Mein Rezeptbuch: Das Moleskine Recipe Journal

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Wow! Projekt: Gesund leben ist seit einem Monat und zwei Tagen online. Am 01. Oktober 2013 ging es hier los und ich bin überwältigt, wie viel Resonanz ich seither bekommen habe! Mit so vielen Besuchern, Kommentaren, Facebook-Likes und Newsletter-Anmeldungen usw. habe ich überhaupt nicht gerechnet – aber ich freue mich über jeden einzelnen von euch, der hier vorbei schaut. DANKE!

Nun aber zum eigentlichen Thema: heute möchte ich euch mein Kochbuch von Moleskine vorstellen. Ich bin ein großer Fan von Moleskine und kaufe – trotz des leider recht hohen Preises – immer wieder all meine Kalender, Notizbücher und eben Kochbücher und andere Bücher aus der „Passion Journal“-Reihe von Moleskine. Für mich ist das Buch ideal, um Ordnung zu halten. Vorher hatte ich eine große Sammlung loser Zettel, ausgedruckter Rezepte, Seiten, die aus Kochzeitschriften rausgerissen wurden und so weiter. Diese Unordnung hat mich selbst so genervt, dass ich mich auf die Suche nach einem schönen Buch machte. Durch Zufall entdeckte ich das „Recipe Journal“ von Moleskine* und mir war klar: dieses oder keins.

Moleskine Rezeptbuch1

 

Seitdem schreibe ich meine besten Rezepte in dieses kleine Büchlein. Das Buch wurde schon zu einer Maßeinheit dafür, wie gut mein Essen schmeckt. So frage ich meinen Freund ab und an, wenn ich wissen möchte, ob ihm das Essen schmeckt, ob es denn auch SO gut schmeckt, dass es in mein Kochbuch darf. Denn nur, wenn es uns beiden so gut geschmeckt hat, dass es wieder gekocht werden kann, kommt das Rezept auch in das Recipe Journal.

Moleskine Rezeptbuch2

Nun aber zu den Fakten rund um’s Buch: Das Recipe Journal* ist – wie die meisten Moleskine Bücher – in DIN A5 und hat einen harten Einband und das typische Bändchen zum Verschließen. Was mir besonders gut gefällt sind die eingeprägten Kochutensilien auf dem Einband (auf dem ersten Foto kann man sie erahnen). Zudem hat das Buch drei Bänder als Lesezeichen (hellgrau, grau und schwarz). Das Buch ist komplett auf Englisch geschrieben, es wird aber mit einem kleinen Heftchen mit den jeweiligen Übersetzungen geliefert. Am Anfang des Buches ist eine Übersicht mit Saison-Lebensmitteln, die in Monate unterteilt ist. Eine nette Idee, und vielleicht für Koch-Neulinge ganz interessant, für mich aber überflüssig. Darauf folgen drei Seiten mit Nährwertangaben, auch hier wieder eine nette Idee, aber für mich unbrauchbar. Darauf folgt noch eine Seite mit einer Umrechnungstabelle mit verschiedenen Messgrößen, die ich auch noch nie benutzt habe. Dann kommt endlich der interessante Teil. Zwölf Rubriken, von denen 6 schon vorgegeben sind („Appetizers“, „First Courses“, „Main Dishes“, „Side Dishes“, „Desserts“, „Cocktails“), die anderen 6 kann man selbst gestalten. Ich habe aber auch diese vorgegebenen Rubriken teilweise mit den Schildern, die noch mitgeliefert wurden, überklebt und so die Rubriken geändert (Desserts und Cocktails z.B.). In jeder Rubrik sind 17 Seiten Platz für Rezepte. Pro Seite kann man nun ein Rezept eintragen und angeben, wie schwer das Gericht ist, für wie viele Portionen die Zutaten sind, wie lange die Vorbereitungs- und Kochzeit dauern, welcher Wein dazu passt und wie viele Sterne man dem Rezept erteilt. Die Idee mit den Sternen finde ich nett, aber wie schon geschrieben schreibe ich nur Rezepte in das Buch, die es auch absolut verdient haben. Rezepte, die ich mit 1-4 Sternen bewerten würde, schaffen es also gar nicht erst ins Buch. Am Ende des Buches befindet sich ein Inhaltsverzeichnis, welches ich aber leider zu spät entdeckt und mein eigenes vorne auf den ersten Seiten erstellt habe. Da gehört es meiner Meinung nach auch hin – nach vorne und nicht nach hinten. Toll finde ich, dass alle Seiten nummeriert sind und man so jedes Rezept schnell findet, wenn man das Buch ordentlich führt. Man kann sich hier kreativ austoben, ganz schön finde ich auch die beigelegten Sticker, die man zu den Rezepten kleben kann („Daumen hoch“, „healthy“, „best ever“ usw.).

Fazit: Trotz des Preises von ca. 15 € und der anderen Kritikpunkte, die ich aufgeführt habe, werde ich das Buch nachkaufen, wenn es voll ist. Bisher habe ich kein besseres Buch gefunden, in das ich meine Rezepte eintragen kann. Ich liebe das Design von Moleskine und habe Spaß daran, meine Rezepte in dieses Buch einzutragen. Wäre es ein stinknormales Notizbuch würde es mir nicht annähernd so viel Spaß machen, das Buch mit Rezepten und Ideen zu füllen.

Moleskine Rezeptbuch3

Wie sortierst und ordnest du deine Rezepte?

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