Meine Yoga-Routine

Als ich euch vor einigen Wochen gefragt habe, welche Themen euch interessieren, haben mir viele von euch geschrieben, dass sie mehr über Yoga lesen wollen. Insbesondere meine Yoga-Praxis im Alltag haben einige als Punkt genannt, über den sie gerne mehr erfahren würden. Wie hat sich meine Yoga-Routine durch meine Ausbildung zur Yoga-Lehrerin verändert?

Yoga Baum Hannah

Ein bisschen Yoga auf Ibiza :-)

Ich beginne einfach mal mit der Zeit vor meiner Ausbildung. Da ich damals eine Menge Geld für’s Fitnessstudio bezahlt habe, habe ich auch nur dort Kurse besucht (warum noch woanders zusätzlich Geld ausgeben?!). Im Holmes Place, wo ich Mitglied war, wird eine Vielzahl von verschiedenen Yoga-Richtungen angeboten, durch die mich geturnt habe. Irgendwann hatte ich dann „meine“ Kurse gefunden, in die ich regelmäßig 2-3 Mal pro Woche ging. Der Vorteil war hier für mich definitiv der kurze Weg – je kürzer der Weg, desto öfter geht man automatisch zum Yoga oder ins Fitnessstudio.

Seit Beginn der Ausbildung nehme ich die Unterrichtsstunden bei UNIT Yoga in Eppendorf. Auch hier in erster Linie, weil sie im Rahmen der Ausbildung inklusiv sind (warum in dem Jahr extra für’s Fitnessstudio bezahlen?!). Und die Lehrerinnen sind natürlich auch klasse! Der Nachteil ist für mich aber leider, dass das Studio weit entfernt ist. Und zwar ganze 6 km. Blöd vor allem, da es hier mitten in Hamburg Yoga-Studios in Massen gibt und ich auch viele Studios in meiner direkten Umgebung habe. Von Bikram über Forrest und Aerial Yoga wird in meinem Stadtteil alles angeboten. Diesen Luxus gibt es natürlich in vielen anderen Gegenden nicht. Auf dem Land ist das nächste Yoga-Studio wahrscheinlich oft 10km+ entfernt… ;-) Für diese 6 km zu UNIT bin ich aber leider 45 Min. pro Fahrt unterwegs. Bei 1,5 Stunden Yoga bin ich also 3 Stunden unterwegs – ätzend! Long story short: ich versuche, 1 Mal pro Woche zum Yoga zu gehen, obwohl der Weg weit ist. In ein näher gelegenes Studio würde ich aktuell versuchen, zwei Mal zu gehen, das wäre aktuell ideal für mich – aber ich habe keine Lust, doppelt zu bezahlen ;-). Nach der Ausbildung melde ich mich wahrscheinlich wieder im Fitnessstudio an, das ist für mich persönlich bequemer und einfacher.

Neben dem Unterricht versuche ich, jeden Tag 10 Minuten zu Hause zu üben. Einige Sonnengrüße am Morgen oder ein paar Flows am Abend und ich fühle mich direkt besser. Auch im Urlaub habe ich versucht, meine Yoga-Routine weiterzuführen. Ich übe entweder meine eigenen Flows oder schaue Online-Yoga-Videos. Meine Reiseyogamatte* habe ich immer dabei, wenn ich längere Zeit von zu Hause weg bin. Yoga mit Blick auf’s Meer – unbezahlbar, das sage ich euch! :-) Einmal pro Woche treffe mich außerdem mit meiner Lerngruppe, um das Unterrichten zu festigen. Hinzu kommt natürlich noch die Theorie, die gelernt werden will. Außerdem müssen wir Buchreporte schreiben, was natürlich auch Zeit in Anspruch nimmt. In manchen Wochen bekomme ich dieses Pensum besser, in manchen schlechter hin. Das ist für mich aber auch in Ordnung, ich mache mir bezogen auf die Ausbildung keinen Druck, sondern gebe mein Bestes – alles andere bringt nichts.

Durch die Ausbildung gehe ich aktuell leider seltener in die Klassen als vorher, da der Weg zu weit ist. Der entscheidende Unterschied ist aber, dass ich nun auch viel zu Hause mache, was vorher nicht der Fall war.

Nun interessiert mich natürlich auch eure Yoga-Routine: wie integriert ihr Yoga in euer Leben?

3 Comments

  • Sabina Gartler sagt:

    Hallo Hannah,

    kommt mir bekannt vor, ich versuche auch meine Routine an Kursen trotz zum Teil umständlicher Anfangswege etc. möglichst aufrecht zu erhalten. Wie motivierst du dich an den Tagen wo die Motivation nicht so ganz da ist dazu?

    P.S: Die „Menge Geld fürs Fitnesstudio“ dürfte sich ausgezahlt haben; ziemlich beneidenswerter Hintern ;)

    LG
    Sabina

  • mascha sagt:

    Hey,

    45 min für 6 km????? Selbst mit nem alten 3gang Rad doch locker gemütlich in 30 min zu schaffen, oder??
    Routine: feste Zeiten täglich einplanen hilft mir am besten, zb die erste halbe Std des Tages…
    lg
    m

    • Hannah Frey sagt:

      Ich fahre hier in der Stadt mit dem Rad nirgendwohin, wo ich es abschließen muss und nicht im Blick habe, weil es zu teuer ist, um geklaut zu werden ;-) Daher waren die 45 Min. auf den ÖPNV bezogen :-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Spam Schutz! Bitte löse: *