Meine Morgenroutine – Start your day right!

Fällt euch das morgendliche Aufstehen im Winter auch so schwer wie mir? Im Frühling und Sommer bin ich ein richtiger Morgenmensch, die Zeit zwischen 7 und 11 Uhr ist dann meine produktivste Zeit des Tages und ich sitze nicht selten schon um 7 Uhr am Schreibtisch. In der dunklen Jahreszeit ist daran nicht zu denken. Ich bin froh, wenn ich es um 8 Uhr ins Büro schaffe. Oft wird es eher 9 Uhr. Draußen ist es kalt und ungemütlich, da bleibe ich lieber etwas länger in meinem warmen, gemütlichen Bett liegen. Eine Zeit lang habe ich mich darüber geärgert, aber mittlerweile akzeptiere ich, dass mein Körper den Schlaf braucht und nehme ihn mir einfach. An kalten, dunklen Wintertagen ist es nämlich völlig normal, dass wir länger schlafen als im Frühling und Sommer. Je kürzer die Tage werden, desto größer wird unser Schlafbedürfnis. Denn unser Schlafbedürfnis richtet sich danach, wie viele Stunden es hell ist. Das „Schlafhormon“ Melatonin ist an der Steuerung unseres Schlaf-Wach-Rhythmus maßgeblich beteiligt und wird produziert, wenn es dunkel ist. Wenn es im Herbst und Winter also morgens lange und nachmittags schon früh dunkel ist, wird das Hormon vermehrt ausgeschüttet. Im Frühjahr und Sommer hingegen, wenn es draußen schon früh und abends noch lange hell ist, wird die Ausschüttung des Hormons verhindert, sodass wir im Sommer automatisch früher wach werden und ohne Probleme aus dem Bett kommen. Unseren Körper können wir aber auch ein wenig austricksen: im Winter zum Beispiel mit Tageslichtlampen oder einer Lichttherapie, im Frühjahr und Sommer mit abgedunkeltem Schlafzimmer. Die in meinen Augen aber viel bessere Variante, um morgens fit zu werden, sind Rituale. Denn Rituale und feste Gewohnheiten helfen uns insbesondere in der dunklen Jahreszeit dabei, morgens gut aus dem Bett zu kommen. Morgen-Rituale geben uns Energie für den Tag und beeinflussen, wie sich unser Tag entwickelt. Seit ich regelmäßig Youtube-Videos schaue, habe ich im Hinterkopf, einmal über meine Morgenroutine (an Arbeitstagen) zu bloggen, denn ich schaue Videos zu diesem Thema sehr gerne.

MorgenroutineÜber die meisten Punkte meiner Morgenroutine habe ich bereits Blogartikel geschrieben und verlinke sie euch noch einmal.

Frühstück
Ihr könnt es wahrscheinlich schon nicht mehr lesen, aber: Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Frühstück gibt uns Kraft und Energie für den Tag und sollte möglichst gesund und ausgewogen sein. Bei mir gibt es meist Müsli, Porridge oder Overnight Oats, entweder mit Wasser oder pflanzlicher Milch und natürlich mit Obst und Nüssen. Overnight Oats sind besonders praktisch, weil man sie am Vorabend vorbereitet, aber Müsli oder Porridge zuzubereiten geht ja auch sehr schnell. Wenn mein Tag ohne Frühstück beginnt, ist meine Laune im Eimer und ich bin den ganzen Tag unausstehlich (oder zumindest so lange, bis ich etwas zum Essen bekommen habe). Schon alleine deshalb starte ich jeden Morgen mit einem Frühstück.

Zitronenwasser
Ein Glas Zitronenwasser gehört am Morgen einfach dazu. Nach der langen Nacht ist unser Körper ausgetrocknet und braucht Flüssigkeit. Wasser spült die Gifte aus unserem Körper und reinigt ihn. Die Zitronen auf dem Bild oben sind sogar von meinem eigenen Zitronenbaum! :-)

Grüner Tee
Natürlich gehört Grüntee auch zu meiner Morgenroutine. Ich glaube, es gibt keinen Tag, an dem ich nicht mindestens einen Liter Grünen Tee trinke.

Yoga
Yoga ist morgens auch Pflicht. Ich mache einfach 5 bis 10 Sonnengrüße und der Tag beginnt perfekt! Danach fühle ich mich einfach gut. Wenn ihr bisher kein Yoga gemacht habt, probiert es unbedingt aus! :-)

Duschen und drei Minuten Wellness
Drei Minuten Wellness am Morgen sind ebenfalls Pflicht! Vor dem Duschen benutze ich eine Trockenbürste und „bürste“ damit zumindest meine Beine einmal schnell von unten nach oben ab. Das dauert nur wenige Sekunden, aber der Effekt ist klasse – ich fühle mich danach direkt viel frischer und einfach besser. Die Bürste solltet ihr allerdings tatsächlich nur trocken benutzen und nicht mit unter die Dusche nehmen – sonst sieht sie anschließend aus, wie meine! ;-) Nach dem Duschen ist eincremen ebenfalls Pflicht. Ich benutze dazu gerne die Körperbutter vom Bodyshop.

Grüner Smoothie
Vormittags gibt es dann oft noch einen Grünen Smoothie als Zwischenmahlzeit – aber das zählt ja schon fast nicht mehr zur Morgenroutine. Dazu kommt bald noch mal ein ausführlicher Beitrag.

Wie startet ihr in den Tag? Habt ihr eine Morgenroutine, oder fängt euer Tag schon gestresst an, weil ihr lieber noch ein bisschen länger liegen bleibt? ;-)

16 Comments

  • Manu sagt:

    Hi! Seit kurzem bin ich begeisterte Leserin :-)
    Ich habe seit dem Unglück keinen japanischen Grüntee mehr getrunken. Kann man die wieder bedenkenlos kaufen und genießen?

    • Hannah Frey sagt:

      Hallo Manu,
      schön, dass es dir hier gefällt! :-) Japanischer Tee soll besser, also qualitativ hochwertiger, sein, als z.B. chinesischer. Deine Frage ist aber total berechtigt. Beim Import nach Deutschland werden für Grüntees, die in den Regionen rund um Fukushima angebaut werden, Laborberichte vom Hersteller verlangt, die zeigen, dass die Tees nicht radioaktiv verseucht sind. Am Zoll werden Stichproben entnommen und für diese in Deutschland Labortests gefordert, so dass ein guter Schutz vorliegen sollte. Am Hamburger Hafen z.B. werden zusätzliche stichprobenartige Kontrollen (bei 5% der Ladungen) gemacht. Mir persönlich reicht das als Schutz, aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

      Viele Grüße, Hannah

    • Steffi sagt:

      Liebe Manu,

      ich antworte hier einfach mal, da ich die im Eintrag beschriebene Steffi von Grinti bin.Um es kurz zu machen. Ja, du kannst bedenkenlos grünen Tee aus Japan trinken. Speziell für unseren Tee haben wir Rückstandsanalysen, die von einem unabhängigen Institut belegen, dass der Tee unter den bedenklichen Grenzwerten liegt. Diese kann man bei uns auch einsehen. Andere Anbieter sollten diese Analyse auch vorlegen können. Frag dort doch einfach nach, wenn du unsicher bist.

      Hier findest du noch weitere, generelle Infos: http://www.teepapst.com/?p=5510

    • Daylin sagt:

      Liebe Hannah !
      Ich weiss nicht ob du noch aktiv bist, aber trotzdem finde ich dich mega sympatisch und wollte dir für die mega inspierierenden ( ka wie man schreibtxD) Blog sehr danken ! Auch ich werde ab heute versuchen ‚clean‘ zu leben !
      lg

  • Frau Momo sagt:

    Sxchöner, inspirierender Beitrag. Wie starte ich in den Tag. Morgens vor dem Aufstehen „werfe“ ich eine CD mit Meditation an (genauer: geführte Meditation positiven Suggestionen). Wegdämmern ist erlaubt/ wirkt auch so. ;) Dann nehme ih mir Zeit für ein paar positiv gerichtete Fragen (worauf freue ich mich heute? Wofür bin ich dankbar, was schätze ich gerade sehr an mir?…) Darauf folgt bei viel Zeit ein Kakao im Bett oder direkt eine Stunde Yoga mit Mantren und positiven Affirmationen, parallel viel trinken.
    Nicht mehr wirklich morgens (aber ich arbeite in der Gastro, da verschiebt sich einiges*g) gibt es Spätstück aus gefrorenem Obst mit Wildkräutern bzw. Grünzeugs und Ingwer. Klingt sonderbar, ist aber sehr lecker. :D

    Dir eine wunderschöne Woche und liebe Grüße,
    Frau Momo

    • Hannah Frey sagt:

      Danke für die Blumen! :-) Deine Morgenroutine hört sich auch sehr gut an! Das Frühstück hört sich tatsächlich sehr außergewöhnlich an – aber wenn es dir schmeckt, ist doch alles gut! :-)
      Dir auch eine schöne Woche und liebe Grüße!

  • Frau Momo sagt:

    ;) War vielleicht was missverständlich – gemeint war Rohkosteis aus gefrorenenem Obst mit Bananen, Zitronensaft, Ingwer und Grünzeug!^^

    Danke für die lieben Wünsche!

    Alles Liebe, Frau Momo

  • Simone sagt:

    schöne Morgenroutine :-) ich habe auch eine (grüner Tee und heisse Zitrone müssen immer dabei sein) – und würde in diese super gerne Yoga einbauen – scheitere regelmässig daran, weil ich arge Kreislaufprobleme bekomme – hast Du einen Tipp?

  • nicci@free-falling.de sagt:

    Schöner Artikel – der mich auf die Idee für einen eigenen bringt. Einen lustigen. Wobei, lustig ist es eher nicht. Trotz besseren Wissens bin ich derzeit noch in der Routine gefangen, die wohl die meisten erleben: Zu spät ins Bett, zu früh und gerädert wieder raus, schnell einen Kaffee schütten und sich dabei eilig in Klamotten und Make-up schmeißen.

    Wie hast du es geschafft, dir morgens so viel Zeit für dich persönlich freizuschaufeln? War das einfach eine bewusste Entscheidung, die du auch sofort umgesetzt hast – oder eher ein Prozess?

    • Hannah Frey sagt:

      Meine Antwort wird dir jetzt sicher nicht weiter helfen, aber: ich mache es einfach. Da ich selbstständig bin und mir meine Zeit einteilen kann, wie ich möchte, habe ich morgens oft nicht den Zeitdruck, wie andere ihn haben. Aber auch wenn ich früh morgens Termine habe, nehme ich mir mindestens eine Stunde Zeit für meine Morgenroutine, sonst fängt mein Tag einfach schlecht an. Das mache ich eigentlich schon, seit ich denken kann, aber eine bewusste Entscheidung war es nicht, sondern hat sich mit der Zeit so ergeben.

  • Anja sagt:

    Hi. Schöner Beitrag ;-) Also ich steh morgens auf und wärme die Milch für meinen Porridge auf. Dann schneid ich ne Banane klein mische alles mit Zimtzucker und lass es stehen. Während das zieht geh ich ins Bad usw. Dann hab ich ca 20min zum essen. Dazu trinke ich ca einen Liter Wasser oder aktuell am Vorabend gekochten Entgiftungstee. Und schon gehts zur Arbeit. Für das brauch ich 55min ;-) Im Sommer steh ich auch früher auf und mach ne Stunde Sport :-)

  • Pauline sagt:

    Schöner Beitrag, ich sollte mir auch eine morgentliche Routine „zulegen“ nur komme ich immer schwer aus dem Bett. Bin aber gerade dabei meine Ernährung umzustellen und erhoffe mir dadurch auch nicht mehr so träge und schläfrig zu sein.

    Liebe Grüße
    Pauline

  • Tobias K. sagt:

    Hi Hannah,
    cooler Beitrag. Sehr schön, dass du das mit den Schlafhormonen genauer erklärt hast. Das findet man recht selten.

    Der grüne Smoothie ist ein super Energielieferant. Toll dass du diesen in die Morgenroutine bzw. deinen Tagesablauf mit einbegriffen hast.

    Gruß Tobi

  • Chrissi sagt:

    Hey,
    bei mir ist es leider genau andersherum. Im Winter habe ich überhaupt keine Probleme früh auf zustehen, allerdings im Sommer schon. Ich liebe es aufzustehen, wenn es morgens noch dunkel ist! Da fühlt sich alles so gemütlich an!
    Hast du vielleicht auch ein paar Tipps oder eine Sommer Morgenroutine?
    Btw ich liebe auch immer die Morgenroutinen Videos auf YouTube :D
    Liebe Grüße,
    Chrissi :)

    • Hannah Frey sagt:

      Hallo Chrissi,
      wie witzig! Bei mir ist es noch immer so, wie damals geschrieben ;-) Ich habe aber schon lange ein Update zu meiner Morgenroutine geplant – darüber sollte ich nun endlich mal schreiben!
      Liebe Grüße,
      Hannah

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