Über Grünkohl im Grünen Smoothie und die Frage, ob Ausnahmen erlaubt sind

Hast du schon mal Grünkohl in deinen Grünen Smoothie getan? Die Grünkohlsaison beginnt langsam, und ich freue mich schon darauf, in diesem Winter wieder viele Rezepte mit Grünkohl zu kochen. Momentan wandert Grünkohl* allerdings nur in meine Smoothies. Das ist nicht nu gesund, sondern schmeckt auch super lecker! In mein Exemplar, das du unten siehst, kamen neben Grünkohl auch noch ein Apfel, eine Mandarine, Trauben und Wasser. Meine Tage sind momentan sehr arbeitsintensiv, aber gerade dann ist es mir wichtig, etwas „Grün“ in meine Ernährung einzubauen. Denn gerade in stressigen Zeiten neige auch ich dazu, ungesünder zu essen.

Grünkohl im Grünen Smoothie

Vor einiger Zeit telefonierte ich abends mit einer Freundin, die ebenfalls Gesundheitswissenschaftlerin ist. Wir „kochten“ gerade zufälligerweise beide. Bei ihr gab es Tiefkühlpizza, ich kochte irgendetwas Gesundes, was genau das war, weiß ich aber gar nicht mehr. Meine Freundin fragte mich jedenfalls, ob ich jeden Tag etwas gesundes koche, denn sie würde das zeitlich oft nicht schaffen. Ihr schlechtes Gewissen konnte ich durch das Telefon deutlich hören, aber ich konnte Entwarnung geben. Auch bei mir gibt es manchmal Pizza vom Lieferdienst. Gestern zum Beispiel. Nachdem ich 12 Stunden unterwegs war und gearbeitet habe, hatte ich absolut keine Lust mehr zum Kochen. Wichtig ist doch, dass die Tage, an denen es Tiefkühlpizza oder Pizza vom Lieferdienst gibt, Ausnahmen bleiben und nicht zur Gewohnheit werden. Aber natürlich genehmige ich mir auch andere „Ausnahmen“. Solange der Großteil der Ernährung gesund ist, finde ich das auch vollkommen legitim. Mimi von Highheels und Laufschuhe hat zu diesem Thema auch einen interessanten Beitrag geschrieben – soll man zu 100% clean essen, oder darf man sich Ausnahmen gönnen? Gerade auf Gesundheitsblogs habe ich oft den Eindruck, die Autoren würden niemals ein Stück Kuchen oder ähnliches essen. Den Eindruck möchte ich hier nicht entstehen lassen. Dennoch achte ich darauf, auch an den Tagen, an denen es eine „Ausnahme“ gab, genug Obst und Gemüse zu essen – oder eben in Form eines Grünen Smoothies zu trinken. Ich habe übrigens hier schon einige Informationen zu Grünen Smoothies zusammengefasst. 

Was meinst du – Ausnahmen ja oder nein? Welches ist deine Lieblingszutat im Grünen Smoothie? Und hast du schon einmal Grünkohl in den Mixer geworfen?

4 Comments

  • Maike sagt:

    Heute morgen habe ich noch darüber nachgedacht, dass ich mal dringend eine Übersicht bräuchte, was eigentlich alles in einen Smoothie rein kommen kann. Und dann kommt man von der Arbeit nach Hause und hat eine Übersicht in der Timeline. Das nenne ich mal Timing!
    Die Übersicht ist wirklich toll, vielen Dank. Ich glaube, jetzt werde ich mich auch mal an Smoothies ranwagen. Und die Idee mit dem Grünkohl finde ich sehr interessant. Aber im Moment lasse ich davon noch die Finger, mir schmeckt er erst, wenn der erste Frost dran war :-)
    Viele Grüße, Maike

  • Ginni sagt:

    Also ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn man sich auch Ausnahmen zugesteht. Ich schaffe es auch nicht immer, stets gesund zu essen. Aus verschiedenen Gründen, wie zum Beispiel Stress, Zeitmangel oder vielleicht auch Kummer?! Wie man sieht, sind die Gründe hierfür eher negativer Natur bzw ohnehin schon unangenehm für mich. Es hat dann in meinen Augen keinen Sinn, sich dann zusätzlich auch noch runterzumachen, nur weil man einmal eine Pizza oder Schokolade gegessen hat…

    Grünkohl hatte ich in meinen Smoothies bisher noch nie, ich denke meine kleine Maschine wird das auch nicht mitmachen ;)

  • Amelia sagt:

    Grünkohl verwende ich regelmäßig in unseren grünen Säften. Vor ein paar Monaten hatten wir uns einen Kaltentsafter gekauft – seit dem ersetzt ein grüner Saft (meistens noch mit Chia-Samen) unser Frühstück.
    Beim Gemüse wird variiert, Hauptbestandteil ist aber meistens Grünkohl, Karotte, Apfel und Birne. Je nach Angebot (wir bekommen unsere Lebensmittel von einem Bioland-Bauernhof) kommt noch Ingwer rein, Blutorange, Spinat etc.

    • Marianne Hilton sagt:

      Hallo Amelia,

      ich hätte gerne gewusst welchen Kaltentsafter du verwendest und wie teuer er war. Ich habe gelesen dass die meisten Entsafter unter 200€ es nicht schaffen Gemüse wie Grünkohl, Brokkoli und Karotten zu entsaften, sondern eher nur Obst.

      Freundliche Grüße

      Marianne Hilton

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