?

1 Antwort
  1. Cathy
    Cathy says:

    Tag 27 … und noch immer nicht angefangen die guten Vorsätze umzusetzen.
    Dabei ist es ja eigentlich gar nicht schwer. Letztes Jahr um diese Zeit gelang mir das mit Leichtigkeit. Dieses Jahr komme ich gerade aus meiner stressigen Abschlussprüfung und habe die guten Vorsätze vor mir her geschoben.
    Jetzt habe ich allerdings keine Ausrede mehr und muss dem Schweinehund wohl oder übel in den Hintern treten. Da hilft es sehr deinen Artikel zu lesen und sich die einfach Tipps wieder in Erinnerung zu rufen. Jetzt nur noch umsetzen!

    Antworten

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Spam Schutz! Bitte löse: *