Meine liebsten vegetarischen & veganen Kochbücher

Vor einigen Wochen habe ich euch gefragt, ob ihr meine liebsten vegetarischen und veganen Kochbücher kennenlernen wollt – hier sind sie! Sechs Stück an der Zahl, die ich immer wieder gerne aufschlage, um mir Inspirationen zu holen. Zuerst zeige ich euch meine 3 vegetarischen Favoriten und anschließend meine 3 liebsten veganen Kochbücher. Viel Spaß beim Lesen!

Kochbücher__vegetarisch „Immer öfter vegetarisch“ von Ute-Marion Wilkesmann
„Immer öfter vegetarisch“ ist ein tolles Einsteigerbuch. Ich ernähre mich zwar schon über 12 Jahre vegetarisch, kann aus diesem Grundlagen-Buch aber dennoch einiges mitnehmen. Besonders gut gefallen mir zum Beispiel die „Haselnuss-Schnitten Manuta“ – gesunde Hanutas -, die Basics zu Nussmus und die Kuchen im Buch. Insgesamt sind über 170 Rezepte enthalten. Insbesondere denjenigen, die sich bisher nicht vegetarisch ernährt haben, aber vorhaben, weniger Fisch und Fleisch zu essen, kann ich dieses Buch* ans Herz legen.

„Vegetarisch! Das Goldene von GU“ von Adriane Andreas
„Das Goldene“ habe ich vor einigen Jahren von meinem Freund geschenkt bekommen, der mir daraus sogar ein Geburtstagsmenü gezaubert hat – das wir beide sehr lecker fanden. Besonders gerne mag ich die Ziegenkäse-Canapés, die Rucola-Käse-Creme und die gegrillten Crêpes-Saté. Insgesamt enthält „Das Goldene“*  über 440 Rezepte, von denen ich schon viele (teilweise mehrmals) nachgekocht habe. Auch dieses Buch und seine alltagstauglichen Rezepte kann ich nur empfehlen!

„Vegetarisch kochen für jeden Tag“ von Tanja Dusy
„Vegetarisch kochen für jeden Tag“ gehört eigentlich gar nicht mir, sondern meiner Mama. Wenn du das jetzt liest, Mama: ja, du bekommst es bald zurück. Aber vielleicht vergesse ich auch, es dir zurück zu geben, denn das Buch ist wirklich klasse! ;-) Ich mag zum Beispiel die Wraps mit Kichererbsen, Tomaten und Schafskäse, die Mais-Chili-Muffins und das Rote-Bete-Mohn-Risotto. Auch die Rezepte in diesem Buch* sind alltagstauglich, aber nicht langweilig.

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„La Veganista“ von Nicole Just
„La Veganista“ habe ich euch schon einmal kurz vorgestellt. Die Autorin will vermitteln, dass die vegane Küche keinesfalls Verzicht, sondern vielmehr unkomplizierten Genuss möchte. 100 Rezepte hat sie zusammengestellt. Besonders interessant finde ich daran, dass einige Rezepte veganisiert wurden. Zum Beispiel: Rührei (Rührtofu), veganes Schmalz, Zwiebel“mett“, „Gyros“-Wraps, Chili sin carne, „Gyros“-Medaillons, Königsberger Klopse und so weiter. Besonders gerne mag ich den Backkartoffelsalat und den Kartoffel-Sellerie-Stampf. Auch dieses Buch* kann ich nur empfehlen – auch, wenn man nicht vorhat, sich komplett vegan zu ernähren, sondern z.B. erst einmal weniger Fleisch essen möchte. Dann sind die „Fleisch-Austauschrezepte“ genau das Richtige!

„Vegane Superfood“ von Surdham Göb
„Vegane Superfoods“ ist ebenfalls ein sehr interessantes Kochbuch. Besonders interessant finde ich die Frühlingsrollen in Erdnusssauce, die Superfood Fudgeballs und die Spinat-Semmelknödel mit Pilzrahmsauce. Einen Infoteil zu Superfoods gibt es natürlich auch. Außerdem gefallen mir die Food-Fotos sehr gut. Ein Teil des Buches ist mir zwar etwas zu sehr von meiner eigenen Lebensweise entfernt, damit kann ich mich nicht identifizieren. Denn Surdham Göb lebt (auch) auf Bali, wo das Buch produziert wurde, viele der Bilder zeigen ihn in dieser Umgebung – die mit Hamburg City doch eher wenig zu tun hat. Dennoch: die Rezepte sind klasse und das ist, was zählt – daher kann ich auch „Vegane Superfoods“* besten Gewissens weiter empfehlen.

„Vegan kochen für alle“ von Björn Moschinski
Das Buch zog bei mir ein, nachdem ich Björn beim Sojola-Dinner* kennen gelernt habe. Wahrscheinlich hätte mich das Buch nicht interessiert und angesprochen, wenn ich ihn nicht persönlich getroffen hätte. Da er aber einen sehr sympathischen Eindruck hinterließ und viele interessante Aspekte der veganen Ernährung erzählt hat, die mir teilweise noch nicht bewusst waren, beschloss ich, mir seine Bücher anzuschauen. Nachdem das Essen beim Sojola-Dinner schon Bombe war, enttäuscht mich auch dieses Buch nicht. Besonders gut gefallen mir z.B. die Avocado-Gazpacho, die Linsenpfanne mit Tomate und Zucchini und auch den Russischen Zupfkuchen werde ich noch nachbacken. Auch „Vegan kochen für alle“* kann ich empfehlen!

Welches sind eure liebsten Kochbücher?
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit! :-)

7 Comments

  • Mama sagt:

    Schön wenn dir das Buch gefällt,trotzdem hätte ich es gerne irgendwann zurück, damit ich die Rezepte auch ausprobieren kann.
    LG Mama

  • Janna sagt:

    Liebe Hannah,

    vielen Dank für diese schöne Auswah!

    Ich kann die beiden Bücher von „Honestly Healthy“ noch sehr empfehlen. Es geht um vegetarisch-basische Ernährung mit unfassbar leckeren Rezepten, vieles auch vegan. Das erste Buch gibt es auch auf Deutsch, das zweite bisher nur auf Englisch.
    Das vegane Kochbuch des amerikanischen Blogs „Oh she glows“ Von Angela Liddon ist auch klasse. Sehr Kreative Rezepte und unglaublich lecker- bisher leider auch nur auf Englisch.

    Liebe Grüße, Janna

    • Hannah Frey sagt:

      Hallo Janna,

      danke für deine Tipps! Von den Büchern habe ich schon gelesen, aber eingezogen sind sie bisher bei mir noch nicht – ich schaue sie mir gleich aber nochmal an. Und befürchte, dass sie dann doch in meiner Kochbuchecke landen… :-)

      Liebe Grüße,
      Hannah

  • Vanessa sagt:

    Hallo Hannah,

    beim Lesen Deines Blogs bekomme ich gerade Appetit. :-) Schade, dass Sonntag ist.
    Bei aller Lust, etwas Neues auszuprobieren und mich gesünder zu ernähren, steht mir leider mein Mann etwas im Wege. Der gehört zur „ohne Fleisch geht gar nicht“- Fraktion. Wenn ich z.B. eine Kürbissuppe kochen würde, würde er sich nen Döner holen. Dabei würde es ihm sicher auch gut tun, stärker auf seine Ernährung zu achten. Er ist schlank und sportlich, isst aber sehr viel Süßes und trinkt bevorzugt coffeinhaltige Limonade. Trotzdem (bzw. deswegen) ist er ständig müde. Musstest Du Deinen Freund auch erst von Deiner Ernährungsweise überzeugen oder war er gleich offen? Hast Du einen Tipp?

    Herzliche Grüße aus Hannover,
    Vanesss

    • Hannah Frey sagt:

      Hallo Vanessa,
      danke für deine lieben Worte! Ganz so schlimm, wie du es beschreibst, ist es bei uns zum Glück nicht! ;-) Mein Freund hat mich so kennengelernt und ich habe von Anfang an gesund gekocht – er wusste also gleich, worauf er sich einlässt. Er isst zwar Fleisch, aber in der Regel nur außerhalb und nicht zu Hause. Und er isst auch alles, was ich koche – da habe ich freie Hand. Meistens schmeckt es ihm zum Glück auch sehr gut und mit der Zeit weiß man ja, was der andere mag, und was nicht. Tipps habe ich da leider nicht wirklich für dich – ich denke, es muss von jedem selbst kommen, dass er sich gesund ernähren möchte. Vorschriften o.ä. bringen da ja nichts – überzeugen würde ich ihn daher auch gar nicht wollen. Wahrscheinlich würde ich einfach normal kochen, und wenn er lieber Döner statt Kürbissuppe will, muss er sich den halt holen. :-/

      Liebe Grüße,
      Hannah

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