Laufen im Herbst – Kleidung und Motivation

Der Herbst ist bei mir unweigerlich mit Gemütlichkeit verbunden. Mit einer heißen Tasse Tee auf dem Sofa liegen, dabei ein Buch lesen und den Duft der neusten Yankee Candle genießen? Ich kann mir in der goldenen Jahreszeit fast nichts Schöneres vorstellen, als meinen Feierabend oder das Wochenende so zu verbringen. Die Realität sieht momentan aber leider etwas anders aus. Die Arbeitstage sind lang und die Wochenenden verplant. Neben dem Yoga ist das Laufen mein Ausgleich zum Arbeitsalltag. Aber je kühler es wird und je eher es abends dunkel wird, desto schwerer ist es, sich noch einmal aufzuraffen und in die Laufschuhe zu steigen.

LaufbekleidungGründe für’s Laufen im Herbst gibt es übrigens genug. Abgesehen davon, dass wir so fit bleiben, wird auch unser Immunsystem gestärkt, Erkältungen und Grippe wird vorgebeugt. Wenn die Tage „kürzer“ werden, stehen bei vielen Menschen die Winterdepressionen vor der Tür. Der Lichtmangel sorgt dafür, dass unser Körper weniger Serotonin („Glückshormon“) produziert. Beim Laufen an der frischen Luft werden jedoch Glückshormone freigesetzt und Stresshormone abgebaut. Als Folge fühlen wir uns nach dem Laufen ausgeglichener und entspannter. Denn Laufen baut automatisch Stress ab. Mir reichen diese Gründe schon aus, um auch im Herbst weiterhin die Laufschuhe zu schnüren – auch wenn es nicht immer einfach ist, den inneren Schweinehund zu besiegen. Aber ihr wisst ja: „Life begins at the end of your comfort zone!“ :-)

Beim Laufen im Herbst ist Funktionskleidung Pflicht. Während ich im Frühling und Sommer auch mal in Baumwollshirts laufe, sind diese im Herbst tabu. Baumwolle saugt den Schweiß auf und wir beginnen zu frieren. Im Frühling und Sommer ist das ja ganz angenehm, in der kühleren Jahreszeit eher nicht. Ich trage zum Laufen ein langärmliges, etwas dickeres Funktionsshirt und darüber eine ganz leichte Softshelljacke, die vor Wind und Regen schützt. Meine Laufhose ist eine Winterhose, die ich auch im Herbst schon trage. Im Winter ziehe ich dann einfach ein paar Lagen mehr an und zusätzlich noch Handschuhe und Mütze. Wichtig ist aber auch, sich nicht zu warm anzuziehen. Das fällt mir immer schwer, denn auf den ersten Metern, bis sich die Körpertemperatur erhöht hat, kann es doch noch ziemlich kalt sein. Grundsätzlich ist es bei mir übrigens immer so, dass mich neue Laufsachen immer motivieren, öfter zu laufen. Wer im Dunkeln läuft, sollte übrigens nicht komplett in schwarz laufen, so wie ich es oft mache (ich laufe meist morgens) – das ist dann nämlich mindestens genauso schlimm wie Fahrradfahrer, die im Dunkeln ohne Licht fahren.

Wem der Herbst trotzdem schon zu kalt zum Trainieren ist, der sollte drinnen trainieren: immer mehr Fitnessstudios bieten Mitgliedschaften an, die man monatlich wieder kündigen kann – eine gute Möglichkeit, wenn man nur während der kalten Jahreszeit auf dem Laufband laufen möchte.

Unter dem Link findet ihr noch ein paar Motivationstipps von mir. Und auch meine Bloggerkolleginnen aus Österreich  haben vor einiger Zeit tolle Beiträge zur Motivation zum Sport geschrieben: schaut doch mal bei Mirela, Vicky und Hannah vorbei!

4 Kommentare
  1. Tatjana R.
    Tatjana R. says:

    Ich war bis jetzt überhaupt kein Fan von Laufen, aber letzte Woche hab ich mir gedacht, dass ich es mal ausprobieren könnte. Da kommt dein Artikel gerade richtig :)

    Antworten

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